Sabbatical

Sabbatical

Sabbatical – Auszeit vom Job

Immer mehr Deutsche wünschen sich eine Auszeit von ihrem Berufsalltag, ein sogenanntes Sabbatical. Besonders jüngere Arbeitnehmer fühlen sich von diesem Arbeitszeitmodell angezogen. Eine Studie untersuchte welche  Mitarbeiter sich dafür besonders interessieren, welche Motive eine Rolle spielen und wie Arbeitgeber darauf reagieren.

Einfach mal raus aus dem Job, das wünschen sich in Deutschland viele Arbeitnehmer. Mittlerweile reagieren die Unternehmen auf diesen Wunsch. So waren beispielsweise Sabbaticals vor einigen Jahren noch auf einige wenige Unternehmen beschränkt, reagieren nun immer mehr Firmen auf die temporäre Auszeit ihrer Angestellten.

Sabbatical – die temporäre Auszeit

Der Begriff Sabbatical stammt aus den USA und bezeichnet das biblische Sabbatjahr und wurde von zahlreichen US-Professoren für Forschungssemster oder Feriensemester geprägt. Im weiteren Sinne beschreibt es ein gap year, also einen spezifischen Zeitraum der Teilzeitarbeit oder Ausgleich.

Bereits 17,2 Prozent der Unternehmen unterstützen ihre Arbeitnehmer finanziell mit ihrem Sabbatical, so das berufliche Netzwerk Xing. 2016 befragt das Netzwerk dazu 1493 deutsche Arbeitnehmer. Laut Xing-Studie hat bereits jeder Zehnte Arbeitnehmer (10,1 Prozent) eine längere berufliche Auszeit genommen. Weitere 21 Prozent wären einem Sabbatical gegenüber nicht abgeneigt. Der Wunsch nach dieser temporären Auszeit hängt primär vom Alter der Befragten ab, aber auch die familiäre Situation und das Gehalt spielen eine entscheidende Rolle. Ab einem Bruttoeinkommen von 5000€ haben bereits 14,4 Prozent eine Auszeit vom Job genommen.

Motive

Für 56,1 Prozent der Befragten lag die geistige und körperliche Erholung auf dem ersten Platz. 42 Prozent gaben an die Auszeit für eine längere Fernreise nutzen zu wollen. 27,1 Prozent nutzen die berufliche Auszeit zur Weiterbildung. Wobei sich hierfür meist Frauen entschieden haben. 12,1 Prozent der Befragten gaben an, sich während der Auszeit um pflegebedürftige Angehörige zu kümmern. Allerdings hält jeder zweite sein Anliegen zurück, denn 17,2 Prozent der Unternehmen schlagen diese Art von Auszeiten grundsätzlich aus. Ein Fünftel der Befragten konnten die Auszeit nur mit Einschränkungen und stark befristeter Dauer durchsetzen.

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Traumberuf

Traumberuf? Fehlanzeige!

Traumberufwerkstatt Internet

Unentschlossen bei der Karriereplanung? Keine Lust in hierarchischen, veralteten Unternehmen zu arbeiten und Aufgaben zu übernehmen die  nicht fordern? Vermutlich sollte dann der Traumberuf her. Mythos oder Realität? Wir sind dem Rätsel auf die Spur gegangen und haben hierbei erstaunliches herausgefunden. 

Der perfekte Arbeitsplatz

Viele Arbeitnehmer suchen ihn, den perfekten Arbeitsplatz. Zu Beginn stellt sich die Frage ob es diesen überhaupt gibt und wenn ja, wie sieht dieser aus. Die Suche nach dem perfekten Arbeitsplatz steigert den eigenen Frust. Dieser Frust ist nicht nur bei Generation Y feststellbar, sondern zieht sich durch alle Generationen mehr oder weniger stark ausgeprägt hindurch. Bereits nach einigen Jahren im Arbeitsleben stellen viele fest, dass sie sich die Arbeitswelt anders vorgestellt hatten. Paradiesische Umstände sind, bedauerlicherweise, nicht erkennbar. Wir die, NEW SEARCH Personal- und Managementberatung, möchten daher in dieser Ausgabe einige Denkanstöße für mehr Zufriedenheit im Arbeitsleben geben.

Mehr Zufriedenheit im Job

  1. Mehr als ein Job
    Stellen Sie sich Ihr Leben als eine Art Portfolio vor. In diesem sind einige Grundlegende Elemente wie Gesundheit, Familie, Sport, Freunde, Arbeit und Freizeit enthalten. Welcher dieser Bereiche nimmt den Hauptteil Ihres Portfolios ein? Stellt der größte Teil Ihres Portfolios die Arbeit dar? Wenn ja, warum? Selbstbetrug wäre die Antwort „Die Arbeit, da ich das Geld benötige“. Vergleichsmaßstäbe mit Nachbarn, Freunden etc. machen unglücklicher.
  2. Glücklicher durch den Traumjob?
    Glück ist etwas relatives, denn es ist relativ zur Lebenssituation und der eigenen Persönlichkeit auszumachen. Fröhlichkeit und Unbeschwertheit sind somit eine Typfrage. Ratsam ist es daher in sich selbst zu investieren.
  3. Anpacken
    Manchmal müssen Veränderungen her. Wenn Sie eine Veränderung wünschen, müssen Sie selbst aktiv werden.
  4. Die Suche
    Eine höhere Bestimmung gibt es nicht. Jede Entscheidung sollte daher bewusst getroffen werden. Viele Traumberufsucher treffen lieber keine Entscheidung, oder versuchen diese an anderen zu delegieren. Nur wer akzeptiert, dass Veränderungen Entscheidungen voraussetzen, kommt weiter.
  5. Außerhalb der Arbeit
    Entdecken Sie Dinge neu. Dinge die Ihnen einmal wichtig waren und das ohne Hintergedanken. So tuen sich neue Blickwinkel auf.
  6. Die Sucht nach dem Traumberuf
    Die Traumfabrik Hollywood kennt jeder. Webseiten die von Menschen berichten, die ihren gut bezahlten Job hingeworfen haben und nun in ihrem Traumjob arbeiten, gibt es auch zu genüge. Die Illusionen die dort erzeugt werden sind ähnlich derer die in Hollywood zum Einsatz kommen. Die Sprache ist manipulativ und zielt auf die Emotionen ab. „Melde dich nur bei mir wenn du tatsächlich etwas ändern willst, denn meine Zeit ist kostbar.“ Wer sich meldet ist emotional abhäng. Sehnsüchte sind in Ordnung, nur sollten diese nicht von anderen ausgenutzt werden.

Albtraum Traumberuf

Sie haben, wovon viele nur träumen: den Traumberuf mit viel Geld, Ansehen und Erfolg. Was aber passiert, wenn sich der vermeintliche Traumjob als Albtraum herausstellt? Durchhalten oder neu anfangen? Die Dokumentation von ZDF 37 Grad verdeutlicht dies. Die Doko ist bis einschließlich 26. 07. 2017 erreichbar.

Arbeit muss nicht zwangsläufig frustrierend, stressig oder langweilig sein. Hauptsächlich in Deutschland werden das Arbeitsleben und Privatleben oftmals in Konkurrenz dargestellt. Alles Quatsch! Arbeits- und Privatleben können sehr wohl ohne Schwierigkeiten nebeneinander symbiotisch verbunden sein.  Sie können sich sogar gegenseitig stärken und verbessern. Viele Arbeitnehmer sind ihrem ganz persönlichen Traumberuf näher als sie eigentlich glauben.

Hierzu nun ein kleiner Selbsttest. Wie nahe sind Sie Ihrem ganz persönlichen Traumberuf?

  • Sie reden ständig von Ihrer Arbeit
  • Sie haben keinen Job, Sie haben einen Beruf
  • Ihre Arbeit erfüllt Sie
  • Sie freuen sich auf die Arbeit
  • Sie schauen nur selten auf die Uhr
  • Ihnen fällt die Arbeit leicht
  • Zeit mit Kollegen ist Ihnen wichtig
  • Sie haben keine Sonntags-Depression
  • Menschen die ihren Job regelrecht hassen, können Sie nicht verstehen

Sollten Sie mehr als vier Mal genickt oder zugestimmt haben, sind Sie Ihrem persönlichen Traumjob näher als Sie dachten.

Traumberufe im Jahr 2016

Laut dem Manager Magazin verdienten diese Berufe um Jahr 2016 den Titel Traumjob.

  1. Materialwirtschaftler
  2. Mathematiker
  3. Geographen
  4. Politologe
  5. Ökonomen
  6. Universitätsprofessor im Fachbereich Jura
  7. Aktuare
  8. Statistiker
  9. Computer- und Informationssystem-Manager
  10. Kieferorthopäde
  11. Art Direktor
  12. Optiker

Ihr Traumjob war bisher nicht dabei? Schauen Sie doch einfach einmal auf unserer Karriereseite vorbei!

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Arbeitgeberattraktivität

Employer Branding durch Arbeitgeberattraktivität

Arbeitgeberattraktivität – mit Work-Life-Balance zum Employer Branding

Mehr Zeit, das wünscht sich wohl jeder. Deshalb widmen wir unseren ersten Blogbeitrag in diesem Jahr der Work-Life-Balance und fragen uns ob eine erhöhte Selbstbestimmung im Job die Work-Life-Balance verbessern könnte.

Arbeitgeberattraktivität in Form von Work-Life-Balance – eine Worthülse?

Der Begriff Work-Life-Balance ist mittlerweile stark überstrapaziert. Man trifft auf ihn im Radio, im Fernsehen, auf sämtlichen Unternehmensseiten im Internet und selbstverständlich in zahlreichen HR-Studien, doch was bedeutet dieser Begriff eigentlich? Ganz einfach, ein mehr oder weniger ausgewogenes Verhältnis zwischen Freizeit und Berufsleben. Die Bedeutung ist unmissverständlich, ihre Umsetzung jedoch schwierig und besonders problematisch macht es die 24-stündige-Erreichbarkeit.

Das Smartphone ist somit Fluch und Segen in einem. Mit ihm hat man die Möglichkeit einen verpassten Anruf auf dem Weg nach Hause nachzuholen sowie sonntags vor dem Fernseher E-Mails zu checken. Allerdings ist dies für viele Menschen keine Möglichkeit  im positiven Sinne, sondern viel mehr eine Belastung, da sie mit Stress und Druck verbunden ist. Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist somit schwierig bis unmöglich.

Zauberformel Work-Life-Balance

Der Terminus bedeutet wohl für jeden etwas anderes. So unterschiedlich die Bedeutung auch sein mag, mindestens genauso vielfältig gestallten sich die Lösungsansätze. Flexible Arbeitszeiten können so zum Beispiel dazu beitragen die Arbeitgeberattraktivität des Unternehmens zu steigern. Gleitzeiten oder die 4-Tage-Woche repräsentieren ebenfalls gute Lösungsmöglichkeiten. Letztere bedeutet aber nicht, dass ein Tag frei ist, sondern dass an den verbleibenden vier Tagen etwas länger gearbeitet wird, oder etwas früher begonnen wird. Das Arbeiten von unterwegs oder von zu Hause tragen ebenfalls zu einer besseren Work-Life-Balance bei. Leider funktioniert all dies nur dann, wenn Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern genügend Vertrauen schenken.

Die Digitalisierung der Arbeit spielt in dieser Situation eine entscheidende Rolle und repräsentiert dabei eine signifikante Chance. Die Infografik des ZukunftsInstitutes zeigt die Entwicklungswellen der Arbeitsplatz-Flexibilität

Arbeitgeberattraktivität: Work-Life-Balance zur Mitarbeiterbindung Grafik1Quelle: ZukunftsInstitut, Frank Kühmayer

Durch Work-Life-Balance zur Mitarbeiterbindung

Arbeitgeberattraktivität hat viele Gesichter.  Bei der Arbeitnehmerbefragung wird das Thema Work-Life-Balance gerne beschmunzelt oder nur am Rande erwähnt. Laut der Deutschen Presse Agentur (DPA) ist den deutschen Arbeitnehmern mehr Geld wichtiger als eine gestiegene Work-Life-Balance. Laut der DPA-Umfrage wünschen sich 17 % der Deutschen die Option im Homeoffice arbeiten zu können, 9 % hätten gerne mehr Urlaubstage und 47 % entschieden sich für mehr Lohn bzw. Gehalt. Weniger Wochenarbeitszeit wünschen sich lediglich 14 %.

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Frohe Weihnachten 2016

Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten

Das NEW SEARCH Team wünscht allen Lesern ein fröhliches Weihnachtsfest und verabschiedet Sie für dieses Jahr mit diesem letzten Blogpost. 

Weihnachten. Das Jahr ging wieder einmal schneller vorüber, als wir anfangs gedacht haben. Weihnachten steht vor der Türe und der kürzeste Tag des Jahres ist bereits vorüber. Wir schalten daher alle einen Gang runter, lassen Revue passieren was 2016 passierte und schauen gespannt auf das kommende Jahr.

Was 2016 passierte

Es gab in den letzten Monaten viele Highlights, doch unser Firmenjubiläum im Sommer war wohl das spannendste. Zudem wurden 14 Artikel in diesem Blog veröffentlicht, was zu 8.939 Sessions führte. 2018 mal getweetet , 223 Beitrage über Google+ geteilt was zu sagenhaften 58.052 Seitenaufrufen führte. Des weiteren wurden 115 Artikel über Facebook bereitgestellt und  20.999 Personen erreicht. Last but not least, haben wir unsere Imagebroschüre erweitert.
Darüber Hinaus freut sich unser Team über zwei Neuzugänge, nämlich Frau Maria-Theresia Fried die uns im Projektmanagement unterstützt und Herrn Daniel Zutavern der uns als Projektassistent zur Seite steht.

Neues Jahr, neue Geschichten

Auch im kommenden Jahr werden wir Sie wieder regelmäßig mit Themen rund um HR und Bewerbermanagement sowie passenden Fachbeiträgen überraschen.

Ab 2018 freuen wir uns zudem zusätzlich über  Gastbeiträge aus der HR-Branche. Wenn auch Sie einen Gastbeitrag schreiben wollen freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme per E-Mail an: marketing@newsearch.de

Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen frohe Weihnachten und ein glückliches, erfolgreiches neues Jahr 2017.

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Trump-Triumpf (k)eine fundamentale Wende

Trump-Triumpf – (k)eine fundamentale Wende?

Trump – eine Bremse für den Innovationsstandort USA?

In Europa hat der Wahlsieg der US-Präsidentschaftswahl des Republikaners Donald J. Trump zumeist Bestürzung ausgelöst. Wie sich der Trump-Triumpf auf die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und den USA entwickeln wird bleibt weiterhin eine spannende Frage. Wir haben in unserem Blog die wichtigsten Fakten zusammengestellt.

Muss Europa mehr Verantwortung übernehmen?

Ursula von der Leyen (Verteidigungsministerin) sprach bereits am Mittwoch in der ARD von einem „schweren Schock“ und der stellvertretende SPD-Parteichef Ralf Stegner teilte über den Kurznachrichtendienst Twitter mit, dass man sich nun auf einen „politischen Kälteschock“ einstellen müsse. Wohingegen der Parteichef der Linken, Bernhard Riexinger, auf eine „abschreckende Wirkung“ im Hinblick zur kommenden Bundestagswahl hofft, so zumindest seine Äußerung im bayrischen Rundfunk.

Manfred Weber, CSU-Politiker und Fraktionschef der Konservativen im Europäischen Parlament, ermahnt Europa zur vermehrten Verantwortung. Laut Jean-Marc Ayrault, Frankreichs Außenminister, werde Frankreich auch weiterhin mit den USA zusammenarbeiten. Die NATO gerät mit dem Wahlsieg des Republikaners stärker in den Fokus, denn Laut von der Leyen wird Donald J. Trump auch in diesem Fall nach dem Beitrag der Europäer fragen.

DZ Bank zufolge sollte der Wahlsieg von Donald J. Trump keinen grundsätzlichen Richtungswechsel an den Märkten auslösen. Sein Wahlprogramm wird nur sehr unwahrscheinlich zu seinem Regierungsprogramm werden können, denn dazwischen liegt die parlamentarische Kontrolle.

Es wird ungemütlich im Silicon Valley

Unter dem neuen US-Präsidenten könnte es im Silicon Valley ungemütlich werden und das nicht nur für europäische Arbeitnehmer. Wer ausländische Fachkräfte beschäftigen möchte muss schon heute mit strengen Auflagen rechnen. Unter Donald J. Trump könnten sich diese weiter verschärfen.

Jeder zweite Arbeitnehmer im Silicon Valley stammt nicht aus den USA. Die Beschäftigten sind meist zwischen 25 und 44 Jahre alt und treiben die Innovationen, welche auf gute Fachkräfte angewiesen sind, voran. Da diese Impulse besonders wichtig für das Land sind wurde im August 2016 ein Gesetz der US-Regierung erlassen.  Dieses Gesetz, die sogenannte International Enterpreneur Rule,  vereinfacht es ausländischen Gründern in den USA ein Unternehmen zu gründen. Sollte der neue Präsident die Einwanderungsquote auf 15 Prozent heruntersetzen wird es für Gründer schwieriger. Im Klartext, ausländische Fachkräfte anzuwerben wird somit weiter erschwert. Konzerne wie Google, Intel, Adobe und Apple streiten sich bereits heute um die besten Entwickler, Programmierer und Fachkräfte und haben daher einen Nicht-Abwerbungs-Deal geschlossen.
Darüber hinaus drohte Trump damit einige Teile des Internets zu schließen um der Terrormiliz ISIS nicht weiter in die Hände zu spielen, wie bleibt unklar. Betroffen sein könnte bei einer solchen Aktion das soziale Netzwerk Facebook.

Exportgefahren

Diese Abwehrhaltung weist Trump eindeutig als Gegner der Netzneutralität aus. Ansteigende Zölle könnten sich als Bumerang für Startups herausstellen. Ein reales Risiko für globale Unternehmen, da durch den Anstieg der Zölle auf ausländische Produkte auch amerikanische Produkte teurer werden dürften. Hardwarehersteller wie Apple und Cisco könnten mit einem Anstieg der Zölle empfindlich getroffen werden.

Startups die ihre Ideen noch nicht etablieren konnten, könnten durch diese Faktoren nicht nur verlangsamt agieren sondern ganz zum stilstand gewunden werden. Sollte Donald J. Trump sein Wahlprogramm zu seinem Regierungsprogramm machen, wäre dies die Bremse für den Innovationsstandort USA.

Employer Branding und Kündigung - wie passt das zusammen?

Employer Branding und die Kündigung

Employer Branding und Kündigung – wie passt das zusammen?

Was macht ein Unternehmen attraktiv und gleichzeitig zu einem guten Arbeitgeber? Employer Branding ist ein wichtiges Schlüsselwort. Nichtsdestotrotz ist es wichtig, dass die definierten Wertvorstellungen von Anfang bis Ende im Unternehmen gelebt werden. Dies schließt die Kündigung mit ein.

Employer Branding und Kündigung - wie passt das zusammen?
Employer Branding und Kündigung – wie passt das zusammen?

Tipps und Ratgeber über gutes und erfolgreiches Employer Branding gibt es reichlich, allerdings mangelt es an hilfreichen Ratschlägen für das Verhalten gegenüber Mitarbeitern die das Unternehmen verlassen. Allerdings ist gerade in diesem Bereich, das Employer Branding von größter Wichtigkeit und sollte daher nicht außer Acht gelassen werden. Besonders in Zeiten der digitalen Vernetzung haben Bewerber die Möglichkeit, ihren Unmut über abgelehnte Bewerbungen und Kündigungen in Echtzeit mit der Welt zu teilen. Darüber hinaus könnten gekündigte Mitarbeiter und abgelehnte Bewerber eines Tages als Kunden für das Unternehmen von Interesse sein. Grund genug, sich dem gekündigten Mitarbeiter nochmals von seiner Besten Seite zu zeigen, denn das Angestelltenverhältnis besteht auch während der Kündigungsfrist fort.

Employer Branding – unsere Empfehlungen

Grundsätzlich gilt: Offenheit als Grundvoraussetzung.
In den meisten Unternehmen wird eine ehrliche und transparente Kommunikation offeriert, daher sollte dem Mitarbeiter, im Falle einer Kündigung, selbstverständlich der tatsächliche Grund und die genauen Umstände der Kündigung mitgeteilt werden. Erfolgt die Kündigung durch den Arbeitnehmer, sollte das Unternehmen in einem Gespräch die genauen Gründe für den Wunsch des Ausscheidens aus dem Arbeitsvertrag  erfragen. Besonders für die Mitarbeiterzufriedenheit und das Arbeitsklima sind Fluktuationsgründe ein maßgeblicher Faktor.

Kündigungen als Selbstverständlich sehen

Wenn sich Mitarbeiter neu orientieren wollen oder nach neuen Herausforderungen suchen, sind Kündigungen heutzutage als selbstverständlich zu sehen. Um als Unternehmen positiv in Erinnerung zu bleiben, können Mitarbeiter ihren Kollegen bei der Suche nach einer neuen Tätigkeit unterstützen, zum Beispiel bei Partnerunternehmen. Eine Kündigung sollte stets konstruktiv und niemals persönlich genommen werden.
Unternehmer sollten beachten, dass Mitarbeiter heute (fast) nicht mehr für immer im Unternehmen zu halten sind und Fluktuationen zum Alltag gehören. Ausscheidende Mitarbeiter sollten daher bis zum letzten Tag als Teil des Teams gesehen und auch so behandelt werden. Dies motiviert sie eine ordentliche Übergabe zu machen.

Das Arbeitszeugnis

Rein rechtlich steht jedem Arbeitnehmer ein Arbeitszeugnis zu. Hilfreich ist es, ein Gespräch mit dem ausscheidenden Kollegen zu suchen und die gemeinsame Zeit im Unternehmen ein weiteres Mal zu resümieren. Unternehmen haben dabei die Chance herauszufinden was dem (ehemaligen) Kollegen besonders wichtig war. Diese Punkte sollten im Arbeitszeugnis aufgeführt werden um schlechte Stimmung oder sogar (rechts) Streitereien zu vermeiden. Um noch einmal zu zeigen wie wichtig dem Unternehmen die Meinung eines jeden Mitarbeiters ist, sollte eine abschließende Befragung zur allgemeinen Zufriedenheit des Unternehmens durchgeführt werden. Ausscheidende Mitarbeiter sind  besonders ehrlich und die Antworten bieten  einerseits Optimierungsmöglichkeiten auf Seiten des Unternehmens und zeigen andererseits den wertschätzenden Umgang mit Kollegen.

Grundsätzlich sollte das Employer Branding ganzheitlich im Unternehmen angewandt werden, nicht nur im Recruiting. Kollegen können für diesen Prozess aktiv mit einbezogen werden, wie beispielsweise durch Umfragen.

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Krankenstand - wenn der Wetterwechsel krank macht

Krankenstand

Temperatur-Achterbahn: Wenn der Wetterwechsel krank macht

An einem Tag ist es windig mit kalten Regenschauern, am nächsten wieder warm. Der Körper kommt bei plötzlichen Wetterwechseln oftmals nicht mit. Rasche Wetterwechsel machen zwar nicht krank, dennoch können bestehende Leiden verstärkt werden. Sind die Leiden so stark, dass ein Krankenstand nötig wird tauchen viele Fragen auf. 

Krankenstand - wenn der Wetterwechsel krank macht
Krankenstand – wenn der Wetterwechsel krank macht

Die Temperaturen fallen, die Tage werden kürzer und die Bäume werfen ihr Laub ab. Der Herbst kommt und mit ihm oftmals der nächste Krankenstand. In dieser Jahreszeit quälen sich viele Menschen mit Husten, Schnupfen und Heiserkeit herum, einer typischen Erkältung. Was aber wenn, es keine Erkältung sondern eine Grippe ist und man den Krankenstand ausrufen muss?

Krankenstand – die Rechtsgrundlage

Grundsätzlich gilt das Angestelltengesetz § 8 Abs. 1, 2 und 8. Dieser regelt den Krankenstand für Angestellte. Der Entgeltfortzahlungsanspruch besteht unabhängig von Krankheits- oder Unfall. Zu beachten ist, dass die Verhinderung nicht fahrlässig oder vorsätzlich erfolgte. Die Dauer des Entgeltfortzahlungsanspruchs hängt von der Betriebszugehörigkeit ab und steigert sich wie folgt:

  • 0 –  5 Jahre: 6 Wochen volles Entgelt + 4 Wochen die Hälfte des Entgeltes
  • 5 – 15 Jahre: 8 Wochen volles Entgelt + 4 Wochen die Hälfte des Entgeltes
  • 15 – 25 Jahre: 10 Wochen volles Entgelt + 4 Wochen die Hälfte des Entgeltes
  • ab 25 Jahren: 12 Wochen volles Entgelt + 4 Wochen die Hälfte des Entgeltes

Ein Arbeitsunfall wird etwas anders behandelt. Hier erhöht sich in den ersten 5 Jahren der Betriebszugehörigkeit der volle Entgeltanspruch von 6 auf 8 Wochen. Beachtet werden muss allerdings, dass im Falle eines erneuten Betriebsunfalles innerhalb der folgenden 6 Monate, die Restansprüche aus der oben genannten Dauer bestehen. Bei der Krankenkasse kann in diesem Fall zusätzliches Krankengeld beantragt werden.

Krankenstand melden

In den meisten Unternehmen muss man den Krankenstand unverzüglich melden. In einigen Unternehmen gilt die Nachweispflicht erst ab dem dritten Tag der Krankheit. Der Arbeitgeber kann allerdings auf eine Bestätigung des Arztes bestehen. Bringt der Arbeitnehmer, trotz wiederholter Forderung, keinen Nachweis, so verliert dieser seinen Entgeltanspruch für diese Zeit.

Leider ist es nicht ganz untypisch im Urlaub krank zu werden. Dauert eine Erkrankung bis zu 3 Kalendertagen zählen diese Tage, per Gesetz, dennoch als Urlaubstage. Dauert die Erkrankung länger an, zählen die Krankenstandtage selbstverständlich nicht als Urlaubstage und werden dem Urlaubskonto des Mitarbeiters gut geschrieben.

Wichtig für die Entgeltfortzahlung:

  • Die Erkrankung darf nicht fahrlässig oder vorsätzlich herbei gerufen worden sein.
  • Eine behördliche Bestätigung wird dem Arbeitgeber zusätzlich vorgelegt, wenn eine Erkrankung im Ausland eintritt.
  • Der Arbeitgeber muss unverzüglich über die Erkrankung informiert werden.

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Digitalisierung der Arbeit

Digitalisierung der Arbeit

Digitalisierung der Arbeit: Diese drei Trends kommen auf uns zu

Momentan verändert sich die Arbeitswelt rasant – so rasant wie nie zuvor. Treiber dieser Veränderung, und das durch alle Branchen hinweg, ist die Digitalisierung der Arbeit. Wir haben die ganz großen Trends für Sie zusammengefasst.

Der Neue Kollege

In der Industrie sollen bis zum Jahre 2025 bis zu 490.000 Arbeitsplätze rationalisiert werden. Die Weggefallenen Stellen sollen durch Roboter ersetzt werden, so zumindest das Ergebnis einer Erhebung des Institutes für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB). Solche Zahlen klingen zunächst beängstigend können aber wiederum erklärt werden. Bei den Wegfallenden Arbeitsplätzen handelt es sich primär um Routinetätigkeiten, die an die neuen Kollegen, die Roboter, ausgelagert werden. Die Wissensarbeit wird somit fast ausschließlich von dem Menschen ausgeführt. Fach- und Führungskräfte sowie Akademiker werden, auch bei zunehmender Digitalisierung, weiterhin gebraucht. Das Arbeitsangebot für diese Berufsgruppe wird weiterhin steigen. Eine essentielle Voraussetzung für dieses neue Arbeitsangebot ist die Bereitschaft für lebenslanges Lernen (LLL). Bedingt durch die Digitalisierung der Arbeit werden sich Arbeitsabläufe beschleunigen und Systeme permanent verändern. Um die Aufgaben auf gleichem Niveau erfüllen zu können, ist lebenslanges Lernen unabdingbar.

Veränderungen im Recruiting

Auf dem aufsteigenden Ast befindet sich der Trend des People Analytics (computergestützte Analyse personenbezogener Daten) mit dem Potential den Recrutitierungsprozess nachhaltig zu vereinfachen. Die Daten können entweder aus dem Datenpool oder aus frei zugänglichen, online Datenbanken generiert werden.

Big Data Analysen

Die Digitalisierung der Arbeit hat mit Big Data ihren momentanen Höhepunkt erreicht. Die sogenannten smarten Programme können aus dem gesamten Datenvolumen die gewünschten Daten herausfiltern. So lassen sich zukünftig unter anderem Personalbindungsalgorithem einsetzten die voraussagen können ob eine Fach- oder Führungskraft in absehbarer Zukunft aus dem Unternehmen ausscheiden wird. Das System analysiert dazu die Häufigkeit vorangegangener Jobwechsel, gleicht diese mit der aktuellen Firmenzugehörigkeit ab und vergleicht dieses Ergebnis mit ähnlichen Profilen aus dem Internet. Heraus kommt eine Wahrscheinlichkeitsrechnung in Form einer Prognose. Schritte zur Mitarbeiterbindung können so frühzeitig eingeleitet werden. High Potentials können so nach und nach zu Führungskräften ausgebildet werden. Gerne unterstützen wir Sie bei der Führungskräfteentwicklung.

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Teamb

Das Team durch Konkurrenzdenken fördern

Durch Konkurrenzdenken das Team fördern – Olympia Spezial

Was zeichnet ein überragendes Team aus? Einzelne Spitzensportler im Mannschaftssport machen es immer wieder vor. Das jüngste Beispiel ist Christiano Ronaldo während der EM 2016: Ein überragender Einzelspieler sorgt für den Erfolg eines ganzen Teams. 

Olympischer Teamgeist liegt im Trend

„Alle für einen – Einer für Alle“. Dieser Leitgedanke der olympischen Spiele lässt sich auf Unternehmen transferieren. Die einzelnen Mitarbeiter nach ihren persönlichen Stärken einzusetzen lohnt sich daher sehr. Citius, altitus, fortius: Schneller, höher, stärker, so lautet das legendäre Olympia-Motto auf Deutsch. Wer daher in seinem Beruf durchstarten möchte, sollte sich die Spitzensportler der Olympiade genauer ansehen und diese drei Grundlegenden Fragen klären:

  1. Wie gehen Spitzensportler mit Rückschlägen um?
  2. Was zeichnet erfolgreiche Spitzensportler aus?
  3. Welche Motivation treibt sie immer wieder aufs Neue zu Höchstleistungen an?

Ziele definieren

Egal ob Einzelkämpfer oder Mannschaftssportler, alle haben das gleiche Ziel vor Augen: Einmal im Leben ganz oben stehen. Auf dieses Ziel wird beharrlich und effizient hingearbeitet. Die daraus entwickelte Erfolgsstrategie wird optimal auf den einzelnen Sportler zugeschnitten. Besonders wichtig ist dabei die mentale Einstellung, denn die harmonische Verbindung zwischen Geist und Körper spielt eine entscheidende Rolle auf dem Weg zum Erfolg.
Führungskräfte können aus dem daraus entstehenden Wettbewerbsgedanken ein gesundes Konkurrenzverhalten innerhalb des Teams positiv steuern. Angespornt durch den Wettbewerbsgedanken steigern sich Olympiasportler zu Höchstleistungen. Studien belegen, dass Mitarbeiter die in einem Team arbeiten, effizienter und insgesamt kreativer und leistungsstärker vorgehen.

Teamgeist durch Konkurrenzdenken

Haben Sie schon einmal versucht den Leiter der Buchhaltung und den Marketing Leiter für ein Brainstorming zusammenzubringen? Unterschiedliche Mitarbeiter aus unterschiedlichen Abteilungen besitzen unterschiedliche Kompetenzen. Die daraus resultierenden Ergebnisse können ganz neue Lösungsansätze aufzeigen.

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New Work

New Work – der Arbeitsplatz der Zukunft

Faktum ist, die Digitalisierung schafft neue Arbeitsplätze (New Work). Von diesen neuen Arbeitsplätzen profitieren beide, sowohl die Mitarbeiter und die Unternehmen, denn wer seinen Job liebt arbeitet motivierter und ist kreativer. So zumindest die Theorie.

Evolution im Büro

Für einen Großteil der Tätigkeiten ist die körperliche Anwesenheit in einem Büro nicht mehr zwingend notwendig. Dank der Digitalisierung, ist es dem Arbeitnehmer möglich, Daten zu jeder Tages- und Nachtzeit zu versenden, oder zu bearbeiten. Darüber hinaus sorgen diverse Chats, Videokonferenzen oder Telefonate für eine reibungslose Kommunikation.Diese Bürorevolution zeigt die Unabhängigkeit der Büroarbeit. Durch die neuen technischen Möglichkeiten, ist physische Anwesenheit nicht länger notwendig. Zudem ist bewiesen, dass neue Orte die Kreativität fördern und inspirierend wirken. Das Vertrauen des Arbeitgebers ist für eine Evolution im Büro selbstverständlich die Grundvoraussetzung.

Unternehmen müssen attraktiver werden

Bedingt durch den demographischen Wandel, findet ein grundlegendes Umdenken in den Unternehmen statt. Bereits heute scheiden mehr Arbeitnehmer aus dem Arbeitsverhältnis aus, als neue hinzukommen. Diese Entwicklung ist durch den demographischen Wandel bedingt. Für Unternehmen stellt dieser Wandel eine große Veränderung dar, denn nun gilt es, für Bewerber attraktiv zu sein. Wer von den Bewerbern nicht als attraktives Unternehmen wahrgenommen wird, wird automatisch zu den Verlierern des demographischen Wandels zählen. Wohingegen sich die Unternehmer, noch vor kurzer Zeit,  die Besten Bewerber auswählen konnten, können sich heute und in Zukunft die Bewerber die Besten Arbeitgeber auswählen. Unternehmen müssen bemühen als Arbeitgeber attraktiver werden. Schlägt diese Attraktivität fehl, bzw. wird von den Bewerbern nicht als solche angesehen, können Unternehmen in der NEW WORK Philosophie langfristig nicht bestehen. Als attraktives Unternehmen versteht man Unternehmen die den Bedürfnissen der Belegschaft nachkommen und den Werten der Arbeitnehmer entsprechen.

New Work – das Ende strenger Hierarchien?

Wussten Sie, dass die strenge hierarchische Struktur, wie wir sie noch heute in vielen Unternehmen vorfinden, bereits in der Militärgeschichte zu finden war? Nach den Maßstäben der modernen maschinellen Massenfertigung, wurden als erste Gegenstände wie Handfeuerwaffen hergestellt. Darüber hinaus waren die Ersten modernen Arbeiter Soldaten aus dem Militär. Nachdem sich diese Methoden als praktikabel erwiesen sowie erprobt waren, übernahm Henry Ford diese und die Fließbandproduktion entstand.  Die dabei angewandte Unternehmenskommunikation war die der Soldaten, wobei typischerweise Befehle von oben nach unten gegebenen wurden. Dieses Muster findet man noch heute in zahlreichen Unternehmen. Allerdings bricht dieses nun allmählich auf.

Bild: Pexel