Bürohund

Bürohund

Bürohund – für ein tierisches Miteinander

In unserem Gastbeitrag geht es diesen Monat, passend zum Aktionstag „Kollege Hund“ am 29. Juni, schon heute um den tierischen Kollegen im Büro – den Bürohund. Der Deutsche Tierschutzbund hat die Aktion „Kollege Hund“ initiiert, denn Hunde fördern das Arbeitsklima.

Der Bürohund – ein Gewinn für Mensch und Tier

Ich wohne in Viernheim, im Bundesland Hessen und bin eine zertifizierte Hundeverhaltenstherapeutin (ift) sowie vom Veterinäramt zugelassene und geprüfte Hundetrainerin.

Gerade aus diesem Grund liegt mir das Thema Bürohund sehr am Herzen. Meine eigenen beiden Hunde – Rex und Luna – sind bei mir im Büro sehr oft dabei und helfen mir allein schon durch ihre Anwesenheit im selben Raum. Rex ist ein Schäferhundrüde und Luna eine schwarze Labradordame.

Verbessertes Arbeitsklima durch den Kollegen Hund

Es ist bereits mehrfach erwiesen, und ich erfahre es jeden Tag selbst durch meine Arbeit als Hundeverhaltenstherapeutin, dass Hunde allein durch ihre Präsenz im Büro den Stress bei uns Menschen reduzieren. Natürlich muss das Ganze nicht nur aus der Sicht des Menschen betrachtet werden, sondern auch aus der Sicht der Hunde, denn diese dürfen dabei keine schlechten Erfahrungen machen oder zu sehr dem Stress ihrer menschlichen Kollegen ausgesetzt werden. Dies ist ganz klar nicht der Sinn der Sache.

Positiver Einfluss durch den Bürohund

Die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter wird alleine dadurch gesteigert, dass die Mitarbeiter (m/w) eine Fellnase im Büro haben.

Eine Freundin von mir, die als Speditionskauffrau tätig ist, und jeden Tag ihren Jack Russel seit dem Welpenalter bei der Arbeit dabei hatte wurde krank als ihr Hund verstarb und sie ihn nicht mehr dabei haben konnte. Sie wurde depressiv und musste behandelt werden. Viele der Kollegen wurden traurig und meinten, ihnen würde etwas fehlen. Keiner fühlte sich mehr wohl, bis eines Tages meine Freundin wieder einen Hund hatte, den sie auch als Welpen wieder mit zur Arbeit nahm. Die Kollegen meiner Freundin waren nicht mehr in sich gekehrt und haben laut ihrem Vorgesetzten erkennbar bessere Leistungen gebracht und waren deutlich mehr „bei der Sache“.

Bürohund Rex
Bürohund Rex
Motiviert dank Bürohund

„Durch Frida haben wir jeden Morgen Motivation ins Büro zu kommen, egal was uns sonst dort erwartet. Wir wissen, dass eine friedliche Frida da liegen und uns freundlich anschauen wird und dann wird alles gut.“ So eine Mitarbeiterin in einer Behinderten Werkstatt, die namentlich nicht erwähnt werden möchte. Ein Hund motiviert dort also die Menschen, sich auf den Arbeitstag zu freuen. „Wir betreten gut gelaunt die Werkstatt, sind alle nett zueinander, was auch immer passiert.“ „Und wenn mal einer von uns etwas in Stress gerät ist die Frida sofort zur Seite“.  Da kommt die vorzügliche Nase des Hundes natürlich ins Spiel und die therapeutischen Fähigkeiten von Frida. Frida riecht wenn ein Mitarbeiter in Stress gerät und durch ihre erlernte Fähigkeit als Therapeut begibt sie sich in die Nähe dieses Mitarbeiters. Dieser streichelt Frida und schüttelt dadurch Hormone aus, die bei ihm oder ihr dazu führen, dass er sich wieder beruhigt.

Es wurde bereits die Theorie aufgestellt, dass weniger Menschen psychisch krank werden, wenn die Hunde den Büroalltag begleiten und bereichern. Darüber hinaus identifizieren sich viele Arbeitnehmer, bedingt durch den tierischen Kollegen, stärker mit dem Unternehmen (Employer Branding lässt grüßen).

Demnach stellt sich durchaus die berechtigte Frage: warum nicht mehr Arbeitgeber die Hunde im Büro erlauben? Sehr viel spricht dafür dies zu tun: Arbeitnehmer hätten kein schlechtes Gewissen, ihren Hund alleine zu Hause zu lasse (Work-Life-Balance). Die Hunde wollen bei ihrem Rudel sein, das sind wir Menschen für sie, wenn unsere Vierbeiner eine Bindung zu uns aufbauen. Für den Hundehalter und dessen Kollegen ist es nachweislich vorteilhaft wenn ein Hund im Raum dabei ist.

Ich hoffe, dass immer mehr Arbeitgeber sich bereit erklären, Hunde im Büro zu erlauben. Dies wäre sicherlich sowohl für die Mitarbeiter, als auch für die Arbeitgeber und selbstverständlich die Hunde gut.

Bitte beachten, die Hundeknigge

Bei aller Tierliebe finden wir es dennoch angebracht auch auf die „Hundeknigge“ hinzuweisen. Diese sollte in jedem Unternehmen, in dem es einen Bürohund gibt, verankert sein. In diese Hundeknigge gehören Punkte wie:

  • Versicherung
  • Impfungen
  • Verhaltensregeln für Zwei- und Vierbeiner
  • Gassizeiten
  • Gegenseitige Rücksichtnahme
  • Und ganz wichtig, jeder ist für seinen Hund verantwortlich (für kleinere und größere Missgeschicke)

Abschließend lässt sich sagen, dass Mitarbeiter (m/w) nicht nur motivierter und kreativer arbeiten, sondern auch mit Kollegen (m/w) aus anderen Abteilungen in Kontakt kommen. Das führt oftmals zu engen Freundschaften, die nicht selten über den Büroalltag hinweg bestehen bleiben. Das macht den Arbeitsplatz zu einem entspannten und motivierten Umfeld. Wir danken der Hundeschule Zentrum Mensch und Hund für den Beitrag.

Sie möchten ebenfalls einen Gastbeitrag auf unserem Blog veröffentlichen? Dann senden Sie uns Ihre Anfrage per E-Mail an: marketing[at]newsearch.de

Bilder: Titelbild Fotolia, Beitragsbild Hundeschule Zentrum Mensch und Hund

Betriebsausflug

Betriebsausflug

Betriebsausflug – darauf müssen Sie achten

Sie sind geliebt und gefürchtet zugleich, die Betriebsausflüge. Für Mitarbeiter sind sie ein gefährliches Terrain auf dem nicht wenige Fettnäpfchen und Karrierefallen lauern. Wie verhalten sich Mitarbeitern auf Firmenfeiern und Ausflügen richtig?

Gerade in den Sommermonaten sind Betriebsausflüge und Firmenfeiern eine willkommene Abwechslung, aber gerade hier lauern einige Fettnäpfchen. Besonders die pseudo-familiäre Atmosphäre kann dazu verleiten, sämtliche Scheu zu verlieren. Firmenfeste gehören zum Pflichtprogramm und die Teilnahme ist in der Regel verpflichtend, es sei denn man kann das Fernbleiben gut begründen.

Karrierekiller Betriebsausflug?

Als Grundregel gilt während eines Betriebsausfluges oder einer Firmenfeier, dass ein Ähnliches Verhalten wie im Büro selbst angebracht ist. Im Hinterkopf sollte man stets wissen, dass einige Vorgesetzte eine solche Gelegenheit nutzen um vereinzelte Mitarbeiter genauer unter die Lupe zu nehmen. Eine Art gesellschaftlicher Benimmtest, der den ein oder anderen Mitarbeiter für höhere Aufgaben empfiehlt, oder auch nicht.

Der jeweilige Maßstab unterscheidet sich sehr von Unternehmen zu Unternehmen, dennoch gibt es bei allen gewisse Grundregeln, die auch bei steigendem Alkoholkonsum keinesfalls vergessen werden dürfen, das gilt in besonderem Maße für neue Kollegen.

Betriebsausflug-Knigge-Tipps

Es gelten andere Regeln als im Büro, das ist klar. Grundsätzlich ist alles etwas familiärer oder lockerer. Der eigentliche Sinn einer Betriebsfeier ist das Zwischenmenschliche. Teams sollen enger zusammenwachsen und so eventuell vorhandene Schwierigkeiten und Anspannungen verringern oder gar ausräumen. Größere Probleme lassen sich so nicht lösen, aber das ist auch nicht der Gedanke dabei. Richtige Konflikte haben auf einem Betriebsausflug nichts zu suchen.
Betrieblichen Ausflügen sollte man allgemein offen und gut Gelaunt gegenüberstehen. Mit dieser offenen und herzlichen Art helfen Sie ungemein dabei unsichtbare Barrieren abzubauen. Darüber Hinaus strahlen Sie mit diesem offenen Verhalten Selbstvertrauen und Sozialkompetenz aus.

Das Gespräch sollte locker und stets über positive Themen verlaufen. Berufliche Themen sollten nicht unbedingt angesprochen werden, handelt es sich hier um ein fröhliches, ungezwungenes Beisammensein. Beachten sollte man auch, dass dieses Beisammensein als ein Gruppen-Event gedacht ist. Einzelgänger sollten sich daher einer Gruppe anschließen und nicht zur Spaßbremse werden. In vino veritas sollte man sich zu keiner Zeit hingeben, schließlich möchten Sie sich nicht um Kopf und Karriere reden.

Dresscode

Auf Firmenfeiern und -ausflügen geht es oftmals lockerer zu. Jubiläen sind als Ausnahme zu betrachten. Wird in der Einladung kein Dresscode oder der Code casual erwähnt, bedeutet das gehobene Freizeitkleidung. Für die Herren bedeutet dass, das die Krawatte zu Hause bleiben darf. Grundsätzlich gilt lieber over- als underdressed.

Zum Schluss noch einige Ideen für den nächsten Betriebsausflug:

  • Fahrrad- oder Kanutour
  • GPS-Ralley
  • Hochseilgarten oder Kletterpark
  • Golfen- oder Bogenschießen
  • Kettenreaktionspiele oder Megapuzzel
  • Grillfeste
  • Wein- oder Käseprobe
  • Whisky Tasting
  • Höhlentouren oder Ballonfahrten

Und für die ganz heißen Tage im Büro: Coole Tipps gegen die Hitze im Büro

Bild: Pixabay.de 

Interim Manager

Interim Manager

Interim Manager – Führen auf Zeit

Interim Manager sind Manager auf Zeit, daher wird gelegentlich auch die Abkürzung MAZ, Management-auf-Zeit, benutzt. Was Sie über Interim Management und Manager im Allgemeinen wissen sollten, erfahren Sie hier.

Begriffserklärung

Interim Management stammt aus dem latinischen Sprachgebrauch ad interim, was so viel wie einstweilen oder unterdessen bedeutet und somit eine zeitlich begrenzte Art der Führung beschreibt.

Die Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e. V. (DDIM) verlangt feste Regeln für den Begriffsgebrauch. Laut DDIM gelten Interim Manager nur dann als solche, wenn diese zuvor auf der ersten oder zweiten Führungsebene tätig waren. Ist dem nicht so, darf der Titel nicht geführt werden. Geschützt ist der Begriff jedoch nicht. Es kann sich also jeder, der seine Führungsqualitäten zeitlich begrenzt für ein Projekt in einem Unternehmen zur Verfügung stellt, Interim Manager nennen.

Aufgabengebiete

Interim Manager werden oftmals mit Unternehmensberatern vergleichen. Der Unterschied liegt allerdings bereits darin, dass Unternehmensberater dem Unternehmen beratend zur Seite stehen und erst bei der Problemlösung direkt mit anpacken. Beide befinden sich für die Dauer der Problemlösung in der Position.

Mögliche Aufgabengebiete könnten die Optimierung von Produktionsabläufen oder eine Neuaufstellung des Personalwesens sein, aber auch nach einer Unternehmensübernahme bietet sich eine Zusammenarbeit mit Unternehmensberatern oder Interim Managern an.

Das Interimmanagement agiert oftmals rasch. Der Einsatzzeitraum liegt zwischen wenigen Tagen und einigen Jahren. Nicht selten müssen sie sich um wenig beliebte Aufgaben kümmern, wie beispielsweise eine Umstrukturierung oder gar eine Schließung des Unternehmens.

Personaler greifen bei personellen Engpässen (Mutterschutz oder Sabbatical, etc.) gerne auf Interim Manager zurück. Aufgrund des Fachkräftemangels wird ebenfalls gerne auf sie zurückgegriffen. In diesem speziellen Fall richtet sich die Einsatzdauer danach, wie viel Zeit benötigt wird um die offene Position mit einem geeigneten Kandidaten zu besetzen.

Anforderungen

Erfahrung ist bei dieser Position eine Schlüsselqualifikation. Daher verwundert es nicht, dass Interim Manager nicht selten zwischen 45 und 60 Jahren alt sind. Dennoch, die Position befindet sich im Wandel. Heutzutage befinden sind vermehrt Frauen sowie Nachwuchskräfte ab Mitte dreißig in dieser Position tätig.  Die Arbeit selbst gestaltet sich sehr abwechslungsreich.

Voraussetzungen
  • Rasche Auffassungsgabe
  • Geistige Flexibilität
  • Körperlich fit
  • Gutes Finanzmanagement
  • Keine festen Arbeitszeiten von 8-17 Uhr
  • Überstunden und Reisebereitschaft
  • Großes und vor allem gut gepflegtes Netzwerk
  • Souveränität und Überzeugungskraft
  • Starkes Eigenmarketing
  • 5-6 Jahre Managementerfahrung
  • Starke soziale Kompetenzen
  • Hohes Verantwortungsbewusstsein
  • Starke kommunikative Fähigkeiten

Ein klassischer Karrierepfad kann bei dieser Position nicht beschritten werden. Dafür sind die Tagessätze ziemlich üppig. In der Regel gilt knapp ein Prozent des Jahresgehaltes, das in genau dieser Position gezahlt würde. Selbstverständlich ist dies abhängig von der Branche und dem Einsatzort selbst sowie der Qualifikation des Managers.

Einsatzort

Interim Manager werden in Deutschland zu meist in größeren mittelständischen und industriellen Unternehmen eingesetzt.

Abschließend haben wir noch einmal die Vor- und Nachteile des Einsatzes eines Interim Managers aufgeführt.

Vorteile Nachteile
Flexibilität
(Sehr rasche Handlungsmöglichkeiten)
Strukturen
(Alte Fehler können wieder begangen werden)
Kompetenz
(Profit durch langjähriges Fachwissens)
Zeitrahmen
(Steigende Ausgaben durch neu auftretende Probleme)
Kostensicherheit
(Fest kalkulierbare Kosten)
Auffassungsgabe
(Einarbeitungsphase länger als bei internen Mitarbeitern)
Objektivität
(Externer Blick, keine Konkurrenz für interne Führungskräfte)
Finanzen
(Investitionskonzepte treffen nicht immer auf offene Ohren)
Akzeptanz
(Fach- und Führungskräfte akzeptieren den Interim Manager nur schwer oder gar nicht)

Ob sich er Einsatz eines solchen lohnt lässt sich pauschal jedoch nicht sagen.

Bild: Pixabay.de 

Osterverlosung NEW SEARCH Personal- und Managementberatung

Osterverlosung

Osterverlosung – Silicon Germany, der Osterhase im Land des digitalen Defizits

In Deutschland können wir alles, außer digital. So lautet zumindest die ungeschönte Bestandsaufnahme unserer Wirtschaft. Zentrale Frage ist wie wir dennoch die digitale Transformation schaffen. Wir haben uns dieser Fragestellung angenommen und möchten daher in unserer Osterverlosung das Buch „Silicon Germany: Wie wir die digitale Transformation schaffen“ von Christoph Keese verlosen.

Die Digitalisierung verpasst

Keine Neuigkeit, Deutschland hat die Digitalisierung verpasst. Bekannt ist, dass deutsche Firmen hauptsächlich mechanisch erstklassige Maschinen produziert. Bedauerlicherweise sind diese, technisch gesehen, weit abgehängt zur Weltmarktspitze. Diese wird von den asiatischen Ländern, Israel und den USA dominiert.

Klare Bilanz: Deutschland spielt nicht mehr in der Spitzenliga. Jedes weitere Jahr, das ungenutzt verstreicht, wirft Deutschland weiter zurück, denn die digitale Revolution vollzieht sich mit atemberaubender Geschwindigkeit.  Ein Beispiel ist Apple. Die Kombination aus Soft- und Hardware brachte dem Unternehmen das Fünffache an erlös ein, was Nokia, der damalige Marktführer aus Finnland, erwirtschaftete. Vernetzte, smarte Systeme haben Einzellösungen in die Wüste geschickt.

Den Zeichen der Zeit folgen

Günther Oettinger, EU-Digitalkommissar, hat mit seiner Warnung „wir haben den Anschluss verloren“ recht. Sein Beispiel ist die Hannover Messe. Dort stellen deutschen Industrielegenden wie Siemens, Trumpf oder Festo aus. Sie digitalisieren eifrig, keine Frage, aber in den USA hat man bereits die Zeichen der Zeit erkannt und handelt dementsprechend. Namentlich wären das Facebook, Google oder Apple. Diese Unternehmen bauen Software und Plattformen, keine Maschinen.

Laut Oettinger fehlen uns dafür eindeutig die Qualifikationen, was zweifelsfrei, die Folge jahrzehntelanger Vernachlässigung ist. So verfügen 41 Prozent der europäischen Arbeitnehmer über geringe oder gar keine digitalen Fähigkeiten (Studie EU-Kommission). Bereits heute rechnet die EU-Kommission mit bis zu 756.000 unbesetzten Stellen in Europas Digitalindustrie bis 2020.

Eine Studie von Roland Berger die im Auftrag des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI) durchgeführt wurde, beziffert das Verlustpotential, bedingt durch die Digitalisierung, bis zum Jahr 2025 bis zu 220 Milliarden Euro in acht Kernbranchen. Um dem entgegenzuwirken verlosen wir zu Ostern das Buch „Silicon Germany: Wie wir die digitale Transformation schaffen“ von Christoph Keese.

Um dieses Buch in unserer Osterverlosung gewinnen zu können, haben Sie die Möglichkeit einen Kommentar in unserem Blog zu hinterlassen, oder Fan unserer Facebookseite zu werden und den entsprechenden Beitrag zu kommentieren. Teilen des Artikels ist ausdrücklich nicht nötig, wir freuen uns natürlich dennoch, wenn Sie unsere Osterverlosung public machen möchten.
Der oder die glückliche Gewinner/In wird per Losverfahren gezogen und von uns benachrichtigt. Damit das Buch auch ins Osternest kommt, brauchen wir daher unbedingt eine gültige E-Mailadresse.

Ende der Osterverlosung ist der 10. April 2017 um 00:00 Uhr.

Viel Glück!

 

Sabbatical

Sabbatical

Sabbatical – Auszeit vom Job

Immer mehr Deutsche wünschen sich eine Auszeit von ihrem Berufsalltag, ein sogenanntes Sabbatical. Besonders jüngere Arbeitnehmer fühlen sich von diesem Arbeitszeitmodell angezogen. Eine Studie untersuchte welche  Mitarbeiter sich dafür besonders interessieren, welche Motive eine Rolle spielen und wie Arbeitgeber darauf reagieren.

Einfach mal raus aus dem Job, das wünschen sich in Deutschland viele Arbeitnehmer. Mittlerweile reagieren die Unternehmen auf diesen Wunsch. So waren beispielsweise Sabbaticals vor einigen Jahren noch auf einige wenige Unternehmen beschränkt, reagieren nun immer mehr Firmen auf die temporäre Auszeit ihrer Angestellten.

Sabbatical – die temporäre Auszeit

Der Begriff Sabbatical stammt aus den USA und bezeichnet das biblische Sabbatjahr und wurde von zahlreichen US-Professoren für Forschungssemster oder Feriensemester geprägt. Im weiteren Sinne beschreibt es ein gap year, also einen spezifischen Zeitraum der Teilzeitarbeit oder Ausgleich.

Bereits 17,2 Prozent der Unternehmen unterstützen ihre Arbeitnehmer finanziell mit ihrem Sabbatical, so das berufliche Netzwerk Xing. 2016 befragt das Netzwerk dazu 1493 deutsche Arbeitnehmer. Laut Xing-Studie hat bereits jeder Zehnte Arbeitnehmer (10,1 Prozent) eine längere berufliche Auszeit genommen. Weitere 21 Prozent wären einem Sabbatical gegenüber nicht abgeneigt. Der Wunsch nach dieser temporären Auszeit hängt primär vom Alter der Befragten ab, aber auch die familiäre Situation und das Gehalt spielen eine entscheidende Rolle. Ab einem Bruttoeinkommen von 5000€ haben bereits 14,4 Prozent eine Auszeit vom Job genommen.

Motive

Für 56,1 Prozent der Befragten lag die geistige und körperliche Erholung auf dem ersten Platz. 42 Prozent gaben an die Auszeit für eine längere Fernreise nutzen zu wollen. 27,1 Prozent nutzen die berufliche Auszeit zur Weiterbildung. Wobei sich hierfür meist Frauen entschieden haben. 12,1 Prozent der Befragten gaben an, sich während der Auszeit um pflegebedürftige Angehörige zu kümmern. Allerdings hält jeder zweite sein Anliegen zurück, denn 17,2 Prozent der Unternehmen schlagen diese Art von Auszeiten grundsätzlich aus. Ein Fünftel der Befragten konnten die Auszeit nur mit Einschränkungen und stark befristeter Dauer durchsetzen.

Bild: Pixabay

 

Traumberuf

Traumberuf? Fehlanzeige!

Traumberufwerkstatt Internet

Unentschlossen bei der Karriereplanung? Keine Lust in hierarchischen, veralteten Unternehmen zu arbeiten und Aufgaben zu übernehmen die  nicht fordern? Vermutlich sollte dann der Traumberuf her. Mythos oder Realität? Wir sind dem Rätsel auf die Spur gegangen und haben hierbei erstaunliches herausgefunden. 

Der perfekte Arbeitsplatz

Viele Arbeitnehmer suchen ihn, den perfekten Arbeitsplatz. Zu Beginn stellt sich die Frage ob es diesen überhaupt gibt und wenn ja, wie sieht dieser aus. Die Suche nach dem perfekten Arbeitsplatz steigert den eigenen Frust. Dieser Frust ist nicht nur bei Generation Y feststellbar, sondern zieht sich durch alle Generationen mehr oder weniger stark ausgeprägt hindurch. Bereits nach einigen Jahren im Arbeitsleben stellen viele fest, dass sie sich die Arbeitswelt anders vorgestellt hatten. Paradiesische Umstände sind, bedauerlicherweise, nicht erkennbar. Wir die, NEW SEARCH Personal- und Managementberatung, möchten daher in dieser Ausgabe einige Denkanstöße für mehr Zufriedenheit im Arbeitsleben geben.

Mehr Zufriedenheit im Job

  1. Mehr als ein Job
    Stellen Sie sich Ihr Leben als eine Art Portfolio vor. In diesem sind einige Grundlegende Elemente wie Gesundheit, Familie, Sport, Freunde, Arbeit und Freizeit enthalten. Welcher dieser Bereiche nimmt den Hauptteil Ihres Portfolios ein? Stellt der größte Teil Ihres Portfolios die Arbeit dar? Wenn ja, warum? Selbstbetrug wäre die Antwort „Die Arbeit, da ich das Geld benötige“. Vergleichsmaßstäbe mit Nachbarn, Freunden etc. machen unglücklicher.
  2. Glücklicher durch den Traumjob?
    Glück ist etwas relatives, denn es ist relativ zur Lebenssituation und der eigenen Persönlichkeit auszumachen. Fröhlichkeit und Unbeschwertheit sind somit eine Typfrage. Ratsam ist es daher in sich selbst zu investieren.
  3. Anpacken
    Manchmal müssen Veränderungen her. Wenn Sie eine Veränderung wünschen, müssen Sie selbst aktiv werden.
  4. Die Suche
    Eine höhere Bestimmung gibt es nicht. Jede Entscheidung sollte daher bewusst getroffen werden. Viele Traumberufsucher treffen lieber keine Entscheidung, oder versuchen diese an anderen zu delegieren. Nur wer akzeptiert, dass Veränderungen Entscheidungen voraussetzen, kommt weiter.
  5. Außerhalb der Arbeit
    Entdecken Sie Dinge neu. Dinge die Ihnen einmal wichtig waren und das ohne Hintergedanken. So tuen sich neue Blickwinkel auf.
  6. Die Sucht nach dem Traumberuf
    Die Traumfabrik Hollywood kennt jeder. Webseiten die von Menschen berichten, die ihren gut bezahlten Job hingeworfen haben und nun in ihrem Traumjob arbeiten, gibt es auch zu genüge. Die Illusionen die dort erzeugt werden sind ähnlich derer die in Hollywood zum Einsatz kommen. Die Sprache ist manipulativ und zielt auf die Emotionen ab. „Melde dich nur bei mir wenn du tatsächlich etwas ändern willst, denn meine Zeit ist kostbar.“ Wer sich meldet ist emotional abhäng. Sehnsüchte sind in Ordnung, nur sollten diese nicht von anderen ausgenutzt werden.

Albtraum Traumberuf

Sie haben, wovon viele nur träumen: den Traumberuf mit viel Geld, Ansehen und Erfolg. Was aber passiert, wenn sich der vermeintliche Traumjob als Albtraum herausstellt? Durchhalten oder neu anfangen? Die Dokumentation von ZDF 37 Grad verdeutlicht dies. Die Doko ist bis einschließlich 26. 07. 2017 erreichbar.

Arbeit muss nicht zwangsläufig frustrierend, stressig oder langweilig sein. Hauptsächlich in Deutschland werden das Arbeitsleben und Privatleben oftmals in Konkurrenz dargestellt. Alles Quatsch! Arbeits- und Privatleben können sehr wohl ohne Schwierigkeiten nebeneinander symbiotisch verbunden sein.  Sie können sich sogar gegenseitig stärken und verbessern. Viele Arbeitnehmer sind ihrem ganz persönlichen Traumberuf näher als sie eigentlich glauben.

Hierzu nun ein kleiner Selbsttest. Wie nahe sind Sie Ihrem ganz persönlichen Traumberuf?

  • Sie reden ständig von Ihrer Arbeit
  • Sie haben keinen Job, Sie haben einen Beruf
  • Ihre Arbeit erfüllt Sie
  • Sie freuen sich auf die Arbeit
  • Sie schauen nur selten auf die Uhr
  • Ihnen fällt die Arbeit leicht
  • Zeit mit Kollegen ist Ihnen wichtig
  • Sie haben keine Sonntags-Depression
  • Menschen die ihren Job regelrecht hassen, können Sie nicht verstehen

Sollten Sie mehr als vier Mal genickt oder zugestimmt haben, sind Sie Ihrem persönlichen Traumjob näher als Sie dachten.

Traumberufe im Jahr 2016

Laut dem Manager Magazin verdienten diese Berufe um Jahr 2016 den Titel Traumjob.

  1. Materialwirtschaftler
  2. Mathematiker
  3. Geographen
  4. Politologe
  5. Ökonomen
  6. Universitätsprofessor im Fachbereich Jura
  7. Aktuare
  8. Statistiker
  9. Computer- und Informationssystem-Manager
  10. Kieferorthopäde
  11. Art Direktor
  12. Optiker

Ihr Traumjob war bisher nicht dabei? Schauen Sie doch einfach einmal auf unserer Karriereseite vorbei!

Bild: Pixabay

Arbeitgeberattraktivität

Employer Branding durch Arbeitgeberattraktivität

Arbeitgeberattraktivität – mit Work-Life-Balance zum Employer Branding

Mehr Zeit, das wünscht sich wohl jeder. Deshalb widmen wir unseren ersten Blogbeitrag in diesem Jahr der Work-Life-Balance und fragen uns ob eine erhöhte Selbstbestimmung im Job die Work-Life-Balance verbessern könnte.

Arbeitgeberattraktivität in Form von Work-Life-Balance – eine Worthülse?

Der Begriff Work-Life-Balance ist mittlerweile stark überstrapaziert. Man trifft auf ihn im Radio, im Fernsehen, auf sämtlichen Unternehmensseiten im Internet und selbstverständlich in zahlreichen HR-Studien, doch was bedeutet dieser Begriff eigentlich? Ganz einfach, ein mehr oder weniger ausgewogenes Verhältnis zwischen Freizeit und Berufsleben. Die Bedeutung ist unmissverständlich, ihre Umsetzung jedoch schwierig und besonders problematisch macht es die 24-stündige-Erreichbarkeit.

Das Smartphone ist somit Fluch und Segen in einem. Mit ihm hat man die Möglichkeit einen verpassten Anruf auf dem Weg nach Hause nachzuholen sowie sonntags vor dem Fernseher E-Mails zu checken. Allerdings ist dies für viele Menschen keine Möglichkeit  im positiven Sinne, sondern viel mehr eine Belastung, da sie mit Stress und Druck verbunden ist. Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist somit schwierig bis unmöglich.

Zauberformel Work-Life-Balance

Der Terminus bedeutet wohl für jeden etwas anderes. So unterschiedlich die Bedeutung auch sein mag, mindestens genauso vielfältig gestallten sich die Lösungsansätze. Flexible Arbeitszeiten können so zum Beispiel dazu beitragen die Arbeitgeberattraktivität des Unternehmens zu steigern. Gleitzeiten oder die 4-Tage-Woche repräsentieren ebenfalls gute Lösungsmöglichkeiten. Letztere bedeutet aber nicht, dass ein Tag frei ist, sondern dass an den verbleibenden vier Tagen etwas länger gearbeitet wird, oder etwas früher begonnen wird. Das Arbeiten von unterwegs oder von zu Hause tragen ebenfalls zu einer besseren Work-Life-Balance bei. Leider funktioniert all dies nur dann, wenn Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern genügend Vertrauen schenken.

Die Digitalisierung der Arbeit spielt in dieser Situation eine entscheidende Rolle und repräsentiert dabei eine signifikante Chance. Die Infografik des ZukunftsInstitutes zeigt die Entwicklungswellen der Arbeitsplatz-Flexibilität

Arbeitgeberattraktivität: Work-Life-Balance zur Mitarbeiterbindung Grafik1Quelle: ZukunftsInstitut, Frank Kühmayer

Durch Work-Life-Balance zur Mitarbeiterbindung

Arbeitgeberattraktivität hat viele Gesichter.  Bei der Arbeitnehmerbefragung wird das Thema Work-Life-Balance gerne beschmunzelt oder nur am Rande erwähnt. Laut der Deutschen Presse Agentur (DPA) ist den deutschen Arbeitnehmern mehr Geld wichtiger als eine gestiegene Work-Life-Balance. Laut der DPA-Umfrage wünschen sich 17 % der Deutschen die Option im Homeoffice arbeiten zu können, 9 % hätten gerne mehr Urlaubstage und 47 % entschieden sich für mehr Lohn bzw. Gehalt. Weniger Wochenarbeitszeit wünschen sich lediglich 14 %.

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Frohe Weihnachten 2016

Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten

Das NEW SEARCH Team wünscht allen Lesern ein fröhliches Weihnachtsfest und verabschiedet Sie für dieses Jahr mit diesem letzten Blogpost. 

Weihnachten. Das Jahr ging wieder einmal schneller vorüber, als wir anfangs gedacht haben. Weihnachten steht vor der Türe und der kürzeste Tag des Jahres ist bereits vorüber. Wir schalten daher alle einen Gang runter, lassen Revue passieren was 2016 passierte und schauen gespannt auf das kommende Jahr.

Was 2016 passierte

Es gab in den letzten Monaten viele Highlights, doch unser Firmenjubiläum im Sommer war wohl das spannendste. Zudem wurden 14 Artikel in diesem Blog veröffentlicht, was zu 8.939 Sessions führte. 2018 mal getweetet , 223 Beitrage über Google+ geteilt was zu sagenhaften 58.052 Seitenaufrufen führte. Des weiteren wurden 115 Artikel über Facebook bereitgestellt und  20.999 Personen erreicht. Last but not least, haben wir unsere Imagebroschüre erweitert.
Darüber Hinaus freut sich unser Team über zwei Neuzugänge, nämlich Frau Maria-Theresia Fried die uns im Projektmanagement unterstützt und Herrn Daniel Zutavern der uns als Projektassistent zur Seite steht.

Neues Jahr, neue Geschichten

Auch im kommenden Jahr werden wir Sie wieder regelmäßig mit Themen rund um HR und Bewerbermanagement sowie passenden Fachbeiträgen überraschen.

Ab 2018 freuen wir uns zudem zusätzlich über  Gastbeiträge aus der HR-Branche. Wenn auch Sie einen Gastbeitrag schreiben wollen freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme per E-Mail an: marketing@newsearch.de

Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen frohe Weihnachten und ein glückliches, erfolgreiches neues Jahr 2017.

Bild: Pixabay.de

Trump-Triumpf (k)eine fundamentale Wende

Trump-Triumpf – (k)eine fundamentale Wende?

Trump – eine Bremse für den Innovationsstandort USA?

In Europa hat der Wahlsieg der US-Präsidentschaftswahl des Republikaners Donald J. Trump zumeist Bestürzung ausgelöst. Wie sich der Trump-Triumpf auf die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und den USA entwickeln wird bleibt weiterhin eine spannende Frage. Wir haben in unserem Blog die wichtigsten Fakten zusammengestellt.

Muss Europa mehr Verantwortung übernehmen?

Ursula von der Leyen (Verteidigungsministerin) sprach bereits am Mittwoch in der ARD von einem „schweren Schock“ und der stellvertretende SPD-Parteichef Ralf Stegner teilte über den Kurznachrichtendienst Twitter mit, dass man sich nun auf einen „politischen Kälteschock“ einstellen müsse. Wohingegen der Parteichef der Linken, Bernhard Riexinger, auf eine „abschreckende Wirkung“ im Hinblick zur kommenden Bundestagswahl hofft, so zumindest seine Äußerung im bayrischen Rundfunk.

Manfred Weber, CSU-Politiker und Fraktionschef der Konservativen im Europäischen Parlament, ermahnt Europa zur vermehrten Verantwortung. Laut Jean-Marc Ayrault, Frankreichs Außenminister, werde Frankreich auch weiterhin mit den USA zusammenarbeiten. Die NATO gerät mit dem Wahlsieg des Republikaners stärker in den Fokus, denn Laut von der Leyen wird Donald J. Trump auch in diesem Fall nach dem Beitrag der Europäer fragen.

DZ Bank zufolge sollte der Wahlsieg von Donald J. Trump keinen grundsätzlichen Richtungswechsel an den Märkten auslösen. Sein Wahlprogramm wird nur sehr unwahrscheinlich zu seinem Regierungsprogramm werden können, denn dazwischen liegt die parlamentarische Kontrolle.

Es wird ungemütlich im Silicon Valley

Unter dem neuen US-Präsidenten könnte es im Silicon Valley ungemütlich werden und das nicht nur für europäische Arbeitnehmer. Wer ausländische Fachkräfte beschäftigen möchte muss schon heute mit strengen Auflagen rechnen. Unter Donald J. Trump könnten sich diese weiter verschärfen.

Jeder zweite Arbeitnehmer im Silicon Valley stammt nicht aus den USA. Die Beschäftigten sind meist zwischen 25 und 44 Jahre alt und treiben die Innovationen, welche auf gute Fachkräfte angewiesen sind, voran. Da diese Impulse besonders wichtig für das Land sind wurde im August 2016 ein Gesetz der US-Regierung erlassen.  Dieses Gesetz, die sogenannte International Enterpreneur Rule,  vereinfacht es ausländischen Gründern in den USA ein Unternehmen zu gründen. Sollte der neue Präsident die Einwanderungsquote auf 15 Prozent heruntersetzen wird es für Gründer schwieriger. Im Klartext, ausländische Fachkräfte anzuwerben wird somit weiter erschwert. Konzerne wie Google, Intel, Adobe und Apple streiten sich bereits heute um die besten Entwickler, Programmierer und Fachkräfte und haben daher einen Nicht-Abwerbungs-Deal geschlossen.
Darüber hinaus drohte Trump damit einige Teile des Internets zu schließen um der Terrormiliz ISIS nicht weiter in die Hände zu spielen, wie bleibt unklar. Betroffen sein könnte bei einer solchen Aktion das soziale Netzwerk Facebook.

Exportgefahren

Diese Abwehrhaltung weist Trump eindeutig als Gegner der Netzneutralität aus. Ansteigende Zölle könnten sich als Bumerang für Startups herausstellen. Ein reales Risiko für globale Unternehmen, da durch den Anstieg der Zölle auf ausländische Produkte auch amerikanische Produkte teurer werden dürften. Hardwarehersteller wie Apple und Cisco könnten mit einem Anstieg der Zölle empfindlich getroffen werden.

Startups die ihre Ideen noch nicht etablieren konnten, könnten durch diese Faktoren nicht nur verlangsamt agieren sondern ganz zum stilstand gewunden werden. Sollte Donald J. Trump sein Wahlprogramm zu seinem Regierungsprogramm machen, wäre dies die Bremse für den Innovationsstandort USA.

Employer Branding und Kündigung - wie passt das zusammen?

Employer Branding und die Kündigung

Employer Branding und Kündigung – wie passt das zusammen?

Was macht ein Unternehmen attraktiv und gleichzeitig zu einem guten Arbeitgeber? Employer Branding ist ein wichtiges Schlüsselwort. Nichtsdestotrotz ist es wichtig, dass die definierten Wertvorstellungen von Anfang bis Ende im Unternehmen gelebt werden. Dies schließt die Kündigung mit ein.

Employer Branding und Kündigung - wie passt das zusammen?
Employer Branding und Kündigung – wie passt das zusammen?

Tipps und Ratgeber über gutes und erfolgreiches Employer Branding gibt es reichlich, allerdings mangelt es an hilfreichen Ratschlägen für das Verhalten gegenüber Mitarbeitern die das Unternehmen verlassen. Allerdings ist gerade in diesem Bereich, das Employer Branding von größter Wichtigkeit und sollte daher nicht außer Acht gelassen werden. Besonders in Zeiten der digitalen Vernetzung haben Bewerber die Möglichkeit, ihren Unmut über abgelehnte Bewerbungen und Kündigungen in Echtzeit mit der Welt zu teilen. Darüber hinaus könnten gekündigte Mitarbeiter und abgelehnte Bewerber eines Tages als Kunden für das Unternehmen von Interesse sein. Grund genug, sich dem gekündigten Mitarbeiter nochmals von seiner Besten Seite zu zeigen, denn das Angestelltenverhältnis besteht auch während der Kündigungsfrist fort.

Employer Branding – unsere Empfehlungen

Grundsätzlich gilt: Offenheit als Grundvoraussetzung.
In den meisten Unternehmen wird eine ehrliche und transparente Kommunikation offeriert, daher sollte dem Mitarbeiter, im Falle einer Kündigung, selbstverständlich der tatsächliche Grund und die genauen Umstände der Kündigung mitgeteilt werden. Erfolgt die Kündigung durch den Arbeitnehmer, sollte das Unternehmen in einem Gespräch die genauen Gründe für den Wunsch des Ausscheidens aus dem Arbeitsvertrag  erfragen. Besonders für die Mitarbeiterzufriedenheit und das Arbeitsklima sind Fluktuationsgründe ein maßgeblicher Faktor.

Kündigungen als Selbstverständlich sehen

Wenn sich Mitarbeiter neu orientieren wollen oder nach neuen Herausforderungen suchen, sind Kündigungen heutzutage als selbstverständlich zu sehen. Um als Unternehmen positiv in Erinnerung zu bleiben, können Mitarbeiter ihren Kollegen bei der Suche nach einer neuen Tätigkeit unterstützen, zum Beispiel bei Partnerunternehmen. Eine Kündigung sollte stets konstruktiv und niemals persönlich genommen werden.
Unternehmer sollten beachten, dass Mitarbeiter heute (fast) nicht mehr für immer im Unternehmen zu halten sind und Fluktuationen zum Alltag gehören. Ausscheidende Mitarbeiter sollten daher bis zum letzten Tag als Teil des Teams gesehen und auch so behandelt werden. Dies motiviert sie eine ordentliche Übergabe zu machen.

Das Arbeitszeugnis

Rein rechtlich steht jedem Arbeitnehmer ein Arbeitszeugnis zu. Hilfreich ist es, ein Gespräch mit dem ausscheidenden Kollegen zu suchen und die gemeinsame Zeit im Unternehmen ein weiteres Mal zu resümieren. Unternehmen haben dabei die Chance herauszufinden was dem (ehemaligen) Kollegen besonders wichtig war. Diese Punkte sollten im Arbeitszeugnis aufgeführt werden um schlechte Stimmung oder sogar (rechts) Streitereien zu vermeiden. Um noch einmal zu zeigen wie wichtig dem Unternehmen die Meinung eines jeden Mitarbeiters ist, sollte eine abschließende Befragung zur allgemeinen Zufriedenheit des Unternehmens durchgeführt werden. Ausscheidende Mitarbeiter sind  besonders ehrlich und die Antworten bieten  einerseits Optimierungsmöglichkeiten auf Seiten des Unternehmens und zeigen andererseits den wertschätzenden Umgang mit Kollegen.

Grundsätzlich sollte das Employer Branding ganzheitlich im Unternehmen angewandt werden, nicht nur im Recruiting. Kollegen können für diesen Prozess aktiv mit einbezogen werden, wie beispielsweise durch Umfragen.

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