Markenwahrnehmung beeinflusst Bewerber

Emotionen für die Markenwahrnehmung

Bewerber wollen Emotionen – Markenwahrnehmung im Personalmarketing

In einer aktuellen Umfrage vom Januar 2016 veröffentlichte Nielsen den Zusammenhang zwischen Emotionen in Fernsehwerbung und dem daraus resultierenden Erfolg. Emotionen spielen eine zentrale Rolle bei der Markenwahrnehmung. 

Viele Menschen würden sagen, dass ihre Entscheidungen auf klaren Fakten basieren oder zumindest auf logischen Schlussfolgerungen. Dies stimmt so allerdings nicht, denn wir sind irrational in unserem Handeln, was sich besonders stark im Konsumverhalten eines jeden einzelnen wiederspiegelt. Dieses Verhalten triff auch auf Bewerber zu.

And emotions are central to advertising. There are many theories about how advertising works, but the general consensus across all modern theories is that emotions are at the heart of the relationship we have with brands. They influence our conscious decisions and drive our nonconscious decisions.

Lässt sich das Konzept von positiven Emotionen tatsächlich auf den Arbeitsmarkt und auf einzelne Stellenanzeigen anwenden? Ja. Einige Wissenschaftler argumentieren, dass das Ergebnis bei der Jobsuche vom jeweiligen emotionalen Zustand des potentialen Arbeitnehmers abhängt. Bewiesen ist diese Theorie allerdings nicht, dennoch gibt es eine Veröffentlichung von Cynthia Kay Stevens und Meyeong-Gu Seo mit dem Titel  „Job Search and Emotions„.

Bewerber wollen Emotionen

In the job search context, emotial regulation may influence outcomes such as a seekers‘ judgment and decisions concerning employers (e.g. opting not to apply for some jobs to avoid potential rejection) or search strategies (e.g. focusing on preparatory rather than active search behaviours) […]

Die Marke belohnt und bindet Kunden

Die Markenwahrnehmung kann das Kaufverhalten drastisch verändern. Sie beeinflusst die Physiologie des Gehirns, indem sie anders verarbeitet wird als ein bekannter Artikel. Dieses Phänomen lässt sich auch auf das Personalmarketing anwenden. Ein bekannter Arbeitgeber wird von potenziellen Bewerbern anders wahrgenommen als ein unbekannter Mitbewerber.

Setzt beim Kauf der Verstand aus?

Die Marke setzt eine Aktivierung im ventromedialen präfrontalen Kortex ab. Dies bedeutet, dass eine Kaufentscheidung von folgenden vier Faktoren beeinflusst werden:

  1. Der Preis
  2. Das Belohnungssystem im Gehirn, beim erkennen einer Marke
  3. Die aktive Entscheidung diesen Kauf zu tätigen
  4. Verarbeitung von Kontextinformationen

Daraus lässt sich ableiten, dass Preissenkungen alleine nicht zu loyalen Kunden führt. Wer loyale Kunden möchte, muss diese belohnen. Die Theorie lässt sich problemlos auf das Personalmarketing anwenden.

Es kann gesagt werden, dass sich einige neue Möglichkeiten im Personalmarketing ergeben. Über dieses Thema dürfte in nächster Zeit viel diskutiert werden. Zu Beginn reicht es, sich über die Möglichkeiten bewusst zu werden. Personalentscheider sollten sich fragen, wie sie Einfluss auf die Emotionen ihrer Bewerber nehmen können. Bei diesem Prozess sind wir Ihnen gerne behilflich.