Montagsblues

Montagsblues

Montagsblues – so wird Ihr Montag gut

Kennen Sie das? Sie wachen an einem Montagmorgen früh auf und sind super gut gelaunt. Nein? Wir auch nicht. Montag – ein besonderer Tag in der Woche. 

Für die meisten Arbeitnehmer startet der Montag mies: Der Kaffee ist zu heißt oder zu lau, die Milch ist leer, der Zucker aufgebraucht, die Dusche zu kalt, der Wecker zu laut. Die Liste lässt sich endlos erweitern. Jeder dritte Deutsche leidet, laut einer Forsa-Umfrage mit über 1000 Befragten, unter dem Montagsblues. Montagsblues ist die wissenschaftliche Bezeichnung für Montagsfrust, also schlechte Laune am Montag. Forscher der London School of Economics fanden zusätzlich heraus, dass montags wesentlich weniger geleistet wird als an den verbleibenden Wochentagen.

Fühlen wie Robinson Crusoe

Sie warten auf Freitag? Aber woran liegt das? Am Wochenende stürzt bei vielen Arbeitnehmern das Immunsystem ab. Unter der Woche läuft unser Körper unter höchster Anspannung um den enormen Leistungsdruck und den stetig steigenden Stresspegel aushalten zu können, mit dem Wochenende naht die Entspannung. Diese Ruhephase bedeutet Ausnahmezustand für den Körper. Das bedeutet, dass der Schlaf-Rhythmus durcheinander gebracht wird. Dies geschieht nicht nur, wenn die Nacht zum Tag gemacht wird sondern auch, wenn man einfach mal etwas länger schläft. Die Folgen dieser Schlaf-Rhythmusstörung sind einfach: Montagsblues. Dieser äußert sich mit schlechter Laune, Gereiztheit und Schlappheit.

Anti-Montagsblues

  1. Der Sonntag ist zum Entspannen da.
    Sie sollten versuchen das Wochenende entspannt ausklingen zu lassen, um nicht ausgepowert in die Neue Woche zu starten.
  2. Ein entspannter Start in den Tag.
    Stehen Sie frühzeitig auf um genügend Zeit zu haben und nicht hektisch umherwieseln zu müssen. Den Wecker unzählige Male weiterzudrücken ist ebenfalls eine schlechte Idee.
  3. Freuen Sie sich auf etwas.
    Kleine Freuden versüßen das Leben. Kleine Höhepunkte machen den Start in die kommende Woche gleich viel schöner. Wie wäre es mit einem leckeren Abendessen mit den Liebsten oder einem schönen Eisbecher mit der besten Freundin?
  4. Machen Sie mal Pause.
    Arbeitspausen sind wichtig und sollten unbedingt eingehalten werden, denn diese steigern die Produktivität. Dennoch, 1/5 der deutschen Arbeitnehmer zwischen 18 und 24 Jahren verzichten laut einer Umfrage ihre Pause.
  5. Leichte Kost – auch fürs Gehirn.
    Erledigen Sie Aufgaben die leicht zu verdauen sind, denn montags ist die Verletzungsgefahr besonders hoch. Die Zahl der Krankmeldungen ist zudem besonders hoch und auch Schriftstücke weisen vermehrt Zeichen- und Orthographiefehler auf.
  6. Lachen!
    Es entspannt, bringt den Kreislauf in Schwung und löst zudem innere Blockaden. Lachen hebt die Stimmung, denn es ist ansteckend.
    Unterhalten sich zwei Unternehmer. Sagt der eine stolz: „Meine Mitarbeiter erscheinen immer alle pünktlich!“ „Wie schaffst du denn das?“, fragt sein erstaunter Gegenüber. „Ganz einfach“, prahlt der Unternehmer, „150 Mitarbeiter, aber nur 90 Parkplätze.“

Sonntagsneurose vs. Mantagsblues

Die schwedische Universität von Göteborg fand in einer Studie heraus, dass der trübste Tag der Woche nicht der Montag sondern der Sonntag ist. Akademiker und Verheiratete sind besonders stark von der Sonntagsneurose betroffen. Zu dieser Folgerung kam die Universität Hamburg in ihrer repräsentativen Umfrage mit ca. 20.000 Befragten in Deutschland.
Durch die hohe Arbeitsbelastung können daher besonders Führungskräfte nur noch schwer am Sonntag entspannen. Eine Studie der Universität von Vermont beförderte den Mittwoch als unbeliebtesten Tag der Woche ans Licht. Die Mathematiker, Christopher Danforth und Peter Dodds, haben dazu vier Jahre über 2,4 Millionen Blogbeiträge ausgewertet mit dem Ergebnis, dass Mittwochs die negativsten Kommentare und Sonntags die positivsten geschrieben werden.

Welchen Tag mögen Sie am wenigsten?