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NEW SEARCH ist eine der Top Personal- und Managementberater Firmen in Deutschland. Mit unserem professionellen und vor allem erfahrenen Team aus 10 Mitarbeitern sind wir der professionelle Partner von Mittelstand und Großunternehmen. Wir unterstützen Sie von der individuellen Umfeldsanalyse für den Klienten über die strategische Planung bis hin zur Integration, Entwicklung und Coaching des Kandidaten. Wir begleiten unsere Klienten und Kandidaten zu einem erfolgreichen Miteinander. Auf unserem Blog schreiben wir über die Personalsuche, geben nützliche Bewerbungstipps, bloggen über spannendes im Personalmarketing und der Personalbeschaffung, erklären Begriffe und vieles mehr. Viel Spaß auf unserem Blog! Ihr Team von NEW SEARCH
Montagsblues

Montagsblues

Montagsblues – so wird Ihr Montag gut

Kennen Sie das? Sie wachen an einem Montagmorgen früh auf und sind super gut gelaunt. Nein? Wir auch nicht. Montag – ein besonderer Tag in der Woche. 

Für die meisten Arbeitnehmer startet der Montag mies: Der Kaffee ist zu heißt oder zu lau, die Milch ist leer, der Zucker aufgebraucht, die Dusche zu kalt, der Wecker zu laut. Die Liste lässt sich endlos erweitern. Jeder dritte Deutsche leidet, laut einer Forsa-Umfrage mit über 1000 Befragten, unter dem Montagsblues. Montagsblues ist die wissenschaftliche Bezeichnung für Montagsfrust, also schlechte Laune am Montag. Forscher der London School of Economics fanden zusätzlich heraus, dass montags wesentlich weniger geleistet wird als an den verbleibenden Wochentagen.

Fühlen wie Robinson Crusoe

Sie warten auf Freitag? Aber woran liegt das? Am Wochenende stürzt bei vielen Arbeitnehmern das Immunsystem ab. Unter der Woche läuft unser Körper unter höchster Anspannung um den enormen Leistungsdruck und den stetig steigenden Stresspegel aushalten zu können, mit dem Wochenende naht die Entspannung. Diese Ruhephase bedeutet Ausnahmezustand für den Körper. Das bedeutet, dass der Schlaf-Rhythmus durcheinander gebracht wird. Dies geschieht nicht nur, wenn die Nacht zum Tag gemacht wird sondern auch, wenn man einfach mal etwas länger schläft. Die Folgen dieser Schlaf-Rhythmusstörung sind einfach: Montagsblues. Dieser äußert sich mit schlechter Laune, Gereiztheit und Schlappheit.

Anti-Montagsblues

  1. Der Sonntag ist zum Entspannen da.
    Sie sollten versuchen das Wochenende entspannt ausklingen zu lassen, um nicht ausgepowert in die Neue Woche zu starten.
  2. Ein entspannter Start in den Tag.
    Stehen Sie frühzeitig auf um genügend Zeit zu haben und nicht hektisch umherwieseln zu müssen. Den Wecker unzählige Male weiterzudrücken ist ebenfalls eine schlechte Idee.
  3. Freuen Sie sich auf etwas.
    Kleine Freuden versüßen das Leben. Kleine Höhepunkte machen den Start in die kommende Woche gleich viel schöner. Wie wäre es mit einem leckeren Abendessen mit den Liebsten oder einem schönen Eisbecher mit der besten Freundin?
  4. Machen Sie mal Pause.
    Arbeitspausen sind wichtig und sollten unbedingt eingehalten werden, denn diese steigern die Produktivität. Dennoch, 1/5 der deutschen Arbeitnehmer zwischen 18 und 24 Jahren verzichten laut einer Umfrage ihre Pause.
  5. Leichte Kost – auch fürs Gehirn.
    Erledigen Sie Aufgaben die leicht zu verdauen sind, denn montags ist die Verletzungsgefahr besonders hoch. Die Zahl der Krankmeldungen ist zudem besonders hoch und auch Schriftstücke weisen vermehrt Zeichen- und Orthographiefehler auf.
  6. Lachen!
    Es entspannt, bringt den Kreislauf in Schwung und löst zudem innere Blockaden. Lachen hebt die Stimmung, denn es ist ansteckend.
    Unterhalten sich zwei Unternehmer. Sagt der eine stolz: „Meine Mitarbeiter erscheinen immer alle pünktlich!“ „Wie schaffst du denn das?“, fragt sein erstaunter Gegenüber. „Ganz einfach“, prahlt der Unternehmer, „150 Mitarbeiter, aber nur 90 Parkplätze.“

Sonntagsneurose vs. Mantagsblues

Die schwedische Universität von Göteborg fand in einer Studie heraus, dass der trübste Tag der Woche nicht der Montag sondern der Sonntag ist. Akademiker und Verheiratete sind besonders stark von der Sonntagsneurose betroffen. Zu dieser Folgerung kam die Universität Hamburg in ihrer repräsentativen Umfrage mit ca. 20.000 Befragten in Deutschland.
Durch die hohe Arbeitsbelastung können daher besonders Führungskräfte nur noch schwer am Sonntag entspannen. Eine Studie der Universität von Vermont beförderte den Mittwoch als unbeliebtesten Tag der Woche ans Licht. Die Mathematiker, Christopher Danforth und Peter Dodds, haben dazu vier Jahre über 2,4 Millionen Blogbeiträge ausgewertet mit dem Ergebnis, dass Mittwochs die negativsten Kommentare und Sonntags die positivsten geschrieben werden.

Welchen Tag mögen Sie am wenigsten?

Unterforderung am Arbeitsplatz

Unterforderung bei der Arbeit

Unterforderung am Arbeitsplatz: Was nun?

Im Beruf möchte jeder gute Leistungen bringen, denn wer gute Arbeit leistet beweist, dass er oder sie die nötigen Fähigkeiten mitbringt die einzelnen Aufgaben und Herausforderungen am Arbeitsplatz zu meistern. Wem das gelingt dem stehen möglicherweise eine Beförderung und eine passende Bezahlung ins Haus. Wer allerdings mit Unterforderung am Arbeitsplatz zu kämpfen hat langweilt sich nicht nur, sonders verliert darüber hinaus auch seine Motivation und ist genervt. Wie lässt sich Unterforderung am Arbeitsplatz erkennen und behandeln? 

Dauerzustand Unterforderung?

Zu Beginn stellt sich die primäre Frage, ob man Unterforderung am Arbeitsplatz nicht einfach ignorieren sollte. Nein, sagen Experten. Heutzutage achten Arbeitnehmer auf zahlreiche Faktoren, wie beispielsweise kleinere verteilte Pausen über den Tag einzulegen oder auch ein angenehmes Betriebsklima. Das ist auch gut, sagen Experten, dennoch bleibt eine Ausnahme: Unterforderung wird oftmals ignoriert und erst recht nicht akzeptiert. Aus diesem Phänomen heraus stellt sich die Frage wieso ist das so?
Einen Teil der Schuld trägt unsere Umwelt, denn wer seine Aufgaben fast im Schlaf erledigen kann und den halben Tag aus dem Fenster schaut hat, auf den ersten Blick, weniger Stress und wird von Kollegen und Freunden bewundert. Was wenige wissen, Unterforderung und Langeweile können genauso belastend sein wie Überforderung und Dauerstress. Für betroffene stellt sich die Frage ob der momentane Job der passende ist. Die Folgen die sich daraus ergeben können von Unzufriedenheit über Antriebslosigkeit bis hin zu Depressionen reichen.

Dauerzustand Unterforderung?

Anfangs mag dieser Zustand noch angenehm sein, aber ein Dauerzustand sollte er dennoch nicht werden. Um dem entgegenzuwirken sind Eigenmotivation und der Wunsch nach einer Veränderung die Schlüsselfaktoren im Veränderungsprozess. Gerade der Faktor Eigenmotivation gestaltet sich schwierig, da Betroffene oftmals in ein tiefes Loch der Motivationslosigkeit fallen.
Untätigkeit löst diese Problemstellung leider nicht.

Unterforderung erkennen

Wo beginnt Unterforderung? Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten, da jedes Individuum die Problematik unterschiedlich wahrnimmt. Zudem wird diese durch die persönliche Einstellung und die individuelle Leistungsfähigkeit bestimmt.  Betroffene müssen daher für sich entscheiden ob sie tatsächlich betroffen sind. Hier sind einige Symptome auf die es sich zu achten lohnt:

  • Sie schlagen die Zeit bis zum lang ersehnten Feierabend regelrecht tot.
  • Sie langweilen sich über einen längeren Zeitraum und das regelmäßig.
  • Bei Ihren Aufgaben lassen Sie sich besonders viel Zeit.
  • Sie werden mit jedem Tag unglücklicher bei der Arbeit.
  • An die letzte berufliche Herausforderung können Sie nicht mehr erinnern.
  • Eine berufliche Weiterentwicklung scheint nicht in Sicht.
  • Sie möchten Ihr ganzes Potenzial nutzen.
  • Ihre Aufgaben erscheinen Ihnen zu einfach.
  • In regelmäßigen Abständen fragen Sie Kollegen und den Chef ob es noch etwas zu tun gibt.

Das offene Gespräch zu suchen kann helfen, denn nur wenn Ihr Vorgesetzter von der Situation weiß, kann dementsprechend auf diese reagiert werden. So wäre beispielsweise eine Fach- und Führungskräfteentwicklung ein möglicher Lösungsansatz.

Bild: Fotolia

Vorstellungsgespräch - darauf sollten Sie achten

Vorstellungsgespräch – optimal nutzen

Vorstellungsgespräch? Achten Sie auf Ihr Umfeld

Eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bietet eine erstklassige Gelegenheit einen ersten Eindruck über das Betriebsklima und die tatsächliche Firmenkultur zu erhalten. Es lohnt sich aufmerksam zu sein…

Wie gut ist das Betriebsklima tatsächlich?

Die Frage nach dem Betriebsklima wird im Vorstellungsgespräch höchstwahrscheinlich nicht ganz ehrlich beantwortet werden. Vorstellungsgespräche sind ein wenig wie Rendevouz: Jeder versucht sich von seiner Schokoladenseite zu präsentieren. Bewerber und gleichermaßen das Unternehmen, auch wenn es eigentlich darum geht herauszufinden, ob man zueinander passen würde. Wer also besonders nervös ist, neigt verstärkt zum Tunnelblick und verschenkt die Möglichkeit einen Blick auf das tatsächliche Betriebsklima zu erhaschen. Wer dennoch auf einige Zeichen achtet, kann einwandfrei zwischen den Zeilen lesen. Beachten sollte man dabei unbedingt, dass es sich hierbei um Beobachtungen handelt und diese sagen nichts über die Arbeitsqualität oder das Unternehmen aus!

Darauf sollten Sie achten:

  • Wie sind die Parkplätze?
  • Wie wurden Sie empfangen?
  • Körpersprache?
  • Kleiderordnung?
  • Wie ist der Mitarbeiterumgang?
  • Wie verhalten sich die Chefs?
  • Sind die Arbeitsplätze ordentlich?
  • Glückliche Mitarbeiter?
  • Wie sind die Toiletten?
  1. Die Parkplätze
    Gibt es Parkplätze oder müssten Sie morgens im Berufsverkehr einen Parkplatz suchen und ggf. ein weites Stück laufen oder mit Anwohnern um die begehrten wenigen Parkplätze streiten? Oder müssten Sie sich (auf eigene Kosten) einen Parkplatz oder eine Garage mieten? Sind die Parkplätze sauber und in Ordnung gehalten? Wie ist die Hierarchie im Unternehmen? Gibt es Kundenparkplätze und Parkplätze für körperlich beeinträchtigte Mitarbeiter oder lediglich für Geschäftsführer und Vorstände?
  2. Der Empfang
    Erwartet man Sie bereits oder lässt man Sie in der Lobby warten? Wurde Ihnen etwas zu trinken und ein Sitzplatz angeboten? Wurden Sie mit Ihrem Namen angesprochen? War die Begrüßung herzlich-persönlich oder steif-formell?
  3. Die Körpersprache
    Personaler achten weniger bis kaum auf ihre Körpersprache, das können Sie sich zu nutzen machen. Beobachten Sie daher aufmerksam die kleinen Gesten. Ist man Ihnen zugewandt, interessiert oder ähnelt das Vorstellungsgespräch mehr einem Verhör? Wo sitzen Sie? Gegenüber (distanziert) oder über Eck (kooperativ)?
  4. Die Kleiderordnung
    Als Bewerber sollten Sie grundsätzlich lieber over- als underdressed sein! Achten Sie darauf wie andere Mitarbeiter außerhalb des Vorstellungsgespräches und des Empfanges gekleidet sind, sollte sich Ihnen die Möglichkeit bieten. Kleider machen Leute – auch in Unternehmen.
  5. Der Mitarbeiterumgang
    Sollten Sie mit mehr als einem Interviewpartner in einem Raum sein, bietet sich Ihnen die Möglichkeit zu beobachten wie Kollegen interagieren.
  6. Die Chefs
    Sobald mehrere Personen anwesend sind, wird es eine Hierarchie geben. Hier sollten Sie besonders aufmerksam beobachten.
  7. Die Arbeitsplätze
    Über die Firmenkultur und die Arbeitsweise offenbart sich viel; stehen die Türen zu den Büros offen? Sind die Büros groß und weiträumig oder eng und gequetscht? Das sind alles Indizien die Ihnen zeigen wie viel in den Faktor Mensch investiert wird. Besonders interessant sind Gemeinschaftsräume und Ecken. Sind diese gemütlich und einladend oder verwaist?
  8. Glückliche Mitarbeiter
    Je gestresster und miesepetriger die Mitarbeiter sind desto unglücklicher scheinen sie zu sein.
  9. Die Toiletten
    Wie sauber ist das stille Örtchen? Ist es sauber spricht das entweder für eine sehr fleißige Reinigungskraft oder für eine gute Sozialgemeinschaft.

Die Körpersprache im Vorstellungsgespräch

Nonverbale Kommunikation ist in einem Vorstellungsgespräch unabdingbar. Deswegen möchten wir auf diesen Punkt noch einmal im speziellen eingehen. Ein stimmiges Bild der Bewerber entsteht somit erst, wenn die nonverbale Kommunikation mit den Aussagen und dem äußeren Erscheinungsbild der Bewerber übereinstimmen. Diese Glaubwürdigkeit Ihrer Person spielt eine entscheidende Rolle.

Das sollten Sie vermeiden:

  • Lascher Händedruck
  • Fehlender Blickkontakt
  • Fehlendes Lächeln
  • Laxe Körperhaltung
  • Verschränkte Arme
  • Wild mit den Händen gestikulieren
  • An den Haaren zupfen
  • Zappeln
  • An der Kleidung nesteln

Der Händedruck spielt besonders bei Frauen eine gesonderte Rolle. Beachten sollte man(n), dass ein Händedruck nicht länger als 3-4 Sekunden dauern sollte. Bereits in den ersten paar Minuten haben die Personaler ein Bild von Ihnen. Von diesem wird auch nur noch wenig abgewichen. Die Bedeutung von Dresscode und Körpersprache ist hat daher eine besonders wichtige Bedeutung.

Drei ausschlaggebende Phasen

  1. Die Begrüßung
    Richten Sie Ihre Kleidung nicht während Sie den Raum betreten und gehen Sie auch nicht mit ausgestreckter Hand auf den Personaler zu. Ein kurzer, fester Händedruck genügt.
  2. Setzten Sie sich
    Sobald man Ihnen einen Platz angeboten hat können Sie sich setzen. Die Sitzhaltung sollte sich im Verlauf des Vorstellungsgespräches Ihrem Gesprächspartner anpassen.
  3. Gestik
    Mikro-Gesten werden (fast) immer registriert. Achten Sie auf eine offene Körperhaltung.

Bilde: Pixabay.com

Bürohund

Bürohund

Bürohund – für ein tierisches Miteinander

In unserem Gastbeitrag geht es diesen Monat, passend zum Aktionstag „Kollege Hund“ am 29. Juni, schon heute um den tierischen Kollegen im Büro – den Bürohund. Der Deutsche Tierschutzbund hat die Aktion „Kollege Hund“ initiiert, denn Hunde fördern das Arbeitsklima.

Der Bürohund – ein Gewinn für Mensch und Tier

Ich wohne in Viernheim, im Bundesland Hessen und bin eine zertifizierte Hundeverhaltenstherapeutin (ift) sowie vom Veterinäramt zugelassene und geprüfte Hundetrainerin.

Gerade aus diesem Grund liegt mir das Thema Bürohund sehr am Herzen. Meine eigenen beiden Hunde – Rex und Luna – sind bei mir im Büro sehr oft dabei und helfen mir allein schon durch ihre Anwesenheit im selben Raum. Rex ist ein Schäferhundrüde und Luna eine schwarze Labradordame.

Verbessertes Arbeitsklima durch den Kollegen Hund

Es ist bereits mehrfach erwiesen, und ich erfahre es jeden Tag selbst durch meine Arbeit als Hundeverhaltenstherapeutin, dass Hunde allein durch ihre Präsenz im Büro den Stress bei uns Menschen reduzieren. Natürlich muss das Ganze nicht nur aus der Sicht des Menschen betrachtet werden, sondern auch aus der Sicht der Hunde, denn diese dürfen dabei keine schlechten Erfahrungen machen oder zu sehr dem Stress ihrer menschlichen Kollegen ausgesetzt werden. Dies ist ganz klar nicht der Sinn der Sache.

Positiver Einfluss durch den Bürohund

Die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter wird alleine dadurch gesteigert, dass die Mitarbeiter (m/w) eine Fellnase im Büro haben.

Eine Freundin von mir, die als Speditionskauffrau tätig ist, und jeden Tag ihren Jack Russel seit dem Welpenalter bei der Arbeit dabei hatte wurde krank als ihr Hund verstarb und sie ihn nicht mehr dabei haben konnte. Sie wurde depressiv und musste behandelt werden. Viele der Kollegen wurden traurig und meinten, ihnen würde etwas fehlen. Keiner fühlte sich mehr wohl, bis eines Tages meine Freundin wieder einen Hund hatte, den sie auch als Welpen wieder mit zur Arbeit nahm. Die Kollegen meiner Freundin waren nicht mehr in sich gekehrt und haben laut ihrem Vorgesetzten erkennbar bessere Leistungen gebracht und waren deutlich mehr „bei der Sache“.

Bürohund Rex
Bürohund Rex
Motiviert dank Bürohund

„Durch Frida haben wir jeden Morgen Motivation ins Büro zu kommen, egal was uns sonst dort erwartet. Wir wissen, dass eine friedliche Frida da liegen und uns freundlich anschauen wird und dann wird alles gut.“ So eine Mitarbeiterin in einer Behinderten Werkstatt, die namentlich nicht erwähnt werden möchte. Ein Hund motiviert dort also die Menschen, sich auf den Arbeitstag zu freuen. „Wir betreten gut gelaunt die Werkstatt, sind alle nett zueinander, was auch immer passiert.“ „Und wenn mal einer von uns etwas in Stress gerät ist die Frida sofort zur Seite“.  Da kommt die vorzügliche Nase des Hundes natürlich ins Spiel und die therapeutischen Fähigkeiten von Frida. Frida riecht wenn ein Mitarbeiter in Stress gerät und durch ihre erlernte Fähigkeit als Therapeut begibt sie sich in die Nähe dieses Mitarbeiters. Dieser streichelt Frida und schüttelt dadurch Hormone aus, die bei ihm oder ihr dazu führen, dass er sich wieder beruhigt.

Es wurde bereits die Theorie aufgestellt, dass weniger Menschen psychisch krank werden, wenn die Hunde den Büroalltag begleiten und bereichern. Darüber hinaus identifizieren sich viele Arbeitnehmer, bedingt durch den tierischen Kollegen, stärker mit dem Unternehmen (Employer Branding lässt grüßen).

Demnach stellt sich durchaus die berechtigte Frage: warum nicht mehr Arbeitgeber die Hunde im Büro erlauben? Sehr viel spricht dafür dies zu tun: Arbeitnehmer hätten kein schlechtes Gewissen, ihren Hund alleine zu Hause zu lasse (Work-Life-Balance). Die Hunde wollen bei ihrem Rudel sein, das sind wir Menschen für sie, wenn unsere Vierbeiner eine Bindung zu uns aufbauen. Für den Hundehalter und dessen Kollegen ist es nachweislich vorteilhaft wenn ein Hund im Raum dabei ist.

Ich hoffe, dass immer mehr Arbeitgeber sich bereit erklären, Hunde im Büro zu erlauben. Dies wäre sicherlich sowohl für die Mitarbeiter, als auch für die Arbeitgeber und selbstverständlich die Hunde gut.

Bitte beachten, die Hundeknigge

Bei aller Tierliebe finden wir es dennoch angebracht auch auf die „Hundeknigge“ hinzuweisen. Diese sollte in jedem Unternehmen, in dem es einen Bürohund gibt, verankert sein. In diese Hundeknigge gehören Punkte wie:

  • Versicherung
  • Impfungen
  • Verhaltensregeln für Zwei- und Vierbeiner
  • Gassizeiten
  • Gegenseitige Rücksichtnahme
  • Und ganz wichtig, jeder ist für seinen Hund verantwortlich (für kleinere und größere Missgeschicke)

Abschließend lässt sich sagen, dass Mitarbeiter (m/w) nicht nur motivierter und kreativer arbeiten, sondern auch mit Kollegen (m/w) aus anderen Abteilungen in Kontakt kommen. Das führt oftmals zu engen Freundschaften, die nicht selten über den Büroalltag hinweg bestehen bleiben. Das macht den Arbeitsplatz zu einem entspannten und motivierten Umfeld. Wir danken der Hundeschule Zentrum Mensch und Hund für den Beitrag.

Sie möchten ebenfalls einen Gastbeitrag auf unserem Blog veröffentlichen? Dann senden Sie uns Ihre Anfrage per E-Mail an: marketing[at]newsearch.de

Bilder: Titelbild Fotolia, Beitragsbild Hundeschule Zentrum Mensch und Hund

Betriebsausflug

Betriebsausflug

Betriebsausflug – darauf müssen Sie achten

Sie sind geliebt und gefürchtet zugleich, die Betriebsausflüge. Für Mitarbeiter sind sie ein gefährliches Terrain auf dem nicht wenige Fettnäpfchen und Karrierefallen lauern. Wie verhalten sich Mitarbeitern auf Firmenfeiern und Ausflügen richtig?

Gerade in den Sommermonaten sind Betriebsausflüge und Firmenfeiern eine willkommene Abwechslung, aber gerade hier lauern einige Fettnäpfchen. Besonders die pseudo-familiäre Atmosphäre kann dazu verleiten, sämtliche Scheu zu verlieren. Firmenfeste gehören zum Pflichtprogramm und die Teilnahme ist in der Regel verpflichtend, es sei denn man kann das Fernbleiben gut begründen.

Karrierekiller Betriebsausflug?

Als Grundregel gilt während eines Betriebsausfluges oder einer Firmenfeier, dass ein Ähnliches Verhalten wie im Büro selbst angebracht ist. Im Hinterkopf sollte man stets wissen, dass einige Vorgesetzte eine solche Gelegenheit nutzen um vereinzelte Mitarbeiter genauer unter die Lupe zu nehmen. Eine Art gesellschaftlicher Benimmtest, der den ein oder anderen Mitarbeiter für höhere Aufgaben empfiehlt, oder auch nicht.

Der jeweilige Maßstab unterscheidet sich sehr von Unternehmen zu Unternehmen, dennoch gibt es bei allen gewisse Grundregeln, die auch bei steigendem Alkoholkonsum keinesfalls vergessen werden dürfen, das gilt in besonderem Maße für neue Kollegen.

Betriebsausflug-Knigge-Tipps

Es gelten andere Regeln als im Büro, das ist klar. Grundsätzlich ist alles etwas familiärer oder lockerer. Der eigentliche Sinn einer Betriebsfeier ist das Zwischenmenschliche. Teams sollen enger zusammenwachsen und so eventuell vorhandene Schwierigkeiten und Anspannungen verringern oder gar ausräumen. Größere Probleme lassen sich so nicht lösen, aber das ist auch nicht der Gedanke dabei. Richtige Konflikte haben auf einem Betriebsausflug nichts zu suchen.
Betrieblichen Ausflügen sollte man allgemein offen und gut Gelaunt gegenüberstehen. Mit dieser offenen und herzlichen Art helfen Sie ungemein dabei unsichtbare Barrieren abzubauen. Darüber Hinaus strahlen Sie mit diesem offenen Verhalten Selbstvertrauen und Sozialkompetenz aus.

Das Gespräch sollte locker und stets über positive Themen verlaufen. Berufliche Themen sollten nicht unbedingt angesprochen werden, handelt es sich hier um ein fröhliches, ungezwungenes Beisammensein. Beachten sollte man auch, dass dieses Beisammensein als ein Gruppen-Event gedacht ist. Einzelgänger sollten sich daher einer Gruppe anschließen und nicht zur Spaßbremse werden. In vino veritas sollte man sich zu keiner Zeit hingeben, schließlich möchten Sie sich nicht um Kopf und Karriere reden.

Dresscode

Auf Firmenfeiern und -ausflügen geht es oftmals lockerer zu. Jubiläen sind als Ausnahme zu betrachten. Wird in der Einladung kein Dresscode oder der Code casual erwähnt, bedeutet das gehobene Freizeitkleidung. Für die Herren bedeutet dass, das die Krawatte zu Hause bleiben darf. Grundsätzlich gilt lieber over- als underdressed.

Zum Schluss noch einige Ideen für den nächsten Betriebsausflug:

  • Fahrrad- oder Kanutour
  • GPS-Ralley
  • Hochseilgarten oder Kletterpark
  • Golfen- oder Bogenschießen
  • Kettenreaktionspiele oder Megapuzzel
  • Grillfeste
  • Wein- oder Käseprobe
  • Whisky Tasting
  • Höhlentouren oder Ballonfahrten

Und für die ganz heißen Tage im Büro: Coole Tipps gegen die Hitze im Büro

Bild: Pixabay.de 

Interim Manager

Interim Manager

Interim Manager – Führen auf Zeit

Interim Manager sind Manager auf Zeit, daher wird gelegentlich auch die Abkürzung MAZ, Management-auf-Zeit, benutzt. Was Sie über Interim Management und Manager im Allgemeinen wissen sollten, erfahren Sie hier.

Begriffserklärung

Interim Management stammt aus dem latinischen Sprachgebrauch ad interim, was so viel wie einstweilen oder unterdessen bedeutet und somit eine zeitlich begrenzte Art der Führung beschreibt.

Die Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e. V. (DDIM) verlangt feste Regeln für den Begriffsgebrauch. Laut DDIM gelten Interim Manager nur dann als solche, wenn diese zuvor auf der ersten oder zweiten Führungsebene tätig waren. Ist dem nicht so, darf der Titel nicht geführt werden. Geschützt ist der Begriff jedoch nicht. Es kann sich also jeder, der seine Führungsqualitäten zeitlich begrenzt für ein Projekt in einem Unternehmen zur Verfügung stellt, Interim Manager nennen.

Aufgabengebiete

Interim Manager werden oftmals mit Unternehmensberatern vergleichen. Der Unterschied liegt allerdings bereits darin, dass Unternehmensberater dem Unternehmen beratend zur Seite stehen und erst bei der Problemlösung direkt mit anpacken. Beide befinden sich für die Dauer der Problemlösung in der Position.

Mögliche Aufgabengebiete könnten die Optimierung von Produktionsabläufen oder eine Neuaufstellung des Personalwesens sein, aber auch nach einer Unternehmensübernahme bietet sich eine Zusammenarbeit mit Unternehmensberatern oder Interim Managern an.

Das Interimmanagement agiert oftmals rasch. Der Einsatzzeitraum liegt zwischen wenigen Tagen und einigen Jahren. Nicht selten müssen sie sich um wenig beliebte Aufgaben kümmern, wie beispielsweise eine Umstrukturierung oder gar eine Schließung des Unternehmens.

Personaler greifen bei personellen Engpässen (Mutterschutz oder Sabbatical, etc.) gerne auf Interim Manager zurück. Aufgrund des Fachkräftemangels wird ebenfalls gerne auf sie zurückgegriffen. In diesem speziellen Fall richtet sich die Einsatzdauer danach, wie viel Zeit benötigt wird um die offene Position mit einem geeigneten Kandidaten zu besetzen.

Anforderungen

Erfahrung ist bei dieser Position eine Schlüsselqualifikation. Daher verwundert es nicht, dass Interim Manager nicht selten zwischen 45 und 60 Jahren alt sind. Dennoch, die Position befindet sich im Wandel. Heutzutage befinden sind vermehrt Frauen sowie Nachwuchskräfte ab Mitte dreißig in dieser Position tätig.  Die Arbeit selbst gestaltet sich sehr abwechslungsreich.

Voraussetzungen
  • Rasche Auffassungsgabe
  • Geistige Flexibilität
  • Körperlich fit
  • Gutes Finanzmanagement
  • Keine festen Arbeitszeiten von 8-17 Uhr
  • Überstunden und Reisebereitschaft
  • Großes und vor allem gut gepflegtes Netzwerk
  • Souveränität und Überzeugungskraft
  • Starkes Eigenmarketing
  • 5-6 Jahre Managementerfahrung
  • Starke soziale Kompetenzen
  • Hohes Verantwortungsbewusstsein
  • Starke kommunikative Fähigkeiten

Ein klassischer Karrierepfad kann bei dieser Position nicht beschritten werden. Dafür sind die Tagessätze ziemlich üppig. In der Regel gilt knapp ein Prozent des Jahresgehaltes, das in genau dieser Position gezahlt würde. Selbstverständlich ist dies abhängig von der Branche und dem Einsatzort selbst sowie der Qualifikation des Managers.

Einsatzort

Interim Manager werden in Deutschland zu meist in größeren mittelständischen und industriellen Unternehmen eingesetzt.

Abschließend haben wir noch einmal die Vor- und Nachteile des Einsatzes eines Interim Managers aufgeführt.

Vorteile Nachteile
Flexibilität
(Sehr rasche Handlungsmöglichkeiten)
Strukturen
(Alte Fehler können wieder begangen werden)
Kompetenz
(Profit durch langjähriges Fachwissens)
Zeitrahmen
(Steigende Ausgaben durch neu auftretende Probleme)
Kostensicherheit
(Fest kalkulierbare Kosten)
Auffassungsgabe
(Einarbeitungsphase länger als bei internen Mitarbeitern)
Objektivität
(Externer Blick, keine Konkurrenz für interne Führungskräfte)
Finanzen
(Investitionskonzepte treffen nicht immer auf offene Ohren)
Akzeptanz
(Fach- und Führungskräfte akzeptieren den Interim Manager nur schwer oder gar nicht)

Ob sich er Einsatz eines solchen lohnt lässt sich pauschal jedoch nicht sagen.

Bild: Pixabay.de 

Osterverlosung NEW SEARCH Personal- und Managementberatung

Osterverlosung

Osterverlosung – Silicon Germany, der Osterhase im Land des digitalen Defizits

In Deutschland können wir alles, außer digital. So lautet zumindest die ungeschönte Bestandsaufnahme unserer Wirtschaft. Zentrale Frage ist wie wir dennoch die digitale Transformation schaffen. Wir haben uns dieser Fragestellung angenommen und möchten daher in unserer Osterverlosung das Buch „Silicon Germany: Wie wir die digitale Transformation schaffen“ von Christoph Keese verlosen.

Die Digitalisierung verpasst

Keine Neuigkeit, Deutschland hat die Digitalisierung verpasst. Bekannt ist, dass deutsche Firmen hauptsächlich mechanisch erstklassige Maschinen produziert. Bedauerlicherweise sind diese, technisch gesehen, weit abgehängt zur Weltmarktspitze. Diese wird von den asiatischen Ländern, Israel und den USA dominiert.

Klare Bilanz: Deutschland spielt nicht mehr in der Spitzenliga. Jedes weitere Jahr, das ungenutzt verstreicht, wirft Deutschland weiter zurück, denn die digitale Revolution vollzieht sich mit atemberaubender Geschwindigkeit.  Ein Beispiel ist Apple. Die Kombination aus Soft- und Hardware brachte dem Unternehmen das Fünffache an erlös ein, was Nokia, der damalige Marktführer aus Finnland, erwirtschaftete. Vernetzte, smarte Systeme haben Einzellösungen in die Wüste geschickt.

Den Zeichen der Zeit folgen

Günther Oettinger, EU-Digitalkommissar, hat mit seiner Warnung „wir haben den Anschluss verloren“ recht. Sein Beispiel ist die Hannover Messe. Dort stellen deutschen Industrielegenden wie Siemens, Trumpf oder Festo aus. Sie digitalisieren eifrig, keine Frage, aber in den USA hat man bereits die Zeichen der Zeit erkannt und handelt dementsprechend. Namentlich wären das Facebook, Google oder Apple. Diese Unternehmen bauen Software und Plattformen, keine Maschinen.

Laut Oettinger fehlen uns dafür eindeutig die Qualifikationen, was zweifelsfrei, die Folge jahrzehntelanger Vernachlässigung ist. So verfügen 41 Prozent der europäischen Arbeitnehmer über geringe oder gar keine digitalen Fähigkeiten (Studie EU-Kommission). Bereits heute rechnet die EU-Kommission mit bis zu 756.000 unbesetzten Stellen in Europas Digitalindustrie bis 2020.

Eine Studie von Roland Berger die im Auftrag des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI) durchgeführt wurde, beziffert das Verlustpotential, bedingt durch die Digitalisierung, bis zum Jahr 2025 bis zu 220 Milliarden Euro in acht Kernbranchen. Um dem entgegenzuwirken verlosen wir zu Ostern das Buch „Silicon Germany: Wie wir die digitale Transformation schaffen“ von Christoph Keese.

Um dieses Buch in unserer Osterverlosung gewinnen zu können, haben Sie die Möglichkeit einen Kommentar in unserem Blog zu hinterlassen, oder Fan unserer Facebookseite zu werden und den entsprechenden Beitrag zu kommentieren. Teilen des Artikels ist ausdrücklich nicht nötig, wir freuen uns natürlich dennoch, wenn Sie unsere Osterverlosung public machen möchten.
Der oder die glückliche Gewinner/In wird per Losverfahren gezogen und von uns benachrichtigt. Damit das Buch auch ins Osternest kommt, brauchen wir daher unbedingt eine gültige E-Mailadresse.

Ende der Osterverlosung ist der 10. April 2017 um 00:00 Uhr.

Viel Glück!

 

Sabbatical

Sabbatical

Sabbatical – Auszeit vom Job

Immer mehr Deutsche wünschen sich eine Auszeit von ihrem Berufsalltag, ein sogenanntes Sabbatical. Besonders jüngere Arbeitnehmer fühlen sich von diesem Arbeitszeitmodell angezogen. Eine Studie untersuchte welche  Mitarbeiter sich dafür besonders interessieren, welche Motive eine Rolle spielen und wie Arbeitgeber darauf reagieren.

Einfach mal raus aus dem Job, das wünschen sich in Deutschland viele Arbeitnehmer. Mittlerweile reagieren die Unternehmen auf diesen Wunsch. So waren beispielsweise Sabbaticals vor einigen Jahren noch auf einige wenige Unternehmen beschränkt, reagieren nun immer mehr Firmen auf die temporäre Auszeit ihrer Angestellten.

Sabbatical – die temporäre Auszeit

Der Begriff Sabbatical stammt aus den USA und bezeichnet das biblische Sabbatjahr und wurde von zahlreichen US-Professoren für Forschungssemster oder Feriensemester geprägt. Im weiteren Sinne beschreibt es ein gap year, also einen spezifischen Zeitraum der Teilzeitarbeit oder Ausgleich.

Bereits 17,2 Prozent der Unternehmen unterstützen ihre Arbeitnehmer finanziell mit ihrem Sabbatical, so das berufliche Netzwerk Xing. 2016 befragt das Netzwerk dazu 1493 deutsche Arbeitnehmer. Laut Xing-Studie hat bereits jeder Zehnte Arbeitnehmer (10,1 Prozent) eine längere berufliche Auszeit genommen. Weitere 21 Prozent wären einem Sabbatical gegenüber nicht abgeneigt. Der Wunsch nach dieser temporären Auszeit hängt primär vom Alter der Befragten ab, aber auch die familiäre Situation und das Gehalt spielen eine entscheidende Rolle. Ab einem Bruttoeinkommen von 5000€ haben bereits 14,4 Prozent eine Auszeit vom Job genommen.

Motive

Für 56,1 Prozent der Befragten lag die geistige und körperliche Erholung auf dem ersten Platz. 42 Prozent gaben an die Auszeit für eine längere Fernreise nutzen zu wollen. 27,1 Prozent nutzen die berufliche Auszeit zur Weiterbildung. Wobei sich hierfür meist Frauen entschieden haben. 12,1 Prozent der Befragten gaben an, sich während der Auszeit um pflegebedürftige Angehörige zu kümmern. Allerdings hält jeder zweite sein Anliegen zurück, denn 17,2 Prozent der Unternehmen schlagen diese Art von Auszeiten grundsätzlich aus. Ein Fünftel der Befragten konnten die Auszeit nur mit Einschränkungen und stark befristeter Dauer durchsetzen.

Bild: Pixabay

 

Traumberuf

Traumberuf? Fehlanzeige!

Traumberufwerkstatt Internet

Unentschlossen bei der Karriereplanung? Keine Lust in hierarchischen, veralteten Unternehmen zu arbeiten und Aufgaben zu übernehmen die  nicht fordern? Vermutlich sollte dann der Traumberuf her. Mythos oder Realität? Wir sind dem Rätsel auf die Spur gegangen und haben hierbei erstaunliches herausgefunden. 

Der perfekte Arbeitsplatz

Viele Arbeitnehmer suchen ihn, den perfekten Arbeitsplatz. Zu Beginn stellt sich die Frage ob es diesen überhaupt gibt und wenn ja, wie sieht dieser aus. Die Suche nach dem perfekten Arbeitsplatz steigert den eigenen Frust. Dieser Frust ist nicht nur bei Generation Y feststellbar, sondern zieht sich durch alle Generationen mehr oder weniger stark ausgeprägt hindurch. Bereits nach einigen Jahren im Arbeitsleben stellen viele fest, dass sie sich die Arbeitswelt anders vorgestellt hatten. Paradiesische Umstände sind, bedauerlicherweise, nicht erkennbar. Wir die, NEW SEARCH Personal- und Managementberatung, möchten daher in dieser Ausgabe einige Denkanstöße für mehr Zufriedenheit im Arbeitsleben geben.

Mehr Zufriedenheit im Job

  1. Mehr als ein Job
    Stellen Sie sich Ihr Leben als eine Art Portfolio vor. In diesem sind einige Grundlegende Elemente wie Gesundheit, Familie, Sport, Freunde, Arbeit und Freizeit enthalten. Welcher dieser Bereiche nimmt den Hauptteil Ihres Portfolios ein? Stellt der größte Teil Ihres Portfolios die Arbeit dar? Wenn ja, warum? Selbstbetrug wäre die Antwort „Die Arbeit, da ich das Geld benötige“. Vergleichsmaßstäbe mit Nachbarn, Freunden etc. machen unglücklicher.
  2. Glücklicher durch den Traumjob?
    Glück ist etwas relatives, denn es ist relativ zur Lebenssituation und der eigenen Persönlichkeit auszumachen. Fröhlichkeit und Unbeschwertheit sind somit eine Typfrage. Ratsam ist es daher in sich selbst zu investieren.
  3. Anpacken
    Manchmal müssen Veränderungen her. Wenn Sie eine Veränderung wünschen, müssen Sie selbst aktiv werden.
  4. Die Suche
    Eine höhere Bestimmung gibt es nicht. Jede Entscheidung sollte daher bewusst getroffen werden. Viele Traumberufsucher treffen lieber keine Entscheidung, oder versuchen diese an anderen zu delegieren. Nur wer akzeptiert, dass Veränderungen Entscheidungen voraussetzen, kommt weiter.
  5. Außerhalb der Arbeit
    Entdecken Sie Dinge neu. Dinge die Ihnen einmal wichtig waren und das ohne Hintergedanken. So tuen sich neue Blickwinkel auf.
  6. Die Sucht nach dem Traumberuf
    Die Traumfabrik Hollywood kennt jeder. Webseiten die von Menschen berichten, die ihren gut bezahlten Job hingeworfen haben und nun in ihrem Traumjob arbeiten, gibt es auch zu genüge. Die Illusionen die dort erzeugt werden sind ähnlich derer die in Hollywood zum Einsatz kommen. Die Sprache ist manipulativ und zielt auf die Emotionen ab. „Melde dich nur bei mir wenn du tatsächlich etwas ändern willst, denn meine Zeit ist kostbar.“ Wer sich meldet ist emotional abhäng. Sehnsüchte sind in Ordnung, nur sollten diese nicht von anderen ausgenutzt werden.

Albtraum Traumberuf

Sie haben, wovon viele nur träumen: den Traumberuf mit viel Geld, Ansehen und Erfolg. Was aber passiert, wenn sich der vermeintliche Traumjob als Albtraum herausstellt? Durchhalten oder neu anfangen? Die Dokumentation von ZDF 37 Grad verdeutlicht dies. Die Doko ist bis einschließlich 26. 07. 2017 erreichbar.

Arbeit muss nicht zwangsläufig frustrierend, stressig oder langweilig sein. Hauptsächlich in Deutschland werden das Arbeitsleben und Privatleben oftmals in Konkurrenz dargestellt. Alles Quatsch! Arbeits- und Privatleben können sehr wohl ohne Schwierigkeiten nebeneinander symbiotisch verbunden sein.  Sie können sich sogar gegenseitig stärken und verbessern. Viele Arbeitnehmer sind ihrem ganz persönlichen Traumberuf näher als sie eigentlich glauben.

Hierzu nun ein kleiner Selbsttest. Wie nahe sind Sie Ihrem ganz persönlichen Traumberuf?

  • Sie reden ständig von Ihrer Arbeit
  • Sie haben keinen Job, Sie haben einen Beruf
  • Ihre Arbeit erfüllt Sie
  • Sie freuen sich auf die Arbeit
  • Sie schauen nur selten auf die Uhr
  • Ihnen fällt die Arbeit leicht
  • Zeit mit Kollegen ist Ihnen wichtig
  • Sie haben keine Sonntags-Depression
  • Menschen die ihren Job regelrecht hassen, können Sie nicht verstehen

Sollten Sie mehr als vier Mal genickt oder zugestimmt haben, sind Sie Ihrem persönlichen Traumjob näher als Sie dachten.

Traumberufe im Jahr 2016

Laut dem Manager Magazin verdienten diese Berufe um Jahr 2016 den Titel Traumjob.

  1. Materialwirtschaftler
  2. Mathematiker
  3. Geographen
  4. Politologe
  5. Ökonomen
  6. Universitätsprofessor im Fachbereich Jura
  7. Aktuare
  8. Statistiker
  9. Computer- und Informationssystem-Manager
  10. Kieferorthopäde
  11. Art Direktor
  12. Optiker

Ihr Traumjob war bisher nicht dabei? Schauen Sie doch einfach einmal auf unserer Karriereseite vorbei!

Bild: Pixabay

Arbeitgeberattraktivität

Employer Branding durch Arbeitgeberattraktivität

Arbeitgeberattraktivität – mit Work-Life-Balance zum Employer Branding

Mehr Zeit, das wünscht sich wohl jeder. Deshalb widmen wir unseren ersten Blogbeitrag in diesem Jahr der Work-Life-Balance und fragen uns ob eine erhöhte Selbstbestimmung im Job die Work-Life-Balance verbessern könnte.

Arbeitgeberattraktivität in Form von Work-Life-Balance – eine Worthülse?

Der Begriff Work-Life-Balance ist mittlerweile stark überstrapaziert. Man trifft auf ihn im Radio, im Fernsehen, auf sämtlichen Unternehmensseiten im Internet und selbstverständlich in zahlreichen HR-Studien, doch was bedeutet dieser Begriff eigentlich? Ganz einfach, ein mehr oder weniger ausgewogenes Verhältnis zwischen Freizeit und Berufsleben. Die Bedeutung ist unmissverständlich, ihre Umsetzung jedoch schwierig und besonders problematisch macht es die 24-stündige-Erreichbarkeit.

Das Smartphone ist somit Fluch und Segen in einem. Mit ihm hat man die Möglichkeit einen verpassten Anruf auf dem Weg nach Hause nachzuholen sowie sonntags vor dem Fernseher E-Mails zu checken. Allerdings ist dies für viele Menschen keine Möglichkeit  im positiven Sinne, sondern viel mehr eine Belastung, da sie mit Stress und Druck verbunden ist. Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist somit schwierig bis unmöglich.

Zauberformel Work-Life-Balance

Der Terminus bedeutet wohl für jeden etwas anderes. So unterschiedlich die Bedeutung auch sein mag, mindestens genauso vielfältig gestallten sich die Lösungsansätze. Flexible Arbeitszeiten können so zum Beispiel dazu beitragen die Arbeitgeberattraktivität des Unternehmens zu steigern. Gleitzeiten oder die 4-Tage-Woche repräsentieren ebenfalls gute Lösungsmöglichkeiten. Letztere bedeutet aber nicht, dass ein Tag frei ist, sondern dass an den verbleibenden vier Tagen etwas länger gearbeitet wird, oder etwas früher begonnen wird. Das Arbeiten von unterwegs oder von zu Hause tragen ebenfalls zu einer besseren Work-Life-Balance bei. Leider funktioniert all dies nur dann, wenn Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern genügend Vertrauen schenken.

Die Digitalisierung der Arbeit spielt in dieser Situation eine entscheidende Rolle und repräsentiert dabei eine signifikante Chance. Die Infografik des ZukunftsInstitutes zeigt die Entwicklungswellen der Arbeitsplatz-Flexibilität

Arbeitgeberattraktivität: Work-Life-Balance zur Mitarbeiterbindung Grafik1Quelle: ZukunftsInstitut, Frank Kühmayer

Durch Work-Life-Balance zur Mitarbeiterbindung

Arbeitgeberattraktivität hat viele Gesichter.  Bei der Arbeitnehmerbefragung wird das Thema Work-Life-Balance gerne beschmunzelt oder nur am Rande erwähnt. Laut der Deutschen Presse Agentur (DPA) ist den deutschen Arbeitnehmern mehr Geld wichtiger als eine gestiegene Work-Life-Balance. Laut der DPA-Umfrage wünschen sich 17 % der Deutschen die Option im Homeoffice arbeiten zu können, 9 % hätten gerne mehr Urlaubstage und 47 % entschieden sich für mehr Lohn bzw. Gehalt. Weniger Wochenarbeitszeit wünschen sich lediglich 14 %.

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