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AI arbeiten im Jahr 2050

AI so geht HR im Jahre 2050

Demografischer Wandel, Industrie 4.0, Fachkräftemangel, Flüchtlingskrise, Digitalisierung am Arbeitsplatz und AI. Bedeutende Themen, welche die Arbeitswelt in Zukunft stark beeinflussen werden oder doch nur Worthülsen? Zur Zeit die wohl spannendsten Themen jenseits aller Employer Branding und Personalmarketing Themen. 

Die HRler haben es schwer. Immer wieder werden sie in Diskussionen, wie sich die Arbeitswelt in Deutschland hinsichtlich Industrie 4.0, dem demographischen Wandel oder dem Fachkräftemangel verändern wird, verwickelt. Die Kernfrage bleibt dabei immer gleich: Erleben wir mittelfristig einen Fachkräftemangel? Der Trendforscher Jánszky hat sich mit seinem Zukunftsinstitut diesem Thema in zahlreichen Studien und Buchpublikationen angenommen.

Laut Jánszky hat die künstliche Intelligenz (AI, aus dem engl. Artificial Intelligence) mittlerweile an Geschwindigkeit und Dynamik zugelegt. Aus früheren Erfahrungen haben wir keine Vergleichswerte. Die künstliche Intelligenz wird, ohne Frage, die Menschheit in den folgenden Jahrzehnten stärker als jeder andere Trend verändern. Diese Auswirkungen sind bereits heute bedeutender als alle Finanz-, Flüchtlings-, oder Klimakrisen zusammen, so Jánzsky im Saatkorn Interview. Wieso das so ist wird an einem Beispiel klar. Technologische Entwicklungen vollziehen sich exponentiell, wobei die Kapazität, Geschwindigkeit und Effizienz stetig weiter steigt. Menschen hingegen prognostizieren innerhalb ihres Erfahrungshorizontes, gleichbleibend, linear. Der daraus entstehende Nachteil liegt auf der Hand, wir liegen stetig falsch. Das wirkt auf manche bedrohlich, unsicher, als risikoreich und auf andere als Chance zur Verbesserung. Hier wird es persönlich, denn je nach individueller Betrachtungsweise sieht sich jeder Einzelne entweder auf der Gewinner- oder Verliererseite der technologischen Entwicklung.

AI im Jahre 2020 – mehr Roboter als Menschen?

AI arbeiten 2050

Bereits heute werden intelligente Computer eingesetzt, beispielsweise in der Krebsdiagnostik. Das ist eine wunderbare Entwicklung, denn so kann diese furchtbare Krankheit besser erkannt und therapiert werden, was weniger Todesfälle zur Folge hat. Demgegenüber steht der tägliche Gebrauch intelligenter Computer. Laut Jánszky können intelligente Computer bereits in 2-3 Jahren die Arbeit in Callcentern antreten. So sollen 80 Prozent der Anrufe vorhergesehen werden, noch bevor es überhaupt klingelt. Beim ersten Klingeln bekommt so der Callcenter-Mitarbeiter angezeigt worum es sich wahrscheinlich handelt und wie man dieses Problem lösen kann. Unvorstellbar, oder? Für den Verbraucher hat das ganz klar seine Vorteile: Eine Lösung ohne vorher 100 mal anrufen zu müssen, 30 mal mit unterschiedlichen Leuten gesprochen zu haben und am Ende doch keine Lösung zu haben. Wir können diese Lösung kaum erwarten! Die intelligenten Computer können unser aller Leben verbessern.  Heute werden sie bereits in diesen Feldern erfolgreich eingesetzt:

  • Bildung weltweit
  • Effizientere Hörgeräte
  • Krankheitsdiagnostik
  • Umweltschutz
  • Zur Entwicklung regenerativer Energien
  • Helfen Menschen mit Behinderungen
  • Therapiefindung
  • Navigationssystemen
  • Empfehlungssystemen wie Holidaycheck oder Amazon

Unzählige Roboter werden , dank AI,  bereits erfolgreich als Rasenmäherbots, Staubsaugerbots, Rettungsbots, Industriebotsoder OPbots eingesetzt.
Wusste Sie, dass bereits heute mehr als 10 Millionen Roboter auf unserem Planeten „leben“? Bis ins Jahr 2020 werden wir mehr Roboter als Menschen haben. Ihre Zahl wird zweifelsohne die Milliardenmarke knacken. Jede Entwicklung hat allerdings auch Nachteile.

Die nächsten 30 Jahre wird sich, lauf Jánszky, nichts daran ändern, dass die Vorteile überwiegen. AI dient uns als Assistenz und verbessert unser aller Leben. Beachten muss man allerdings, dass die AI in absehbarer Zeit das allgemeine Intelligenzniveau der Menschen erreichen werden. Zukunftsforscher nennen diesen Zustand auch Singularität. Diese wird nach heutigen Prognosen in den Jahren 2050 bis 2090 eintreten. Die Wahrscheinlichkeit, dass die heute unter 50 Jährigen diesen Zustand erleben werden, ist gegeben. Bereits kurze Zeit später wird die AI die menschliche Intelligentz übersteigen. Ob das ein Nachteil ist, vermag heute noch niemand zu sagen. Was man aber mit Sicherheit behaupten kann, ist dass es eine noch nie dagewesene Herausforderung für die Menschheit bedeuten wird.

Fachkräftemangel

Laut Saatkorn ist der Fachkräftemangel wissenschaftlich nicht nachvollziehbar. Was zu diesem Hype geführt hat, lässt sich heute nicht mehr rekonstruierten. Eine Möglichkeit ist eine US Studie aus dem Jahr 2013, die damals für den amerikanischen Arbeitsmarkt veröffentlichte, dass 47% der Jobs ersetzbar wären. Auf den deutschen Arbeitsmarkt lässt sich diese Studie nicht anwenden, da sich der US-Arbeitsmarkt deutlich unterhalb des deutschen Bildungsniveaus befindet und auch die wirtschaftlichen Kosten der Ablösung von Menschen ausgeführten Jobs bei Übernahme durch Roboter/Computer nicht mit eingerechnet wurden.

Realistische Prognosen für den deutschen Arbeitsmarkt sehen in den nächsten zehn Jahren in der Tat eine Vielzahl von Arbeitsplätzen verschwinden, aber auch neue entstehen. In Zahlen bedeutet dies das bis 2025 ca. 60.000 Arbeitsplätze verschwinden werden. Allerdings müssen die demografischen Entwicklungen gegengerechnet werden. Konkret bedeutet das, dass die Babyboomer in Rente gehen und somit 6,5 Mio Arbeitnehmer dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehen.  Von diesen 6,5 Millionen müssen die 2,7 Millionen Erwerbslose sowie die 60.000 Stellen für AI abgezogen werden.

Das Ergebnis ist eine Lücke von 3-4 Millionen unbesetzter Jobs in Deutschland. Um das noch einmal zu verdeutlichen: Es gibt diese Jobs, aber keinen passenden Arbeitnehmer. Jánszky beschrieb dieses Szenario bereits vor einigen Jahren in seinem Buch „2025 – So arbeiten wir in der Zukunft“. Problematisch wird es somit erst mit dem Erreichen der Singularität. Kritisch wird es für Berufe, die ein niedriges oder mittleres Bildungsniveau voraussetzen, denn diese Arbeiten könnten ab 2040 von AI übernommen werden. Erste Anzeichen sieht man dafür heute schon, zum Beispiel der Akademisierung vieler Branchen. Jánszky geht sogar so weit zu behaupten er könne sich vorstellen, dass 2040 fast jeder Abitur macht und auch der Intelligenzgrad der Menschheit rasant ansteigt. Zudem weist er darauf hin, dass das menschliche Gehirn nur bedingt steigerbar ist und auf Dauer den IQ Wettstreit gegen AI verlieren wird.

Berufsbilder im Wandel

Die Jobs werden sich spätestens dann wandeln und anpassen müssen. Besonders betroffen werden hier Ärzte, Lehrer oder Anwälte sein. Bleibt die Frage nach den Menschen die keine Arbeit finden und wer diese finanziert. Bis 2040 werden laut Jánszky alle Arbeitnehmer gebraucht, auch wenn sich deren Jobanforderungen verändert werden. Angeblich soll die Konjunktur brummen und die Produktivität steigen, das oben beschriebene Problem soll somit kaum spürbar sein. Nachdem AI die Intelligenz der Menschen überstiegen hat, sieht das Szenario allerdings anders aus. Wie das aussehen mag, vermag heute niemand zu sagen. Zugegebenermaßen ein erschreckendes Ereignis, deren Weichen wir bereits heute mitgestallten.

HR-Strategien der Zukunft

In dem Buch „Das Recruiting Dilemma“ von Jánszky geht hervorragend auf dieses Szenario ein. Es beschreibt zum einen die Fluiden Unternehmen und die Caring Companies. Personalchefs werden entweder zu Chief Change Officers oder sie verschwinden ganz von der Bildfläche. Die primäre Aufgabe der neuen Chief Change Officers wird es sein, die vermischenden Übergänge zwischen den einzelnen Abteilungen zu steuern. HR-Abteilungen werden einen Mehrwert anbieten müssen. Stand heute ist, dass es viele HR-Abteilungen nicht schaffen werden, diesen Mehrwert anzubieten sie werden folglich verschwinden.

Mehr von Trendforscher Jánszky gibt es in seinem Zukunftsgonkress. Dieser findet im Juni in Wolfsburg statt.

Bilder: Fotolia, Pixabay

Fit im Job

Fit im Job – der gesunde Arbeitsplatz

Tipps für den gesunden Arbeitsplatz

Die ganze Woche Stress, unausgewogenes Essen in der Kantine, stundenlanges Sitzen: so manche Gesundheitsfalle verbirgt sich am Arbeitsplatz und im Berufsalltag. Wie sich Arbeitnehmer effektiv schützen können, lesen Sie in unserem Blogbeitrag.

Gesunder Arbeitsplatz

Das wissenschaftliche Institut der gesetzlichen Krankenkasse AOK berechnete, dass ein Arbeitnehmer in seinem Arbeitsleben durchschnittlich 80.000 Stunden am Arbeitsplatz vor dem Bildschirm sitzt und nur noch jeder zehnte Arbeitnehmer seinen Körper im Beruf belastet. Das bekommt dem Menschen nicht. Bleibt die durchaus berechtigte Frage: was tun?

Gesundheitsorganisationen empfehlen mindestens 150 Minuten Bewegung in der Woche. Fährt man mit dem Fahrrad oder geht zu Fuß, erreicht man diese Empfehlung gegebenenfalls schon. Ergänzend sei gesagt, dass es sich bei der Bewegung nicht zwangsläufig um Sport handeln muss, sondern jede Art von körperlicher Bewegung zählt. Wer zudem eine Haltestelle früher die S-Bahn verlässt, verschafft sich Bewegung und einen gesünderen Arbeitsplatz.

Gesunder Arbeitsplatz – ist hierfür lediglich der Arbeitnehmer verantwortlich?

Für viele Arbeitnehmer ist es Privatvergnügen sich um die eigene Leistungsfähigkeit, die Gesundheit und die persönliche Fitness zu kümmern. Allerdings sind heute bereits Gesundheitsprogramme fest in die jeweiligen Unternehmenskulturen verankert, denn immer mehr Arbeitnehmer leiden unter berufsbedingten Rückenschmerzen und Co. Überdies ist der häufigste Grund für Fehlzeiten das Kreuz mit dem Kreuz. Gleichzeitig nimmt die Ernährung eine zentrale Rolle beim Thema Gesundheit ein. Um den Körper mit den nötigen Nährstoffen zu versorgen, fehlt am Arbeitsplatz oftmals die Zeit, von entspanntem Essen ganz zu schweigen. Über das Leistungstief können, zumindest kurzzeitig, Muntermacher wie Kaffee, Kekse, Schokolade, Energydrinks, Kuchen oder Snacks hinweghelfen. Nachhaltig und gesund sind diese Schnellversorger nicht und den Arbeitsplatz machen diese auch nicht gesünder.

Niemals ohne Frühstück in den Tag starten

Gesunder Arbeitsplatz

Viele Arbeitnehmer frühstücken nicht, bevor sie zur Arbeit aufbrechen. Kein größeres Problem, wird dieses direkt am Arbeitsplatz nachgeholt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sieht hierfür ein nährstoffreiches Frühstück aus fettarmen Milchprodukten und Vollkorn- oder Getreidehaltigen Lebensmitteln als sinnvoll an. Diese Kombination versorgt den Körper mit der dringend benötigten Energie für den Arbeitsalltag. Auch Obst und Gemüse sowie Wasser, Tee oder Kaffee ohne Milch und Zucker. Die Mittagspause lässt leider oftmals nur Zeit für eine ausgiebige, oft schnelle Mahlzeit. Allerdings sollte man sich vor der Mittagspause und nach der Mittagspause kleinere Snacks gönnen, um den Blutzuckerspiegel konstant zu halten. Dies wirkt sich positiv auf das Leistungsvermögen aus. Auf Kuchen, Kekse und Schokoriegel sollte dabei möglichst ganz verzichtet werden. Als Alternative dienen Obst oder fettarme Milchspeisen mit Getreideflocken. Das Sättigungsgefühl hält länger an und die Konzentration flaut nicht so rasch wieder ab.

Die Mittagspause

In der Mittagspause suchen viele Arbeitnehmer die Kantine, ein Restaurant, den Bäcker oder einen Imbiss auf. Grundsätzlich sollte auch hier bevorzugt gesunde Nahrung auf dem Teller landen, was sich allerdings als schwierig erweisen dürfte. Die Hauptmahlzeit kann auch, einmal die Woche, durch eine große Portion Salat ersetzt werden. Hier sollte allerdings darauf geachtet werden, dass das Dressing aus Essig und Öl und nicht aus Fertigdressing oder Sahne oder Joghurt besteht. Pommes Frites oder Kroketten sollten durch Reis, Nudeln oder Kartoffeln ersetzt werden, wenn möglich aus Vollkorn hergestellt.  Zu fettige Mahlzeiten senken die Leistungsfähigkeit.

Sollten Sie den ganzen Tag vor dem Computer sitzen, ist es zudem wichtig, genügend Vitamin A zu sich zu nehmen. Vitamin A ist für die Sehkraft verantwortlich und ist unter anderem in Karotten, Fenchel, Grünkohl, Eigelb und Fischölen enthalten. Raucher und Passivraucher haben einen besonders hohen Anspruch an einen gesunden Arbeitsplatz, da sie einen erhöhten Vitamin A und E Bedarf aufweisen. Außerdem kann dieser durch hochwertige Speiseöle wie Weizenkeim- und Sonnenblumenöl gedeckt werden.  In stressigen Situationen wird die Ausschüttung von Serotonin gebremst. Dieses wird auch auch als Wohlfühlhormon bezeichnet. Mit einer trytophanreichen Ernährung können Sie entgegenwirken und Ihren Arbeitsplatz ein bisschen gesünder machen. Der Protein-Baustein Trytophan ist unter anderem in Avocados, Bananen, Cashewkernen und Ananas enthalten. All diese Nahrungsmittel eignen sich hervorragend als gesunder Snack im Arbeitsalltag.

Kaffee – die Alltagsdroge

Gesunder Arbeitsplatz

Die Deutschen trinken durchschnittlich 148 Liter Kaffee pro Jahr. Das macht knapp einen halben Liter pro Tag. Eine einzige Tasse enthält bis zu 120 Milligramm Koffein. Bereits nach 20 – 30 Minuten entfaltet das Koffein seine Wirkung auf das zentrale Nervensystem. Diese Wirkung kann bis zu 6 Stunden anhalten. Koffein kann die psychomotorische Leistungsfähigkeit steigern, daher gehört ein Kaffeevollautomat auch fast überall zum Standard Büroinventar. Beachten Sie dabei allerdings unbedingt, dass Kaffee abhängig machen kann und somit Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen auftreten können. Ein gesunder Arbeitsplatz gestaltet sich ganz besonders schwierig, wenn Sie sich häufiger auf einer (längeren) Geschäftsreise befinden.  Hier einige Tipps für Geschäftsreisende:

  • Für den kleinen Hunger: Trockenfrüchte, Nüsse oder Müsliriegel
  • Mehrere kleine Mahlzeiten, sonst kommt der Heißhunger
  • Wenn Sie um Fast Food nicht herum kommen, sollten Sie bevorzugt ein Brötchen, Sushi oder Döner konsumieren und die Finger von Currywurst, Pizza und Burgern lassen
  • An Flughäfen und Bahnhöfen werden neuerdings Obstsalate und Fruchtsäfte angeboten. Hier können Sie beherzt zulangen
  • Vollkornbrot, Trauben, Karotten, Kohlrabi und Äpfel lassen sich prima transportieren
Gesunder Arbeitsplatz – Bewegung im Büroalltag

Der moderne Büromensch sitzt. Auf dem Weg zur Arbeit, im Büro am Schreibtisch und auf dem Weg nach Hause. Dieses Verhalten bringt jede Menge kleinerer und größerer Problemchen mit sich. Hier einige gesunde Tipps:

  • Laufen Sie in der Mittagspause spazieren. 15 – 20 Minuten sind bereits förderlich für die Gesundheit
  • Steigen Sie eine Haltestelle vor dem eigentlichen Ziel aus und laufen den Rest zu Fuß. Sollten Sie nicht mit den Öffis fahren, parken Sie etwas weiter weg und laufen. Noch besser, nehmen Sie den Drahtesel, der freut sich
  • Telefonate und E-Mails sind bequem, ein kurzer Spaziergang in eine andere Abteilung sorgt für Schwung.

Gesunder Arbeitsplatz

Die Mittagspause sollte unbedingt eingehalten werden und noch viel wichtiger ist, dass diese nicht am Schreibtisch stattfinden. Zum Schluss haben wir noch ein paar Rückenübungen für den gesunden Arbeitsplatz für euch aufgestöbert.

Belastung der Bildschirmarbeit – Tipps für einen gesünderen Arbeitsplatz

Dauersitzen und Bewegungsmangel belasten nicht nur den Rücken, sondern den kompletten Bewegungsapparat und fördert dabei die Unbeweglichkeit. Menschen, die viel am Computer arbeiten, sollten daher unbedingt auf genügen Bewegung, dynamisches Sitzen und Pausen achten. Der Bildschirmarbeitsplatz sollte optimal auf seinen Nutzer eingerichtet sein, da sonst Verspannungen und Verschleißschäden erfolgen können. Des Weiteren führen Haltungsschäden zu Seh- und Durchblutungsstörungen, Kopfschmerzen und psychischen Belastungen. NEW SEARCH Personal- und Managementberatung hat für Sie eine Checkliste für einen gesunden Bildschirmarbeitsplatz zusammengestellt:

Checkliste: Bildschirm

  • Abstand der Augen zum Bildschirm beträgt zwischen 50 und 80 cm
  • Blend- und Reflexfreiheit
  • Strahlungsarmut
  • Flimmerfreier Monitor
  • Angenehme Kontrasteinstellung
  • GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit
  • Bildschirmgröße ist mindestens 15 Zoll (38 cm Bildschirmdiagonale)
  • Bildschirm kann bewegt werden (Drehen und Neigen)

Checkliste: Arbeitsumgebung

  • Lärmschutz
  • Ausreichende Beleuchtung (Fenster, Lampen)
  • Klimatische Bedingungen (Belüftung, Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Schadstoffe in der Luft)

Checkliste: Bürostuhl

  • Verstellbare Sitzflächenneigung
  • Atmungsaktive Polsterung
  • Höhen- und Tiefenverstellbarkeit
  • Fünf Rollen (Kippsicherheit)
  • Prüfsiegel (z. B. TÜV)

Checkliste: Maus und Tastatur

  • Weicher Anschlag
  • Ergonomisch geformt
  • GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit

Checkliste: Schreibtisch

  • Stabil
  • Höhenverstellbar
  • Ausreichend große Arbeitsfläche (sowohl in der Breite wie auch in der Tiefe)
  • Ergänzender Steharbeitsplatz mit Stehhilfen

Bilder: Pixabay.com 

Markenwahrnehmung beeinflusst Bewerber

Emotionen für die Markenwahrnehmung

Bewerber wollen Emotionen – Markenwahrnehmung im Personalmarketing

In einer aktuellen Umfrage vom Januar 2016 veröffentlichte Nielsen den Zusammenhang zwischen Emotionen in Fernsehwerbung und dem daraus resultierenden Erfolg. Emotionen spielen eine zentrale Rolle bei der Markenwahrnehmung. 

Viele Menschen würden sagen, dass ihre Entscheidungen auf klaren Fakten basieren oder zumindest auf logischen Schlussfolgerungen. Dies stimmt so allerdings nicht, denn wir sind irrational in unserem Handeln, was sich besonders stark im Konsumverhalten eines jeden einzelnen wiederspiegelt. Dieses Verhalten triff auch auf Bewerber zu.

And emotions are central to advertising. There are many theories about how advertising works, but the general consensus across all modern theories is that emotions are at the heart of the relationship we have with brands. They influence our conscious decisions and drive our nonconscious decisions.

Lässt sich das Konzept von positiven Emotionen tatsächlich auf den Arbeitsmarkt und auf einzelne Stellenanzeigen anwenden? Ja. Einige Wissenschaftler argumentieren, dass das Ergebnis bei der Jobsuche vom jeweiligen emotionalen Zustand des potentialen Arbeitnehmers abhängt. Bewiesen ist diese Theorie allerdings nicht, dennoch gibt es eine Veröffentlichung von Cynthia Kay Stevens und Meyeong-Gu Seo mit dem Titel  „Job Search and Emotions„.

Bewerber wollen Emotionen

In the job search context, emotial regulation may influence outcomes such as a seekers‘ judgment and decisions concerning employers (e.g. opting not to apply for some jobs to avoid potential rejection) or search strategies (e.g. focusing on preparatory rather than active search behaviours) […]

Die Marke belohnt und bindet Kunden

Die Markenwahrnehmung kann das Kaufverhalten drastisch verändern. Sie beeinflusst die Physiologie des Gehirns, indem sie anders verarbeitet wird als ein bekannter Artikel. Dieses Phänomen lässt sich auch auf das Personalmarketing anwenden. Ein bekannter Arbeitgeber wird von potenziellen Bewerbern anders wahrgenommen als ein unbekannter Mitbewerber.

Setzt beim Kauf der Verstand aus?

Die Marke setzt eine Aktivierung im ventromedialen präfrontalen Kortex ab. Dies bedeutet, dass eine Kaufentscheidung von folgenden vier Faktoren beeinflusst werden:

  1. Der Preis
  2. Das Belohnungssystem im Gehirn, beim erkennen einer Marke
  3. Die aktive Entscheidung diesen Kauf zu tätigen
  4. Verarbeitung von Kontextinformationen

Daraus lässt sich ableiten, dass Preissenkungen alleine nicht zu loyalen Kunden führt. Wer loyale Kunden möchte, muss diese belohnen. Die Theorie lässt sich problemlos auf das Personalmarketing anwenden.

Es kann gesagt werden, dass sich einige neue Möglichkeiten im Personalmarketing ergeben. Über dieses Thema dürfte in nächster Zeit viel diskutiert werden. Zu Beginn reicht es, sich über die Möglichkeiten bewusst zu werden. Personalentscheider sollten sich fragen, wie sie Einfluss auf die Emotionen ihrer Bewerber nehmen können. Bei diesem Prozess sind wir Ihnen gerne behilflich.

Internet der Dinge - Industrie 4.0

Internet der Dinge – Industrie 4.0

Bis 2025 global bis zu 11 Billionen US-Dollar Mehrwert durch das Internet der Dinge

Die intelligente Vernetzung von unterschiedlichen Geräten und Maschinen, das ist das Internet der Dinge und dieses kann nun global einen Mehrwert von bis zu 11 Billionen US-Dollar schaffen. 11 Billionen US-Dollar – das entspräche ca. 11 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistungen. Potentiell den größten Einfluss hat das Internet der Dinge in den Fabriken (bis zu 3,7 Billionen), auf Städte (1,7 Billionen) und das Gesundheitswesen (1,6 Billionen).  

Dennoch ist das Internet der Dinge für viele noch immer ein Mysterium und das, obwohl es mittlerweile die Messen beherrscht, dabei erscheint es häufig in Form von Smart Homes und/oder Wearables. 88 Prozent der Deutschen können laut einer Telekom-Studie noch immer nichts mit dem Begriff anfangen.  Die Anwendungsbeispiele sind dabei weitaus bekannter, wie beispielsweise Sportarmbänder. Die Anwender wissen dabei allerdings oftmals nicht, dass es sich hierbei um das Internet der Dinge handelt. Aufklärungsarbeit seitens der Hersteller und Anbieter bleibt daher bestehen.

Das Internet der Dinge – ein Buzzword macht Karriere 

Im Internet der Dinge kommuniziert alles mit allem, allerdings ohne den Menschen. Das Ziel des Internet der Dinge ist es, allen Dingen, die bisher auf menschliche Steuerung angewiesen waren, eine Art Eigenleben einzuhauchen, mit Hilfe des Internets versteht sich. Durch diese dauerhafte Vernetzung mit dem Internet soll der Gebrauchswert der benutzten Gegenstände ansteigen. Zu Beginn möchten wir einmal die wohl wichtigsten, bzw. meist genutzten Buzzwords (Schlagwörter) mit Verbindung zum Internet der Dinge definieren.

Das Internet der Dinge IoT


IoT steht für Internet of Things, also Internet der Dinge. Dieses steht dafür, dass der bekannte Computer immer weiter verschwindet und durch die sogenannten smarten Geräte ersetzt wird. Smarte Geräte sind dabei nicht nur Tablets oder Smartphones, sondern Geräte des Alltages. Diese werden mit Prozessoren, Netzwerktechnik und Sensoren ausgerüstet. Die Möglichkeiten für diese smarten Geräte sind (fast) unendlich. So reichen sie von einer ferngesteuerten Kaffeemaschine bis zur ferngesteuerten smarten Fabrik. Eines verändert sich dabei allerdings nie: Die smarten Geräten sollen den Alltag so angenehm wie möglich machen und diesen erleichtern.

Application Programming Interface API


APIs machen den Austausch zwischen den smarten Geräten und dem Internet möglich. Offene APIs können so beispielsweise Daten von der Überwachungskamera eines Herstellers zum Smartphone eines anderen Herstellers übertragen. So erhalten Sie die Bilder Ihrer Überwachungskamera auf Ihr Smartphone, auch wenn Sie sich gerade im Büro, bei den Schwiegereltern, dem Nachbarn oder im wohlverdienten Urlaub befinden.

Bluetooth Low Energie BLE


BLE wird auch Bluetooth 4.0 genannt. Hierbei handelt es sich um eine Variante des bekannten Bluetooth. Smarte Geräte können sich dank BLE permanente drahtlos mit anderen smarten Devices aus der Umgebung unterhalten. Dies schont den (ohnehin oft strapazierten) Akku. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Geräte nicht bei jedem Aufeinandertreffen neu verbunden werden müssen, denn sie erkennen sich bereits vollautomatisch.

Cloud-based Application

Dienst und Apps werden im Internet der Dinge oftmals im Internet gehostet. Neue Infrastrukturen, teure Software und Personal werden somit nicht benötigt. Ein weiterer Vorteil ist, dass die angehäuften Daten bereits in einer Cloud gesammelt werden und so problemlos zwischen den einzelnen Apps und Diensten weitergesendet werden können.

Embedded Intelligence


Embedded Intelligence wird auch Embedded Computing genannt und beschreibt Systeme, die nur ein Ziel verfolgen und einige wenige, spezifische Aufgaben ausführen. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass an Hard- und Software gespart werden kann, was zu schlankeren Systemen führt. Durch die Einsparung können diese smarten Geräte ihre Funktionalität im Zusammenspiel mit anderen smarten Geräten voll entwickeln.

iBeacon


Apple führte bereits 2013 diesen Standard für die Navigation in geschlossenen Räumen ein. Die Geräte sind klein und bewusst günstig in der Anschaffung. Sensoren senden ein BLE-Signal aus. Hat man genügend Signale, können diese sehr exakt den Standort erfassen und so beispielsweise genau passende Werbung zu einzelnen Produkten an das Smartphone des Einkäufers senden, wenn sich dieser just in diesem Moment vor dem entsprechenden Regal befindet.

Interoperability


Der Austausch zwischen den einzelnen Geräten wird Interoperability genannt. Im Idealfall können so sämtliche Geräte und Maschinen reibungslos und effektiv zusammenarbeiten.

Industrie 4.0


Hier handelt es sich um die smarte Vernetzung von Fabriken. Die 4.0 spielt dabei auf die vierte industrielle Revolution an.

Komplette Produktionsanalagen können sich Dank M2M-Kommunikation permanent unterhalten und ihre gesammelten Informationen über Sensoren austauschen. Dies verkürzt Prozesse ungemein, ist kostengünstig und effizient. Dank RFID-Chips können Rohstoffe den verarbeitenden Maschinen sagen wo sie hin müssen und aus ihnen hergestellt werden soll.
Quasi das smart Home der Wirtschaft.

Location Technologies

Hier wird die Lokation eines bestimmten Gerätes an Sensoren übermittelt. Die Möglichkeiten die sich hieraus ergeben sind enorm. So können beispielsweise selbstfahrende Autos realisiert werden und auf den Nutzer zugeschnittene Werbung direkt auf das Smartphone gesendet werden.

Machine-to-Machine-Communication/Technology (M2M)


Bei M2M wird das Zutun des Menschen nicht benötigt. Maschinen können sich untereinander unterhalten. Um diese Funktion zu gewährleisten, müssen permanent Daten über Sensoren ausgetauscht werden. Die Möglichkeiten sind auch hier enorm. So können beispielsweise Autos in einer Garage die einzige freie Parklücke finden, ohne dass der Fahrer diese erst suchen muss.

Radio Frequuency IDentification Tags (RFID Tags)

Im Internet der Dinge bieten RFID Tags wichtige Daten. Mit RFID Tags lassen sich so unter anderem Warenbestände verwalten. Die Tags sind klein und können somit problemlos an der Ware angebracht und später gescannt werden. Ein Sichtkontakt ist dabei nicht von Nöten. Ein entscheidender Vorteil ist, dass Geräte RFID Tags in großer Zahl zeitgleich lesen können, was bei Strichcodes nicht funktionieren würde. RFID Tags funktionieren zudem nicht nur aufgedruckt, sondern auch unter der Haut und in Metallteilen.

Sensoren


Sensoren könnten als Brücke zwischen der echten und der digitalen Welt bezeichnet werden. Sie messen unter anderem die Helligkeit oder die Temperatur.

Ubiquitous Computing


Kleine Computer werden in Gegenstände des Alltags eingebaut. Diese müssen, um zu funktionieren, immer angeschaltet sein. Ubiquitos Computing sind somit Computersysteme, die 24 Stunden 7 Tage die Woche laufen. Dauerbetrieb.

Wearables

Besonders beindruckend sind die Produktionen des Internet der Dinge. Einige davon kann man anziehen, die sogenannten Wearables. Dazu gehören unter anderem Sportarmbänder, Schrittzähler, Smart Watches und vieles mehr.

Zurzeit verhalten sich viele Unternehmen beim Thema Internet der Dinge und Industrie 4.0 noch vorsichtig. Welches Potenzial mit dem Internet der Dinge und somit Industrie 4.0, gerade für den Mittelstand, verbunden ist, zeigt eine aktuelle Studie des Frauenhofer-Institutes IML.

Industrie 4.0 – die Zukunftsfabrik

Industrie 4.0
Industrie 4.0, Foto: Fotolia

Was ist Industrie 4.0?

Produkte können ganz anders hergestellt werden, wenn IT- und Fertigungstechnik miteinander verschmelzen. Aber was ist eigentlich Industrie 4.0? Industrie 4.0 ist ein Ingenieursmodewort und drückt den historischen Anspruch aus. Diese vierte industrielle Revolution soll die Rückkehr zum Unikat bringen, nach Jahrzenten der Massenfertigung. Jede der vorgegangen industriellen Revolutionen haben das Entstehen unserer Alltagsprodukte entscheidend geprägt. Die erste industrielle Revolution wurde durch die Dampfmaschine eingeleitet. „Diese“ Dampfmaschinen übernahmen die Arbeit, die damals noch von Hand durchgeführt wurde und das im großen Stil.

Die Fließbandfertigung brachte, mit der zweiten industriellen Revolution, die Produktion einen weiteren Schritt nach vorne. Henry Ford konnte somit sein Modell T von 1914 in einer effektiven Stückzahl fertigen. Diese dadurch entstandene enorme Stückzahl ließ den Preis seinen Autos drastisch sinken (von damals 850 auf 370 US-Dollar). Die Massenproduktion war geboren und für (fast) jeden erschwinglich. In der dritten industriellen Revolution hielten Computer, Automatisierung und Robotik Einzug in die Fabriken. Heute werden Fabriken noch zentral gesteuert. Schon heute verfügen diese bereits über Sensoren und Funkmodule. Die Fabrik von morgen wird durch cyberphysische Systeme gesteuert werden. Automatisierungs-, Maschinen-, und Anlagenbauer sehen ihre Chance, den Vorsprung gegenüber der Konkurrenz zu sichern.

Das Internet: Verbindung zwischen virtueller und realer Welt

Angetrieben durch das Internet, wachsen die reale und die digitale Welt weiterhin zu einem Internet der Dinge zusammen. Durch intelligente Monitoring- und Entscheidungsprozesse sollen Unternehmen und deren komplette Wertschöpfungskette gesteuert und optimiert werden können – und das in Echtzeit. Aktuell haben deutsche Unternehmen die Chance, die digitale industrielle Revolution aktiv mitzugestalten. Einschließen lassen sich neuartige Geschäftsmodelle und wesentliche Optimierungspotenziale in Logistik und Produktion. Besonders interessant für den Mittelstand ist die Tatsache, dass sich zurzeit noch keine Standards etablieren konnten. Daher sind nur einige wenige Produkt und/oder Umsetzungsleitfäden vorhanden. Um nicht auf die Etablierung warten zu müssen, hat das BBF eine Fördermaßnahme aufgelegt, welche speziell auf den Mittelstand zugeschnitten ist. Sicher ist bereits heute, dass die vierte industrielle Revolution den Wirtschaftsstandort Deutschland verändern wird.

Und der Mehrwert durch das Internet der Dinge?

Durch günstigere Preise oder durch eine Zeitersparnis werden 90 Prozent des gesamten Mehrwerts den Anwendern des Internet der Dinge zu Gute kommen. Die teilweise harten Grenzen zwischen Technologieunternehmen und traditionellen Firmen werden nach und nach aufweichen, was neue datenbasierte Geschäftsmodelle ermöglichen wird.

Das geht aus einer Studie des McKinsey Global Institute hervor. Das MGI untersuchte im Rahmen ihrer Studie (The Internet of Things: Mapping the value beyond the hype) über 100 Anwendungsfelder in neun Bereichen.  Momentan stehen überwiegend konsumentenahme Produkte wie die Smartwatches oder die selbstfahrenden Autos im Vordergrund. Noch größeres Potential bieten hingegen die B2B-Anwendungen in der Industrie 4.0.  Aktuell wird nur ein kleiner Teil der Daten, welche bei der Produktion anfallen, überhaupt von den entsprechenden Unternehmen genutzt. Laut der McKinsey Studie haben Fabriken das größte Potential, durch mehr Energieeffizienz, sichere Arbeitsplätze und höhere Produktivität.  Um das Potential durch IoT-Anwendungen möglichst perfekt ausschöpfen zu können, sollten sich Anwender, Politiker, Hardwarehersteller und die Gesellschaft selbst diese Handlungsfelder explizit ansehen:

  • Technologie
  • Regulierung
  • Organisation und Fähigkeiten
  • Datensicherheit

Noch sind die Kosten für RFID-Chips und Datenspeicher hoch. Gemeinsame Standards sollten helfen, die unterschiedlichen IoT-Systeme untereinander zu verknüpfen. Ist dies nicht der Fall, könnten laut McKinsey bis 40 Prozent des potenziellen Mehrwerts verlorengehen. Folglich sollten Datenschutzbedenken der Nutzer unbedingt und zu jeder Zeit von den IoT-Anbietern ernst genommen werden. Kritische Infrastrukturen müssen zudem von Cyberangriffen geschützt werden.

Bedingt durch das Internet der Dinge haben Unternehmen die Möglichkeit, auf Grund von Big Data Entscheidungen zu treffen. Um diese in datenbasierte Geschäftsmodelle umsetzten zu können, müssen die eigenen Fach- und Führungskräfte geschult werden. Zudem werden sich die IT-Abteilungen künftig stärker mit den anderen Unternehmensbereichen abstimmen müssen.

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Der Tag nach der Weihnachtsfeier

Blamiert auf der Weihnachtsfeier

Oh du schreckliche – der Tag nach der Weihnachtsfeier

Auf der Weihnachtsfeier peinlich getanzt? Die Chefsekretärin beleidigt? Mit der Chefin geknutscht? Kurz um, in jedes Fettnäpfchen getreten, dass es gab. Und nun? Irgendwie muss das Leben im Büro trotzdem weitergehen. Wir geben Ihnen hilfreiche Tipps für den Tag danach.

Alle Jahre wieder

Es ist wieder einmal so weit, die Zeit der Weihnachtsfeiern hat begonnen. Eine Zeit, die bekanntlich besonders lustig ist. Und jedes Jahr erinnert man sich an die Weihnachtsfeier von letztem Jahr und die Dinge, die passiert sind, und man nimmt sich vor dieses Jahr wird alles anders- und schwups… ist es (schon wieder) passiert.
Wir haben versucht einige typische „Weihnachtsfeier-Peinlichkeiten“ zu sammeln.
Die meisten Weihnachtsfeiern dürften in etwa gleich ablaufen, der gemütliche Teil des Abends beginnt dabei oftmals immer mit dem gleichen Ritual, dem Essen, wird die Tanzfläche vom DJ freigegeben und ein paar Wagemutige fangen langsam an zu tanzen. Der Rest traut sich zunächst nicht und schaut dem Geschehen erstmal vom Rand aus zu. Im Laufe des Abends füllt sich meist die Tanzfläche und die Gläser leeren sich. Dabei kommt es oft auch zu ausgefallenen Tanzeinlagen. Zunächst ist das ja nicht schlimm, denn laut Knigge muss man sich für peinliches Tanzen nicht entschuldigen. Anders sieht es in diesem Fall aus, wenn Sie durch Ihren Tanzstil eine Kollegin oder einen Kollege in eine unangenehme Situation gebracht haben. Am nächsten Tag sollte dann auf jeden Fall eine Entschuldigung Ihrerseits folgen.

Ein Prosit auf die Karriere!

Leere Flaschen
Bild 1: leere Flaschen

Und los geht’s! Zu Beginn ein Aperitif, dann zwei drei Gläser Wein, einen Digestif und noch drei vier Cocktails. Im Laufe des gestrigen Abends ist doch einiges zusammengekommen und die Hemmschwelle sank mit jedem Glas. Ausgelassenes Tanzen, peinliche Liebeserklärungen an die Sekretärin oder ein zu knappes Outfit angehabt? Wäre dies allein nicht schon peinlich genug, gibt es heutzutage oft Schaulustige, die in pikanten Situationen gerne das Smartphone zücken. Schnell sind Sie mit Ihrer Showeinlage die Hauptattraktion im Firmenintranet oder dienen der Belustigung der gesamten Facebook-Gemeinde. Am besten senden Sie eine E-Mail samt Entschuldigung an die Belegschaft, um darum zu bitten, dass das sicherlich amüsante Video gelöscht wird.

Big boss is watching you!


Machen Sie sich bewusst, dass jeder auf der Weihnachtsfeier unter ständiger Beobachtung steht. Auch wenn die Stimmung ausgelassen ist, kontrolliert der Chef oft wie Sie sich in einer entspannten Situation unter Kollegen verhalten. Meist bleibt es bei den prüfenden Blicken des Chefs, manche Verhaltensweisen können jedoch Auswirkungen über die Weihnachtsfeier hinaus mit sich ziehen.

Sie stehen unter ständiger Beobachtung
Bild 2: Auch auf der Weihnachtsfeier werden Sie ständig beobachtet

Kündigungsrisiko

Hier haben wir ein paar Situationen gesammelt, die sich so oder so ähnlich auf Weihnachtsfeiern abspielen könnten und bewerten dabei für Sie das Kündigungsrisiko:

ggg
Bild 3: Bei einem Rotweinfleck haben Sie nichts zu befürchten, solange Sie für den entstandene Schaden aufkommen
  • Nach dem dritten Bier den Chef geduzt? Natürlich besteht hier kein Kündigungsrisiko. Selbst eine Abmahnung wäre unrechtmäßig. Hat Ihr Chef Sie auf der Weihnachtsfeier geduzt, gehen Sie davon aus, dass er sich nicht mehr erinnern kann und warten besser einmal ab, bis er Sie nochmals anspricht. Anders stellt sich die Situation dar, wenn der Chef das „Du“ im normalen Büroalltag weiterführt.
  • Erstreckt sich dank Ihnen ein Rotweinfleck auf dem weißen Hemd des Chefs? Hierbei sollten Sie es nicht bei einer Entschuldigung belassen, sondern anbieten das beschädigte Hemd reinigen zu lassen. Zur Zahlung eines Schadenersatzes sind Sie nicht verpflichtet. Befolgen Sie die Ratschläge, haben Sie keine Kündigung zu befürchten.

Filmriss

  • Sie erinnern sich an den ersten Cocktail – an mehr nicht? Sollten Sie dabei Firmengeheimnisse ausgeplaudert haben kann es zu einer Schadenersatzforderung gegen Sie kommen. Auch eine Kündigung kann folgen.
  • Sexuelle Belästigung auf der Weihnachtsfeier? Hier besteht ein hohes Kündigungsrisiko. Dabei ist es egal ob die Belästigung als kleiner Spaß unter Kollegen gemeint war. Wenn Sie Pech haben, gibt es zur Kündigung noch eine Anzeige mit dazu.
  • Sie haben den Chef beleidigt. Hier wird es ernst. Je nach Schwere der Beleidigung kann Sie dasum Ihren Job bringen. Das Landesarbeitsgericht Hamm entschied, dass in einem Fall von schwerer Beleidigung, eine Kündigung gerechtfertigt wäre. (Az.:18 Sa 836/04).
  • Am Tag nach der Weihnachtsfeier zu spät gekommen oder ohne Entschuldigung auf der Arbeit gefehlt? Beim ersten Mal stellt dies zwar noch kein Grund zur Kündigung dar, kann aber eine Abmahnung nach sich ziehen.

…Hast du schon gehört?…
Der Deckmantel des Schweigens liegt nur in den wenigsten Firmen über den Peinlichkeiten der Weihnachtsfeier. Hatten Sie sich schlecht verhalten oder waren peinlich? Schlimmer ist es fast noch, wenn Sie aus keinem ersichtlichen Grund gefehlt haben. sind besonders beliebt für den Kantinen-Klatsch.

Hallo Kater!
Kaum Schlaf, Ihnen ist schlecht, der Kopf schmerzt. Ans Arbeiten ist nicht zu denken. Klare Gedanken können Sie heute sowieso nicht fassen? Ganz egal! „Business as usual“ ist das Motto der Stunde. Sich krank melden sollten Sie besonders dann nicht, wenn Sie gestern in eines unserer oben genannten Fettnäpfchen getreten sind.

Kater-Tipps die helfen

Hier haben wir einmal Tipps für Sie gesammelt, damit Sie am Tag nach der Weihnachtsfeier auch wirklich fit für die Arbeit sind:

  • Viel Wasser trinken, am besten schon vor dem Schlafengehen
  • Vermeiden Sie säurehaltige Getränke wie Orangensaft
  • Gegen Brummschädel: eine starke Tasse schwarzer Kaffee mit Zitrone oder Brennnesseltee mit Honig (kein Zucker!). Honig besteht aus Fruchtzucker und beschleunigt somit den Alkoholabbau. Normaler Zucker verschlimmert den Kater noch zusätzlich.
  • Gegen Nährstoffverlust hilft eine heiße Bouillon oder Essiggurken
Sie kurbeln Sie den Kreislauf wieder an
  • Den Kreislauf auf Trab bekommen Sie mit leichter Bewegung an der frischen Luft.
  • Zum wach werden: eine lauwarme Dusche mit Lavendel, Rosmarin oder Limone.
  • Gegen die Alkoholfahne am nächsten Morgen: Petersilie kauen oder eine Scheibe Ingwer auf die Zunge legen. Die Speichelproduktion wird durch Mineralwasser mit Zitrone angeregt und schwarzer Tee hemmt die Bakterien, die Mundgeruch erzeugen.
  • Gegen Übelkeit: Ingwertee beruhigt das Nervensystem und regt die Produktion von Magensäure an. Apfelduft hilft zudem gegen Übelkeit. Am besten nach dem Aufstehen an einem Apfelschnitz riechen.
  • Gegen Sodbrennen: Kauen Sie eine rohe Kartoffel.
  • Trinken Sie einen frischgepressten Obst- oder Gemüsesaft, das unterstützt den Entgiftungsprozess

Bilder:
Pixabay.com

 

Bewerbungsfehler

Bewerbungsfehler vermeiden

Die fatalsten Bewerbungsfehler

Trotz Qualifikationen führen Bewerbungsfehler oftmals zum direkten aus. Gerade wer unter großem Druck steht, neigt dazu das Offensichtliche zu übersehen. Wir zeigen auf, worauf Sie achten sollten.

Der Lebenslauf hat einen besonderen Stellenwert in einer Bewerbung. So wird, laut der „keeping an eye on recruiter behavior“ Studie von TheLadders, eine Bewerbung durchschnittlich sechs Sekunden betrachtet und ausschließlich an bestimmten Punkten analysiert. Daher sollten Sie sich fragen, ob Sie Ihren Lebenslauf so verbessern können, dass Personalentscheider diesen positiv auffassen.

Ergebnis der TheLeadder-Studie:

  • Durchschnittlich sechs Sekunden Aufmerksamkeit pro Lebenslauf
  • Je strukturierter desto besser die Bewertung
  • Klare Struktur erleichtert das Lesen

Besondere Aufmerksamkeit erhalten: Name, aktuelle Jobbezeichnung mit Beginn und Ende, Vorherige Stelle mit Beginn und Ende, Ausbildung bzw. Studium.

Immer mehr Arbeitgeber nehmen ausschließlich Bewerbungen per E-Mail oder über Online-Formulare an. Einige Punkte dürfen Bewerber daher nicht falsch machen.

Diese Bewerbungsfehler müssen Sie vermeiden

  1. Tätigkeitsbeschreibung
    Diese darf keinesfalls nichtssagend oder zu ausführlich sein, auch darf sie nicht überheblich klingen.
  2. Fehler in der Kopfzeile
    Standardanschreiben sind schlimm genug, haben Sie die Adresse nicht ausgetauscht sind Sie raus. Die Kontaktperson muss darüber hinaus ebenfalls stimmen.
  3. Kein individuelles Anschreiben
    Personalentscheider lesen täglich viele Bewerbungen. Liest man ein mehr oder weniger identisches Anschreiben erntet man nicht gerade Pluspunkte.
  4. Die E-Mailadresse
    Die E-Mailadresse sollte lediglich Ihren Namen enthalten. Bitte keine Adressen wie beispielsweise Sahneschlecker@hotmail.com
  5. Achtung Falle: Facebook-Profil und Co.
    Die Privatsphäreeinstellungen sind in diesem Fall besonders wichtig, da Ihnen sonst Ihr eigenes Profil um die Ohren fliegen könnte. Beachten Sie, dass es einige Wochen dauern kann, bis Sie in den bekannten Suchmaschinen wie Google oder Yahoo nicht mehr zu finden sind.
  6. Einzeln versendete Dokumente
    Wenn nicht anders verlangt, sollten Sie die Bewerbung als EIN PDF absenden und beachten, dass dieses nicht größer als 5 MB ist.
  7. Unprofessionelles Foto
    Auf die Branche achten. Tipps für das perfekte Bewerbungsfoto finden Sie in unserem Blog vom November 2014.
  8. Fehler
    Egal ob Grammatik oder Rechtschreibfehler, inhaltliche Ungereimtheiten oder Unregelmäßigkeiten beim Layout, Ihre Bewerbung sollte unbedingt fehlerfrei sein.
  9. Schmuddelige Bewerbungsmappe
    Dieser Punkt gilt selbstverständlich nur bei Printbewerbungen. Bewerbungsmappen sollten stets sauber und ohne Knitter, Falten oder Eselsohren sein
  10. Keine offenen Fragen
    Sie sollten keine Fragen offen lassen.

Passend zu Halloween finden Sie in unserer Infografik die 13 schlimmsten Fehler eines Bewerbungsanschreibens.

Bewerbungsfehler

Online Bewerbungen sparen dem Bewerber nicht nur viel Zeit sondern auch Geld. So müssen keine teuren Hochglanzfotos und Bewerbungsmappen gekauft und Zeugnisse kopiert werden. Zunehmend setzt sich die Online-Bewerbung auch für die Suche nach einem Ausbildungsplatz durch.

Haben Sie es gewusst?

Halloween stammt nicht aus den USA, wie viele annehmen. Das Gruselfest hat seinen Ursprung in Europa. Es wird vermutet, dass Halloween auf eine keltische Tradition zurückzuführen ist. Damals feierten die Kelten ein Totenfest mit dem Namen „Samhain“ was so viel bedeutet wie „Ende des Sommers“.  Der Volksstamm der Kelten kannte lediglich zwei Jahreszeiten: Sommer und Winter. Samhain leitete den Winteranfang ein. In früherer Zeit glaubte man, dass der Sommer die Zeit des Lebens sei und der Winter die Zeit des Todes. Nach Auffassung der Kelten, begegneten sich in der Nacht des Samahin diese beiden Welten. Verstorbenen Vorfahren wurde in dieser Nacht üppige Speisen angeboten.

Keltisches Brauchtum

Das keltische Brauchtum veränderte sich im Laufe der Jahrhunderte. Aus Angst vor dem Tod entstand das Ritual sich möglichst gruselig zu verkleiden, denn man nahm an, dass der Tod in jener Nacht besonders präsent sei. Der Tod sollte denken, dass die Kostümierten bereits verstorben seien und sie daher nicht zu sich zu holen brauche. Um die Geister zu besänftigen stellte man vorsorglich kleinere Gaben vor die Häuser. Im 19 Jahrhundert sind viele Iren, welche zu den direkten Nachfahren der Kelten zählen, in die USA ausgewandert. Ihr Brauchtum nahmen sie mit. In Kanada und den USA hat sich dieses Brauchtum weiterentwickelt. Der Name Halloween stammt aus dem englischen und ist die Abkürzung für „All Hallows Evening“, also Allerheiligen.

Nun bleibt noch die Frage nach der Kürbisfratze. Diese heißen in Englisch „Jack-O-Laterns“. Noch heute erzählt sich die irische Bevölkerung gerne die schaurige Geschichte von Jack O. Der Legende nach soll Jack O. in der Nacht von Allerheiligen den Teufel überlistet haben.

Jack-O-Laterns

Der Teufel war Jack auf den Fersen und diesem war es gelungen den Teufel einzufangen. Dieser versprach ihm daraufhin, er ließe ihn in den nächsten zehn Jahren in Ruhe, würde er ihn wieder befreiten. Zehn Jahre später kam der Teufel abermals in der Nacht vor Allerheiligen um Jack zu holen. Als letzte Mahlzeit erbittet sich dieser einen Apfel, den der Teufel vom Baum pflücken sollte. Der Teufel kletterte auf den Baum und Jack schnitzte daraufhin ein Kreuz in den Stamm.

Der Teufel war auf dem Baum gefangen und konnte Jack nicht holen. In seiner ausweglosen Situation musste er Jack versprechen, dessen Seele nach dem Tod nicht zu holen. Als Jack einige Jahre später verstarb freue er sich auf das Paradies. Da er ein sündiges Leben lebte durfte er dort nicht hinein, aber auch in die Hölle konnte er nicht mehr. Jack musste als einsamer Untoter durch die Welt wandern. Der Teufel hatte Mitleid und gab ihm ein Stück Kohle aus dem Höllenfeuer. Jack legte diese in eine ausgehöhlte Rübe.

Happy Halloween!

Bilder: Pixabay.de
Infografik: Piktochart.com

Generation Y

Generation Y: Warum? – die alles entscheidende Frage

Job? Gehalt? Work-Life-Balance? Mittlerweile kennt sie jeder, die Generation Y, aber wie sind sie wirklich? Was wird sich in Unternehmen tatsächlich verändern? Haben sie tatsächlich andere Vorstellungen vom Berufsleben als ihre Vorgängergenerationen und wenn ja, welche sind das?

Das englische „Y“ ist ein Homonym zu „Why“. Von ungefähr kommt das nicht, denn „why“ ist die Frage nach dem „Warum?“ und für die Generation Y die alles entscheidende Frage. Althergebrachtes wird von einer ganzen Generation in Frage und die Arbeitswelt auf den Kopf gestellt, aber ist dies tatsächlich so? Generation Y hat viele Namen wie Gen Y, Millennials oder auch Digital Natives. Diese sind so unterschiedlich wie die Millennials selbst. Eins ist allerdings sicher, sie sind die Nachfolgegeneration der Baby-Boomer und der Generation X.

Charakteristika Generation Y

  • Gebildet – ca. 19% haben einen Hoch- oder Fachhochschulabschluss
  • Hart Arbeitend – 1 von 7 arbeitet über 50 Stunden/Woche
  • Vernetzt – 71% nutzen soziale Netzwerke zum Austausch
  • Finanzbewusst – 57% legen großen Wert auf ihr Einkommen
  • International – 60% sind offen für einen Job im Ausland
  • Technologisch – 60% erwarten Arbeitshandys/Smartphones & Laptop

Personalentscheider sollten sich bewusst sein, dass bis 2020 50% aller Arbeitnehmer weltweit der Generation Y angehören werden. Besonders wichtig ist es daher, schon heute junge Talente zu finden, diese zu fördern und an das eigene Unternehmen zu binden. Essentiell ist es, junge Talente von den Arbeitgeberqualitäten zu überzeugen. Zur Generation Y zählt man die Jahrgänge der zwischen 1980 – 1995 geborenen. Allerdings sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass es auch unter diesen Jahrgängen Verfechter der Generation X und Z sowie der Baby-Boomer gibt.

Ein Jahrgang lässt sich nie komplett klassifizieren.  Unternehmen sollten beachten, dass die Generation Y und deren Nachfolgegeneration, die Generation Z, mehr von ihren potenziellen Arbeitgebern fordern können. Diese Forderungen sind bedingt durch den demographischen Wandel und der damit einhergehenden Abnahme junger Altersgruppen. Dies hat weniger Mitbewerber zur Folge. Man sagt der Generation Y nach, sie lege viel Wert auf Sinnhaftigkeit, Nachhaltigkeit, Transparenz und persönliche Entfaltung. Arbeitgeber, die um qualifizierten Nachwuchs konkurrieren, müssen sich einigen neuen Herausforderungen stellen. Dazu gehören auch Eigenarten der „Egotaktiker“. Millennials widmen sich verstärkt Familie und Freunden, was bedeutet, dass Führungspositionen nicht sonderlich beliebt sind; zudem gehen sie weniger Kompromisse ein. Generations-Y-Jahrgänge sind anpassungsfähig und versuchen sich möglichst viele Optionen offen zu halten. Besonders interessant ist, dass die Generation die örtlich flexibelste, vielsprachigste und internationalste Generation ist, die jemals den Arbeitsmarkt betreten hat.

Beispiel:
Johannes wurde 1985 geboren und hat während seines Studiums diverse Praktika und ein Auslandssemester absolviert. Für seinen ersten Job zieht er in eine neue Stadt. Für diese Stelle konnte er einen Tag Home Office und Weiterbildungsmaßnahmen aushandeln.

Das müssen Unternehmen über die Generation Y wissen

Um die Jahrtausendwende kamen die Millennials erstmals auf den Arbeitsmarkt. Mittlerweile sind sie fester Bestandteil der Arbeitswelt. Interessant ist, dass es einen beachtlichen Unterschied bei Männer und Frauen der Generation Y gibt. Männern scheinen stärker auf Karrieremöglichkeiten zu fokussieren, während Frauen verstärkt auf Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten setzen. In der Kienbaum-Studie von 2010 wurden unter anderem Personalmanager befragt. Diese lagen mit ihren Einschätzungen teilweise stark neben den Antworten der Generation Y selbst.

Wettbewerbsattribute Generation Y Personalmanager
Vergütung 2 6
Anerkennung der eigenen Arbeit 9 5
Standort 4 14
Herausfordernde Arbeit 1 4
Weiterbildung & Entwicklung 7 2
Karrieremöglichkeiten 5 1
Kollegiales Arbeitsumfeld 3 7

Beachten sollten Personaler zudem, dass sich die Kommunikation durch die Generation Y zur Online-Kommunikation verschieben wird. Werte und Erwartungshaltungen lassen sich nicht nur mit Geld befriedigen. Teamevents, Lob und firmeninterne Auszeichnungen sind für diese Generation erforderlich. Schwieriger wird es, wenn es um die Verwirklichung von Karriere und Familie geht. Unternehmen und Personaler sollten sich dringend darüber klar werden, dass je stärker die Generation Y auf dem Arbeitsmarkt vertreten ist, die Forderung nach Teilzeitmodellen zu einer Selbstverständlichkeit wird. Dies beeinflusst die Unternehmenskultur stark und immer mehr Unternehmen bekommen dies zu spüren. Es ist unverzichtbar geworden, sich mit Themen wie Talent Management, Work-Life-Balance oder Karrieremanagement auseinander zu setzen und den Anforderungen der Generation Y gerecht werden zu können.

Quelle:  Gruenderkueche
Bilder: Pixabay

Ausbildung im Wandel – Knowledge is power

Unternehmen kämpfen gegen den Fachkräftemangel

Bildung erhöht die Beschäftigungschancen. Wer gut ausgebildet ist, kann zuversichtlich in die Zukunft starten und muss den Fachkräftemangel nicht fürchten.  

Ausbildung im Wandel

Betriebliche Ausbildung als Strategie gegen Fachkräftemangel

Die duale Berufsausbildung hat einen sehr hohen Stellenwert und das nicht nur in Deutschland. Knapp zwei Drittel eines Jahrgangs beginnen nach der Schulzeit eine Berufsausbildung. Die gesetzliche Grundlage für das duale System beruht auf dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO). Letztere regelt seit 1953 die Berufsausbildung im handwerklichen Bereich. Der Vorteil einer dualen Berufsausbildung liegt in ihrer Nähe zum Beschäftigungssystem. Dies bedeutet, dass Unternehmen die Möglichkeit haben, ihren Nachwuchs praxisnah und bedarfsgerecht auszubilden und andererseits sichern sich die Auszubildenden hohe Übernahmechancen.

Laut EUROSTAT weist Deutschland die niedrigste Jugenderwerbslosigkeit in ganz Europa auf. Unternehmen können ihren Fachkräftebedarf von morgen über die Aus- und Weiterbildung junger Leute und ihrer Mitarbeiter decken. Die Studie der Deutschen Industrie und Handelskammer (DIHK) zeigt, dass bisher nur 12 Prozent der Unternehmen auf den Bewerbermangel reagieren und auch Schüler mit einem schlechteren Schulabschluss akzeptieren. Vom Bewerbermangel sind vor allem kleinere Betriebe betroffen. Unglücklicherweise sinken nicht nur die Bewerberzahlen, sondern auch die Qualifikationen.

Lehrlingsmarkt am härtesten betroffen

Ein Grund ist, dass qualifizierte Schulabgänger meist ein Studium anstreben. Unternehmen müssen diese Absolventen gezielt für eine duale Berufsausbildung anwerben. Kleinere Betriebe haben es prinzipiell schwerer als etablierte Unternehmen passende Mitarbeiter zu finden. Am härtesten trifft es den Lehrlingsmarkt. Ein anderer Grund ist, dass keine Kapazitäten für Marketingaktionen an Schulen bestehen; auch die Zeit spielt eine tragende Rolle. Die Bundesagentur für Arbeit zählte im Juni 2014 168.500 vakante Lehrstellen für 183.000 Bewerber. Davon blieben laut DIHK 55.000 Lehrstellen unbesetzt. 2015 soll es laut Prognose doppelt so viele unbesetzte Lehrstellen geben. Unternehmen bemängeln zunehmend fehlende soziale und persönliche Kompetenzen sowie einen Mangel an Leistungsbereitschaft, Belastbarkeit, Umgangsformen und Disziplin. Nichtsdestotrotz liegen oftmals Branchen oder betriebliche Gründe für das Nichtbesetzen von Lehrstellen vor. Die häufigsten Gründe:

  1. Schlechte Entlohnung
  2. Wenig ansprechende Tätigkeit
  3. Tätigkeit unbekannt

Besonders hart trifft dies Bäckereien, Sanitärbetriebe, Dachdeckereien und Baubetriebe. Die Nachfrage auf Seiten der Kunden wird auch weiterhin hoch bleiben. Dennoch, eine Berufsausbildung in diesen Sektoren ist bei Schulabgängern auf Grund von Entlohnung und Tätigkeitsfeld nicht besonders attraktiv. Zudem schreckt harte, körperliche Arbeit, die noch dazu schmutzig macht, viele Bewerber ab.

Die beliebtesten Ausbildungsberufe

Frauen:

  • Industrie- oder Bürokauffrau
  • Medizinische Fachangestellte
  • Einzelhandelskauffrau

Männern:

  • Mechatroniker
  • Industriemechaniker
  • Einzelhandelskaufmann

Berufsausbildung als Chance für Studienabbrecher

Eine Studie des Bundesinstitutes für Berufsbildung (BIBB) zeigt, dass knapp ein Drittel aller Studenten das Studium abbrechen. Unternehmen haben herausragende Chancen akademische Aussteiger für eine duale Ausbildung zu gewinnen. Darüber hinaus ist es eine hervorragende Möglichkeit, die absehbare Fachkräftelücke möglichst klein zu halten. Selbstverständlich ist diese Möglichkeit eingeschränkt, soll heißen nicht für alle Branchen, nicht für alle Berufe und nicht für alle Betriebe.

Medienbranche beliebt wie nie

Im speziellen die Medienbranche profitiert von den Auszubildenden, denn diese mögen Berufe in denen sie kreativ sein können wie beispielsweise der Beruf des Mediendesigners. Allerdings sollte man hier im Auge behalten, dass die Medienbranche grundsätzlich als unsicher gilt.

Selten gewordene Berufe

Schuhmacher

Den Gegensatz zur Medienbranche bilden (Ausbildungs)Berufe mit oftmals langer Tradition wie etwa Steinmetz, Messerschleifer, Schuhmacher oder Buchbinder. Steinmetze stellen unter anderem Grabsteine her oder arbeiten an Fassaden mit. In diesen Berufsfeldern finden sich weitaus seltener Auszubildende und wenn, dann zufällig. Das Problem ist schnell ausgemacht: künftige Auszubildende orientieren sich oftmals daran welche Berufsbilder sie aus dem eigenen Freundeskreis kennen.

Leidenschaft und Idealismus

Die Motivation, sich für einen „exotischen“ Ausbildungsberuf zu entscheiden, ist oft nicht mit dem eines „klassischen“ Ausbildungsberufes zu vergleichen. Meist entscheiden sich die Auszubildenden für einen exotischen Beruf, weil echtes Interesse für die Tätigkeit besteht. Das Gefühl, etwas aus eigener Hand geschaffen zu haben, eine spezielle Technik angewandt zu haben oder einfach die Faszination des Materiales selbst, sind nur einige der Gründe, aber auch eine lange Tradition weiter zu führen ist für viele wichtig. Allerdings muss man auch erwähnen, dass die beruflichen Zukunftsaussichten eher begrenzt sind. Leider scheidet eine Festanstellung nach der Ausbildung an den finanziellen Möglichkeiten des Ausbildungsbetriebes. Es gibt allerdings Möglichkeiten wie ein weiterführendes Studium, Selbstständigkeit oder eine Karriere im Ausland. Flexibilität ist eine Grundvoraussetzung, bedauerlicherweise nicht nur wenn es um den Tätigkeitsbereich, sondern auch wenn es um finanzielle Möglichkeiten geht.

Zukünftige Auszubildende sollten bei der Berufswahl in Erwägung ziehen, einen zukunftssicheren Beruf zu wählen. So landet der Beruf des Buchbinders auf dem absteigenden Ast, der Beruf des Steinmetzes hingegen nicht.

Ausbildung im Wandel

Unsere Infografik zeigt die beliebtesten Ausbildungsberufe innerhalb Deutschlands.

Die 10 beliebtesten Ausbildungsberufe in Deutschland
  1. Kaufmann/-frau im Einzelhandel
  2. Verkäufer
  3. Kauffrau/-mann für Büromanagement
  4. KFZ-Mechatroniker/-in
  5. Industriekaufmann/-frau
  6. Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel
  7. Medizinische/-r Fachangestellte/-r
  8. Industriemechaniker/-in
  9. Bankkaufmann/-frau
  10. Zahnmedizinische/-r Fachangestellte/-r
Die zunehmende Akademisierung verändert den Arbeitsmarkt
Die zunehmende Akademisierung macht es für Ungelernte und Hauptschüler schwer
Die zunehmende Akademisierung macht es für Ungelernte und Hauptschüler schwer

Schon heute gibt es mehr Studiengänge für Berufe die früher eine klassische Ausbildung zu Grunde hatten. Dazu zählen etwa Pflegeberufe. Das hat zur Folge, dass Unternehmen vor allem hochqualifizierte Mitbewerber einstellen und Fachkräfte mit einem geringeren Bildungsabschluss einer schwierigeren Ausgangslage gegenüber stehen. Zur Folge liegt das Absinken der Löhne. Ein abgeschlossenes Studium ist kein Garant für ein hohes Einkommen. Die steigende Akademisierung ist besonders bei Berufseinsteigern ein Problem und für Ungelernte und Hauptschüler wird es zunehmend schwer, eine Arbeitsstelle mit angemessener Bezahlung zu finden. Im Zuge des Fachkräftemangels lässt sich darüber hinaus sagen, dass dieser nicht flächendeckend und in allen Berufen gleich stark vertreten ist.

Bilder: Pixabay.de

Fachkräftemangel

Legende Fachkräftemangel?

Kommt er, der Fachkräftemangel in Deutschland? Seit Jahren schlagen allerhand Verbände und Institutionen Alarm.  So auch das Institut für Deutsche Wirtschaft (IW) in Köln 2008. Fast alle haben eines gemeinsam: sie beschreiben Horror-Szenarien. Jetzt soll eine neue Studie des IW für Klarheit sorgen.

Fachkräftemangel in Deutschland

Fachkräftemangel in Deutschland
Fachkräftemangel in Deutschland

Der deutsche Arbeitsmarkt befindet sich um Umbruch. Die letzten Jahrzehnte wurden durch hohe Arbeitslosenquoten und Strukturwandel geprägt. Jetzt erlebt die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften einen regelrechten Aufschwung. Was aber hat es mit dem Fachkräftemangel tatsächlich auf sich? Zunächst einmal: was sind Fachkräfte eigentlich? Fachkräfte definieren sich als Personen mit mindestens einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder einem vergleichbaren Sekundärabschluss. In einigen Branchen und Regionen werden bereits heute Fachkräfte knapp,  und das obwohl sich die deutsche Wirtschaft auf Wachstumskurs befindet. Auch die Einstellungsbereitschaft der deutschen Unternehmen steigt und mit ihr deren Anforderungen. Dies hängt zum einen mit der Veränderung der betrieblichen Arbeitsorganisation und der zunehmenden Globalisierung und zum anderen mit dem wachsenden Stellenwert von Informationen im Arbeitsalltag zusammen.

Branchen mit Fachkräftemangel

Grundsätzlich ist hier zu erwähnen, dass es keinen flächendeckenden Fachkräftemangel in Deutschland gibt. Allerdings gibt es in einzelnen technischen Berufsfeldern sowie in der Gesundheits- bzw. den Pflegeberufen Engpässe. Engpässe können zu entsprechenden Besetzungsproblemen führen. Dies betrifft unter anderem die MINT-Branche (Mathematik, Informatik, Natur- und Ingenieurswissenschaft sowie Technik)  mit nichtakademischen Fachkräften.  Die neue Studie des IW zeigt auch hier ein ernüchterndes Ergebnis: Lediglich in 96 von insgesamt 619 Berufen suchten die Personaler (in den vergangenen Jahren) qualifizierten Nachwuchs und viele vakante Stellen blieben unbesetzt. Betroffen sind die üblichen Verdächtigen:

  • Naturwissenschaftlich-technische Berufe
  • Handwerk
  • Alten- und Krankenpflegebereich

Personaler finden infolgedessen kaum passende Fachkräfte in den Bereichen Energie, Mechatronik und Elektrotechnik, aber auch Bau- und Gebäudetechniker sind rar. Durch alle Branchen hinweg werden Informatiker gesucht. Die Studie geht leider nicht darauf ein, dass viele Unternehmen nach ganz speziellen Qualifikationen suchen. Beachten muss man bei solchen Aussagen allerdings, dass „Fachkräftemangel bei gleichzeitiger Arbeitslosigkeit ein strukturelles Phänomen des Arbeitsmarktes ist, das im konjunkturellen Aufschwung zunimmt“, so die Arbeitsagentur. In der Ökonomie spricht man von einem Mismatch. Mismatche entstehen durch Informations- und Suchdefizite, aber auch durch Arbeitsangebot und -nachfrage im Hinblick auf Region, Branche, Qualifikationen. Im Klartext bedeutet das, dass sich qualifikatorische Lücken nicht kurzfristig schließen lassen, da diese langfristig von Bildungs- und Investitionsentscheidungen abhängen. Die Engpässe in einzelnen Branchen und Regionen sind dennoch kein Grund, von einem generellen Fachkräftemangel in Deutschland zu sprechen!

Kein genereller Fachkräftemangel in Deutschland

Fachkräftemangel in Deutschland
Fachkräftemangel in Deutschland – ja oder nein?

Fachkräftemangel und Mismatch lassen sich schwer vorhersagen, wie Prognosen der letzten Jahre bewiesen haben, da sie unter anderem konjunkturell bedingt sind; dennoch sagen Institute auch weiterhin eine drastische Zuspitzung des Fachkräftemangels voraus. Größere Engpässe zum Beispiel beim klassischen Elektroingenieur wird es wahrscheinlich nur in Bayern, Baden-Württemberg und in Niedersachsen geben. Langfristig werden die Engpässe besonders bei nicht-akademischen Berufen zu spüren sein. Für Unternehmen bedeutet dies, dass Ausweichstrategien (nachhaltig gesehen) negative Folgen für die deutsche Volkswirtschaft haben werden, bedingt durch:

  1. Rückgang von Investitionen
  2. Arbeitsverdichtung und Automatisierung
  3. Innovations- und Wachstumsbremse

Konkret bedeutet dies, dass sich Unternehmen bereits heute auf einen Fachkräftemangel eingestellt haben und somit weniger Fachkräfte benötigen. Diese Einstellung hat quantitative und qualitative Herausforderungen zur Folge. Es gilt den EPP-Rückgang bestmöglich auszugleichen.

Die zehn Handlungsfelder

  1. Studienabbrecher reduzieren
  2. Ausbildungsabbrecher reduzieren
  3. Schulabgänger ohne Abschluss reduzieren und Übergänge in den Beruf verbessern
  4. Erwerbspartizipation und Lebensarbeitszeit von Arbeitnehmern über 55 erhöhen
  5. Erwerbspartizipation und Arbeitszeit von Frauen steigern
  6. Fachkräften aus dem Ausland steuern
  7. Arbeitszeit von Beschäftigten in Vollzeit steigern
  8. Qualifizierung und Weiterbildung vorantreiben
  9. Arbeitsmarkttransparenz erhöhen
  10. Steuer- und Abgabenbereich prüfen
Eine Lücke klafft besonders in den Gesundheitsberufen

Die IAB und das Bundesinstitut für Berufsbildung veröffentlichten kürzlich in ihrer Studie, dass besonders bei Gesundheitsberufen bis 2030 eine größere flächendeckende Lücke entsteht. Dennoch haben sich frühere Prognosen nicht bewahrheitet. Sicher ist allerdings, dass es Sektoren gibt, die bereits heute deutliche Engpässe haben. Darunter zählen ganz klar die IT und die technisch ausgelegten Berufe wie Projektingenieure, Inbetriebnahmeingenieure oder Projektleiter. Zusammenfassend kann man sagen, dass es keinen flächendeckenden Fachkräftemangel gibt, aber auch, dass es Branchen gibt, die sich schon heute Engpässen in der Personalbeschaffung stellen müssen. Besonders betroffen sind die Elektrotechnik, Maschinen- und Anlagenbau sowie die Gesundheitsbranche. Allerdings sind auch Forschung und Entwicklung, die IT-Branche und das Gastgewerbe betroffen.

Nicht zu unterschätzen ist, dass jedes zweite Unternehmen in Deutschland Schwierigkeiten hat vakante Stellen zu besetzten. Das liegt zum einen an zu wenigen Bewerbungen auf ausgeschriebene Stellen, zum anderen an unzureichenden Fachkenntnissen und fehlende Soft Skills der Bewerber, wie zum Beispiel Motivation oder Teamfähigkeit. Zudem werden von Unternehmen mangelnde Berufserfahrung und zu hohe Gehaltsvorstellungen beanstandet. Trotz Engpässe ergreifen deutsche Arbeitgeber zu selten Gegenmaßnahmen. Demzufolge wird wertvolle Zeit verschenkt, die man zur Bindung und nachhaltigen Gewinnung von Fachkräften benötigt. Der Wettbewerb profitiert davon.

Flexible Arbeitszeitmodele sind Mittel erster Wahl

Der Mitarbeiter, mit seinen individuellen Ansprüchen, rückt immer mehr in den Fokus aller HR-Maßnahmen. Dies bedeutet, dass zukünftig ca. jedes fünfte Unternehmen alternative Arbeitszeitmodelle anbieten wird. Finden Unternehmen am Markt keine passenden Bewerber sind sie gut beraten die eigenen Mitarbeiter weiterzubilden. Vorhandene Mitarbeiter lassen sich mit attraktiven Entwicklungsperspektiven und guten Qualifizierungsmaßnahmen motivieren und langfristig an das Unternehmen binden. Einem schlechten Ruf der Branche lässt sich mit einer klaren Arbeitgeberpositionierung entgegen wirken.  Wir, die NEW SEARCH Personal- und Managementberatung bieten Unternehmen Zugang zu qualifizierten Kandidaten und unterstützen Sie dabei, passende Fach- und Führungskräfte für Ihre vakanten Positionen zu finden. Kandidaten bieten wir ein zukunftsweisendes Karrieresprungbrett.

Quellen: Bundesagentur für Arbeit, Spiegel Online, Süddeutsche, Studie Fachkräftemangel 2015 ManpowerGroup
Bilder: Pixabay.de

Im Büro gilt die Narrenfreiheit auch an Fasching nicht

Büro-Knigge für die fünfte Jahreszeit – Fasching im Büro?

Die tollen Tage haben ihren Höhepunkt an der Altweiberfastnacht. Wer den Karneval ins Büro holen will, sollte allerdings einige Regeln beachten.

Karneval im Büro
Karneval im Büro?

Schlechte Nachrichten für alle Freunde der fünften Jahreszeit: Für Fasching besteht kein Anspruch auf den Ausnahmezustand. An Fasching gelten die gleichen rechtlichen Maßstäbe wie sonst.  Wer also die Krawatte des Kollegen abschneiden möchte, sollte sich bewusst sein, dass hier das Recht auf Eigentum besteht. Das bedeutet, der Kollege muss es also nicht hinnehmen, dass seine Krawatte zerschnitten wird. Allerdings sollte er sich darauf einstellen oder erst gar keine tragen.  Anspruch auf Urlaub hat man keinen, auch wenn viele gerne am Rosenmontag freihaben würden. Wer nach der Faschingsfeier mit Restalkohol im Blut bei der Arbeit erscheint, kann abgemahnt werden.

Und „bützen?“ Am besten nur befreundete Kollegen bützen – ein Küsschen geben. Sollten Sie aus einer Karnevalshochburg kommen und an einem anderen Ort arbeiten, besser niemanden bützen, da diese Tradition hier nicht bekannt sein könnte.

Erlaubt Nicht Erlaubt
Witze reißen Anzügige Witze und sexuelle Anspielungen
Alaaf (Köln)und Helau (Düsseldorf) Verwechseln Sie niemals das Aalaf mit dem Helau!
Verkleiden Keiner kostümiert sich als Chef, als ein Kollege oder sonstige Witze über das Unternehmen
Krank sein (unverschuldete Arbeitsunfähigkeit) Sieht halt nicht gut aus…
Schlips abschneiden
Bützchen
Alkohol, keinesfalls übertreiben
Krank machen

 Die Büro-Feier

Sie haben die Erlaubnis, eine kleine Faschingsfeier im Büro zu schmeißen? Toll, aber übertreiben Sie es nicht mit allzu lauter Musik und Konfetti. Auch Fastnachtsmuffel freuen sich über einen Berliner, allerdings sollte die Polonaise lieber auf den Abend verschoben werden. Auch wenn Ihnen Ihr Vorgesetzter das „du“ anbietet, sollten Sie am nächsten Tag erstmal vorsichtig sein und keines falls ein: „Bernd, warst du gestern besoffen!“ an den Tag legen.

Sollte es doch etwas länger gewesen sein, haben wir tolle Tipps gegen den Kater.

Die etwas anderen Jobs – nicht nur zu Fasching

Wir präsentieren 8 Jobs die einzigartiger nicht sein könnten. Viel Spaß beim Lesen!

Die coolsten Jobs