Archiv der Kategorie: Work-Life-Blance

Meditation im Büro

Meditation im Büro

Meditation im Büro was bringt es wirklich?

Meditation im Büro, was bringt es wirklich? Vorgelebt bekommen wir sie als ein einfaches Werkzeug zur Produktivitätssteigerung, ganz nach dem Vorbild Silicon Valley doch was steckt dahinter?

Oft schwierig umzusetzen, Meditation im Berufsalltag

In vielen deutschen Unternehmen wurde die Meditation zur Mode. Einige erfolgreiche Manager sind davon überzeugt, dass gestresste und ausgepowerte Mitarbeiter durch sie Ruhe finden und neue Kraft für erhöhte Produktivität und Kreativität schöpfen.

Viele Experten sind daher von dem hippen Model der Business-Meditation wenig begeistert. Meditation selbst ist nicht zielgerichtet und passt somit nicht in das neue, angesagte Business-Model der deutschen Konzerne.

Im Silicon Valley ist die neue Form der Tiefenentspannung im Trend, gilt dort sogar als das „neue Koffein“. Dort weiß man allerdings, dass längere Arbeitszeiten und ein höheres Arbeitspensum nicht zu mehr Produktivität führen.  Stattdessen wird zum Beispiel bei Facebook und Twitter während der Arbeitszeit meditiert und bei Google schweigsam zu Mittag gegessen, das nennt sich dann „mindful lunches“.

Wissenswert ist, dass es sich bei den Business-Meditationen um kokrete medizinische Studien handelt, die mit Räucherstäbchen und Spiritualität nichts zu tun haben.

Was genau ist Meditation?

Zunächst einmal ist Meditation nichts anderes als Atmung. Positive Resultate stellen sich daher mit der Zeit von selbst ein. Wussten Sie, dass meditieren das Gehirn verändert?

Die Frage ob meditieren Auswirkungen auf das menschliche Gehirn hat ist längst geklärt. Nun stellt sich die Frage welche Effekte sie auf das Gehirn hat. Ein Chemnitzer Professor fand heraus, dass man sich während der Meditation seiner eigenen emotionalen und kognitiven Prozesse leichter bewusst wird. Dies wiederum hat zur Folge, dass man weniger anfällig für starke Emotionen wie Ärger oder Wut ist.

Das Image

Vielen Unternehmen kommt es auf das Image an. Meditation macht weder kreativer noch produktiver, aber sie vermag die Meditierenden in einen solchen Zustand zu versetzen. Ein firmeneigenes Meditationsangebot kann nur funktionieren, wenn sich die Mitarbeiter bewusst dafür entscheiden.

 

Montagsblues

Montagsblues

Montagsblues – so wird Ihr Montag gut

Kennen Sie das? Sie wachen an einem Montagmorgen früh auf und sind super gut gelaunt. Nein? Wir auch nicht. Montag – ein besonderer Tag in der Woche. 

Für die meisten Arbeitnehmer startet der Montag mies: Der Kaffee ist zu heißt oder zu lau, die Milch ist leer, der Zucker aufgebraucht, die Dusche zu kalt, der Wecker zu laut. Die Liste lässt sich endlos erweitern. Jeder dritte Deutsche leidet, laut einer Forsa-Umfrage mit über 1000 Befragten, unter dem Montagsblues. Montagsblues ist die wissenschaftliche Bezeichnung für Montagsfrust, also schlechte Laune am Montag. Forscher der London School of Economics fanden zusätzlich heraus, dass montags wesentlich weniger geleistet wird als an den verbleibenden Wochentagen.

Fühlen wie Robinson Crusoe

Sie warten auf Freitag? Aber woran liegt das? Am Wochenende stürzt bei vielen Arbeitnehmern das Immunsystem ab. Unter der Woche läuft unser Körper unter höchster Anspannung um den enormen Leistungsdruck und den stetig steigenden Stresspegel aushalten zu können, mit dem Wochenende naht die Entspannung. Diese Ruhephase bedeutet Ausnahmezustand für den Körper. Das bedeutet, dass der Schlaf-Rhythmus durcheinander gebracht wird. Dies geschieht nicht nur, wenn die Nacht zum Tag gemacht wird sondern auch, wenn man einfach mal etwas länger schläft. Die Folgen dieser Schlaf-Rhythmusstörung sind einfach: Montagsblues. Dieser äußert sich mit schlechter Laune, Gereiztheit und Schlappheit.

Anti-Montagsblues

  1. Der Sonntag ist zum Entspannen da.
    Sie sollten versuchen das Wochenende entspannt ausklingen zu lassen, um nicht ausgepowert in die Neue Woche zu starten.
  2. Ein entspannter Start in den Tag.
    Stehen Sie frühzeitig auf um genügend Zeit zu haben und nicht hektisch umherwieseln zu müssen. Den Wecker unzählige Male weiterzudrücken ist ebenfalls eine schlechte Idee.
  3. Freuen Sie sich auf etwas.
    Kleine Freuden versüßen das Leben. Kleine Höhepunkte machen den Start in die kommende Woche gleich viel schöner. Wie wäre es mit einem leckeren Abendessen mit den Liebsten oder einem schönen Eisbecher mit der besten Freundin?
  4. Machen Sie mal Pause.
    Arbeitspausen sind wichtig und sollten unbedingt eingehalten werden, denn diese steigern die Produktivität. Dennoch, 1/5 der deutschen Arbeitnehmer zwischen 18 und 24 Jahren verzichten laut einer Umfrage ihre Pause.
  5. Leichte Kost – auch fürs Gehirn.
    Erledigen Sie Aufgaben die leicht zu verdauen sind, denn montags ist die Verletzungsgefahr besonders hoch. Die Zahl der Krankmeldungen ist zudem besonders hoch und auch Schriftstücke weisen vermehrt Zeichen- und Orthographiefehler auf.
  6. Lachen!
    Es entspannt, bringt den Kreislauf in Schwung und löst zudem innere Blockaden. Lachen hebt die Stimmung, denn es ist ansteckend.
    Unterhalten sich zwei Unternehmer. Sagt der eine stolz: „Meine Mitarbeiter erscheinen immer alle pünktlich!“ „Wie schaffst du denn das?“, fragt sein erstaunter Gegenüber. „Ganz einfach“, prahlt der Unternehmer, „150 Mitarbeiter, aber nur 90 Parkplätze.“

Sonntagsneurose vs. Mantagsblues

Die schwedische Universität von Göteborg fand in einer Studie heraus, dass der trübste Tag der Woche nicht der Montag sondern der Sonntag ist. Akademiker und Verheiratete sind besonders stark von der Sonntagsneurose betroffen. Zu dieser Folgerung kam die Universität Hamburg in ihrer repräsentativen Umfrage mit ca. 20.000 Befragten in Deutschland.
Durch die hohe Arbeitsbelastung können daher besonders Führungskräfte nur noch schwer am Sonntag entspannen. Eine Studie der Universität von Vermont beförderte den Mittwoch als unbeliebtesten Tag der Woche ans Licht. Die Mathematiker, Christopher Danforth und Peter Dodds, haben dazu vier Jahre über 2,4 Millionen Blogbeiträge ausgewertet mit dem Ergebnis, dass Mittwochs die negativsten Kommentare und Sonntags die positivsten geschrieben werden.

Welchen Tag mögen Sie am wenigsten?

Unterforderung am Arbeitsplatz

Unterforderung bei der Arbeit

Unterforderung am Arbeitsplatz: Was nun?

Im Beruf möchte jeder gute Leistungen bringen, denn wer gute Arbeit leistet beweist, dass er oder sie die nötigen Fähigkeiten mitbringt die einzelnen Aufgaben und Herausforderungen am Arbeitsplatz zu meistern. Wem das gelingt dem stehen möglicherweise eine Beförderung und eine passende Bezahlung ins Haus. Wer allerdings mit Unterforderung am Arbeitsplatz zu kämpfen hat langweilt sich nicht nur, sonders verliert darüber hinaus auch seine Motivation und ist genervt. Wie lässt sich Unterforderung am Arbeitsplatz erkennen und behandeln? 

Dauerzustand Unterforderung?

Zu Beginn stellt sich die primäre Frage, ob man Unterforderung am Arbeitsplatz nicht einfach ignorieren sollte. Nein, sagen Experten. Heutzutage achten Arbeitnehmer auf zahlreiche Faktoren, wie beispielsweise kleinere verteilte Pausen über den Tag einzulegen oder auch ein angenehmes Betriebsklima. Das ist auch gut, sagen Experten, dennoch bleibt eine Ausnahme: Unterforderung wird oftmals ignoriert und erst recht nicht akzeptiert. Aus diesem Phänomen heraus stellt sich die Frage wieso ist das so?
Einen Teil der Schuld trägt unsere Umwelt, denn wer seine Aufgaben fast im Schlaf erledigen kann und den halben Tag aus dem Fenster schaut hat, auf den ersten Blick, weniger Stress und wird von Kollegen und Freunden bewundert. Was wenige wissen, Unterforderung und Langeweile können genauso belastend sein wie Überforderung und Dauerstress. Für betroffene stellt sich die Frage ob der momentane Job der passende ist. Die Folgen die sich daraus ergeben können von Unzufriedenheit über Antriebslosigkeit bis hin zu Depressionen reichen.

Dauerzustand Unterforderung?

Anfangs mag dieser Zustand noch angenehm sein, aber ein Dauerzustand sollte er dennoch nicht werden. Um dem entgegenzuwirken sind Eigenmotivation und der Wunsch nach einer Veränderung die Schlüsselfaktoren im Veränderungsprozess. Gerade der Faktor Eigenmotivation gestaltet sich schwierig, da Betroffene oftmals in ein tiefes Loch der Motivationslosigkeit fallen.
Untätigkeit löst diese Problemstellung leider nicht.

Unterforderung erkennen

Wo beginnt Unterforderung? Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten, da jedes Individuum die Problematik unterschiedlich wahrnimmt. Zudem wird diese durch die persönliche Einstellung und die individuelle Leistungsfähigkeit bestimmt.  Betroffene müssen daher für sich entscheiden ob sie tatsächlich betroffen sind. Hier sind einige Symptome auf die es sich zu achten lohnt:

  • Sie schlagen die Zeit bis zum lang ersehnten Feierabend regelrecht tot.
  • Sie langweilen sich über einen längeren Zeitraum und das regelmäßig.
  • Bei Ihren Aufgaben lassen Sie sich besonders viel Zeit.
  • Sie werden mit jedem Tag unglücklicher bei der Arbeit.
  • An die letzte berufliche Herausforderung können Sie nicht mehr erinnern.
  • Eine berufliche Weiterentwicklung scheint nicht in Sicht.
  • Sie möchten Ihr ganzes Potenzial nutzen.
  • Ihre Aufgaben erscheinen Ihnen zu einfach.
  • In regelmäßigen Abständen fragen Sie Kollegen und den Chef ob es noch etwas zu tun gibt.

Das offene Gespräch zu suchen kann helfen, denn nur wenn Ihr Vorgesetzter von der Situation weiß, kann dementsprechend auf diese reagiert werden. So wäre beispielsweise eine Fach- und Führungskräfteentwicklung ein möglicher Lösungsansatz.

Bild: Fotolia

Bürohund

Bürohund

Bürohund – für ein tierisches Miteinander

In unserem Gastbeitrag geht es diesen Monat, passend zum Aktionstag „Kollege Hund“ am 29. Juni, schon heute um den tierischen Kollegen im Büro – den Bürohund. Der Deutsche Tierschutzbund hat die Aktion „Kollege Hund“ initiiert, denn Hunde fördern das Arbeitsklima.

Der Bürohund – ein Gewinn für Mensch und Tier

Ich wohne in Viernheim, im Bundesland Hessen und bin eine zertifizierte Hundeverhaltenstherapeutin (ift) sowie vom Veterinäramt zugelassene und geprüfte Hundetrainerin.

Gerade aus diesem Grund liegt mir das Thema Bürohund sehr am Herzen. Meine eigenen beiden Hunde – Rex und Luna – sind bei mir im Büro sehr oft dabei und helfen mir allein schon durch ihre Anwesenheit im selben Raum. Rex ist ein Schäferhundrüde und Luna eine schwarze Labradordame.

Verbessertes Arbeitsklima durch den Kollegen Hund

Es ist bereits mehrfach erwiesen, und ich erfahre es jeden Tag selbst durch meine Arbeit als Hundeverhaltenstherapeutin, dass Hunde allein durch ihre Präsenz im Büro den Stress bei uns Menschen reduzieren. Natürlich muss das Ganze nicht nur aus der Sicht des Menschen betrachtet werden, sondern auch aus der Sicht der Hunde, denn diese dürfen dabei keine schlechten Erfahrungen machen oder zu sehr dem Stress ihrer menschlichen Kollegen ausgesetzt werden. Dies ist ganz klar nicht der Sinn der Sache.

Positiver Einfluss durch den Bürohund

Die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter wird alleine dadurch gesteigert, dass die Mitarbeiter (m/w) eine Fellnase im Büro haben.

Eine Freundin von mir, die als Speditionskauffrau tätig ist, und jeden Tag ihren Jack Russel seit dem Welpenalter bei der Arbeit dabei hatte wurde krank als ihr Hund verstarb und sie ihn nicht mehr dabei haben konnte. Sie wurde depressiv und musste behandelt werden. Viele der Kollegen wurden traurig und meinten, ihnen würde etwas fehlen. Keiner fühlte sich mehr wohl, bis eines Tages meine Freundin wieder einen Hund hatte, den sie auch als Welpen wieder mit zur Arbeit nahm. Die Kollegen meiner Freundin waren nicht mehr in sich gekehrt und haben laut ihrem Vorgesetzten erkennbar bessere Leistungen gebracht und waren deutlich mehr „bei der Sache“.

Bürohund Rex
Bürohund Rex
Motiviert dank Bürohund

„Durch Frida haben wir jeden Morgen Motivation ins Büro zu kommen, egal was uns sonst dort erwartet. Wir wissen, dass eine friedliche Frida da liegen und uns freundlich anschauen wird und dann wird alles gut.“ So eine Mitarbeiterin in einer Behinderten Werkstatt, die namentlich nicht erwähnt werden möchte. Ein Hund motiviert dort also die Menschen, sich auf den Arbeitstag zu freuen. „Wir betreten gut gelaunt die Werkstatt, sind alle nett zueinander, was auch immer passiert.“ „Und wenn mal einer von uns etwas in Stress gerät ist die Frida sofort zur Seite“.  Da kommt die vorzügliche Nase des Hundes natürlich ins Spiel und die therapeutischen Fähigkeiten von Frida. Frida riecht wenn ein Mitarbeiter in Stress gerät und durch ihre erlernte Fähigkeit als Therapeut begibt sie sich in die Nähe dieses Mitarbeiters. Dieser streichelt Frida und schüttelt dadurch Hormone aus, die bei ihm oder ihr dazu führen, dass er sich wieder beruhigt.

Es wurde bereits die Theorie aufgestellt, dass weniger Menschen psychisch krank werden, wenn die Hunde den Büroalltag begleiten und bereichern. Darüber hinaus identifizieren sich viele Arbeitnehmer, bedingt durch den tierischen Kollegen, stärker mit dem Unternehmen (Employer Branding lässt grüßen).

Demnach stellt sich durchaus die berechtigte Frage: warum nicht mehr Arbeitgeber die Hunde im Büro erlauben? Sehr viel spricht dafür dies zu tun: Arbeitnehmer hätten kein schlechtes Gewissen, ihren Hund alleine zu Hause zu lasse (Work-Life-Balance). Die Hunde wollen bei ihrem Rudel sein, das sind wir Menschen für sie, wenn unsere Vierbeiner eine Bindung zu uns aufbauen. Für den Hundehalter und dessen Kollegen ist es nachweislich vorteilhaft wenn ein Hund im Raum dabei ist.

Ich hoffe, dass immer mehr Arbeitgeber sich bereit erklären, Hunde im Büro zu erlauben. Dies wäre sicherlich sowohl für die Mitarbeiter, als auch für die Arbeitgeber und selbstverständlich die Hunde gut.

Bitte beachten, die Hundeknigge

Bei aller Tierliebe finden wir es dennoch angebracht auch auf die „Hundeknigge“ hinzuweisen. Diese sollte in jedem Unternehmen, in dem es einen Bürohund gibt, verankert sein. In diese Hundeknigge gehören Punkte wie:

  • Versicherung
  • Impfungen
  • Verhaltensregeln für Zwei- und Vierbeiner
  • Gassizeiten
  • Gegenseitige Rücksichtnahme
  • Und ganz wichtig, jeder ist für seinen Hund verantwortlich (für kleinere und größere Missgeschicke)

Abschließend lässt sich sagen, dass Mitarbeiter (m/w) nicht nur motivierter und kreativer arbeiten, sondern auch mit Kollegen (m/w) aus anderen Abteilungen in Kontakt kommen. Das führt oftmals zu engen Freundschaften, die nicht selten über den Büroalltag hinweg bestehen bleiben. Das macht den Arbeitsplatz zu einem entspannten und motivierten Umfeld. Wir danken der Hundeschule Zentrum Mensch und Hund für den Beitrag.

Sie möchten ebenfalls einen Gastbeitrag auf unserem Blog veröffentlichen? Dann senden Sie uns Ihre Anfrage per E-Mail an: marketing[at]newsearch.de

Bilder: Titelbild Fotolia, Beitragsbild Hundeschule Zentrum Mensch und Hund

Betriebsausflug

Betriebsausflug

Betriebsausflug – darauf müssen Sie achten

Sie sind geliebt und gefürchtet zugleich, die Betriebsausflüge. Für Mitarbeiter sind sie ein gefährliches Terrain auf dem nicht wenige Fettnäpfchen und Karrierefallen lauern. Wie verhalten sich Mitarbeitern auf Firmenfeiern und Ausflügen richtig?

Gerade in den Sommermonaten sind Betriebsausflüge und Firmenfeiern eine willkommene Abwechslung, aber gerade hier lauern einige Fettnäpfchen. Besonders die pseudo-familiäre Atmosphäre kann dazu verleiten, sämtliche Scheu zu verlieren. Firmenfeste gehören zum Pflichtprogramm und die Teilnahme ist in der Regel verpflichtend, es sei denn man kann das Fernbleiben gut begründen.

Karrierekiller Betriebsausflug?

Als Grundregel gilt während eines Betriebsausfluges oder einer Firmenfeier, dass ein Ähnliches Verhalten wie im Büro selbst angebracht ist. Im Hinterkopf sollte man stets wissen, dass einige Vorgesetzte eine solche Gelegenheit nutzen um vereinzelte Mitarbeiter genauer unter die Lupe zu nehmen. Eine Art gesellschaftlicher Benimmtest, der den ein oder anderen Mitarbeiter für höhere Aufgaben empfiehlt, oder auch nicht.

Der jeweilige Maßstab unterscheidet sich sehr von Unternehmen zu Unternehmen, dennoch gibt es bei allen gewisse Grundregeln, die auch bei steigendem Alkoholkonsum keinesfalls vergessen werden dürfen, das gilt in besonderem Maße für neue Kollegen.

Betriebsausflug-Knigge-Tipps

Es gelten andere Regeln als im Büro, das ist klar. Grundsätzlich ist alles etwas familiärer oder lockerer. Der eigentliche Sinn einer Betriebsfeier ist das Zwischenmenschliche. Teams sollen enger zusammenwachsen und so eventuell vorhandene Schwierigkeiten und Anspannungen verringern oder gar ausräumen. Größere Probleme lassen sich so nicht lösen, aber das ist auch nicht der Gedanke dabei. Richtige Konflikte haben auf einem Betriebsausflug nichts zu suchen.
Betrieblichen Ausflügen sollte man allgemein offen und gut Gelaunt gegenüberstehen. Mit dieser offenen und herzlichen Art helfen Sie ungemein dabei unsichtbare Barrieren abzubauen. Darüber Hinaus strahlen Sie mit diesem offenen Verhalten Selbstvertrauen und Sozialkompetenz aus.

Das Gespräch sollte locker und stets über positive Themen verlaufen. Berufliche Themen sollten nicht unbedingt angesprochen werden, handelt es sich hier um ein fröhliches, ungezwungenes Beisammensein. Beachten sollte man auch, dass dieses Beisammensein als ein Gruppen-Event gedacht ist. Einzelgänger sollten sich daher einer Gruppe anschließen und nicht zur Spaßbremse werden. In vino veritas sollte man sich zu keiner Zeit hingeben, schließlich möchten Sie sich nicht um Kopf und Karriere reden.

Dresscode

Auf Firmenfeiern und -ausflügen geht es oftmals lockerer zu. Jubiläen sind als Ausnahme zu betrachten. Wird in der Einladung kein Dresscode oder der Code casual erwähnt, bedeutet das gehobene Freizeitkleidung. Für die Herren bedeutet dass, das die Krawatte zu Hause bleiben darf. Grundsätzlich gilt lieber over- als underdressed.

Zum Schluss noch einige Ideen für den nächsten Betriebsausflug:

  • Fahrrad- oder Kanutour
  • GPS-Ralley
  • Hochseilgarten oder Kletterpark
  • Golfen- oder Bogenschießen
  • Kettenreaktionspiele oder Megapuzzel
  • Grillfeste
  • Wein- oder Käseprobe
  • Whisky Tasting
  • Höhlentouren oder Ballonfahrten

Und für die ganz heißen Tage im Büro: Coole Tipps gegen die Hitze im Büro

Bild: Pixabay.de 

Sabbatical

Sabbatical

Sabbatical – Auszeit vom Job

Immer mehr Deutsche wünschen sich eine Auszeit von ihrem Berufsalltag, ein sogenanntes Sabbatical. Besonders jüngere Arbeitnehmer fühlen sich von diesem Arbeitszeitmodell angezogen. Eine Studie untersuchte welche  Mitarbeiter sich dafür besonders interessieren, welche Motive eine Rolle spielen und wie Arbeitgeber darauf reagieren.

Einfach mal raus aus dem Job, das wünschen sich in Deutschland viele Arbeitnehmer. Mittlerweile reagieren die Unternehmen auf diesen Wunsch. So waren beispielsweise Sabbaticals vor einigen Jahren noch auf einige wenige Unternehmen beschränkt, reagieren nun immer mehr Firmen auf die temporäre Auszeit ihrer Angestellten.

Sabbatical – die temporäre Auszeit

Der Begriff Sabbatical stammt aus den USA und bezeichnet das biblische Sabbatjahr und wurde von zahlreichen US-Professoren für Forschungssemster oder Feriensemester geprägt. Im weiteren Sinne beschreibt es ein gap year, also einen spezifischen Zeitraum der Teilzeitarbeit oder Ausgleich.

Bereits 17,2 Prozent der Unternehmen unterstützen ihre Arbeitnehmer finanziell mit ihrem Sabbatical, so das berufliche Netzwerk Xing. 2016 befragt das Netzwerk dazu 1493 deutsche Arbeitnehmer. Laut Xing-Studie hat bereits jeder Zehnte Arbeitnehmer (10,1 Prozent) eine längere berufliche Auszeit genommen. Weitere 21 Prozent wären einem Sabbatical gegenüber nicht abgeneigt. Der Wunsch nach dieser temporären Auszeit hängt primär vom Alter der Befragten ab, aber auch die familiäre Situation und das Gehalt spielen eine entscheidende Rolle. Ab einem Bruttoeinkommen von 5000€ haben bereits 14,4 Prozent eine Auszeit vom Job genommen.

Motive

Für 56,1 Prozent der Befragten lag die geistige und körperliche Erholung auf dem ersten Platz. 42 Prozent gaben an die Auszeit für eine längere Fernreise nutzen zu wollen. 27,1 Prozent nutzen die berufliche Auszeit zur Weiterbildung. Wobei sich hierfür meist Frauen entschieden haben. 12,1 Prozent der Befragten gaben an, sich während der Auszeit um pflegebedürftige Angehörige zu kümmern. Allerdings hält jeder zweite sein Anliegen zurück, denn 17,2 Prozent der Unternehmen schlagen diese Art von Auszeiten grundsätzlich aus. Ein Fünftel der Befragten konnten die Auszeit nur mit Einschränkungen und stark befristeter Dauer durchsetzen.

Bild: Pixabay

 

Traumberuf

Traumberuf? Fehlanzeige!

Traumberufwerkstatt Internet

Unentschlossen bei der Karriereplanung? Keine Lust in hierarchischen, veralteten Unternehmen zu arbeiten und Aufgaben zu übernehmen die  nicht fordern? Vermutlich sollte dann der Traumberuf her. Mythos oder Realität? Wir sind dem Rätsel auf die Spur gegangen und haben hierbei erstaunliches herausgefunden. 

Der perfekte Arbeitsplatz

Viele Arbeitnehmer suchen ihn, den perfekten Arbeitsplatz. Zu Beginn stellt sich die Frage ob es diesen überhaupt gibt und wenn ja, wie sieht dieser aus. Die Suche nach dem perfekten Arbeitsplatz steigert den eigenen Frust. Dieser Frust ist nicht nur bei Generation Y feststellbar, sondern zieht sich durch alle Generationen mehr oder weniger stark ausgeprägt hindurch. Bereits nach einigen Jahren im Arbeitsleben stellen viele fest, dass sie sich die Arbeitswelt anders vorgestellt hatten. Paradiesische Umstände sind, bedauerlicherweise, nicht erkennbar. Wir die, NEW SEARCH Personal- und Managementberatung, möchten daher in dieser Ausgabe einige Denkanstöße für mehr Zufriedenheit im Arbeitsleben geben.

Mehr Zufriedenheit im Job

  1. Mehr als ein Job
    Stellen Sie sich Ihr Leben als eine Art Portfolio vor. In diesem sind einige Grundlegende Elemente wie Gesundheit, Familie, Sport, Freunde, Arbeit und Freizeit enthalten. Welcher dieser Bereiche nimmt den Hauptteil Ihres Portfolios ein? Stellt der größte Teil Ihres Portfolios die Arbeit dar? Wenn ja, warum? Selbstbetrug wäre die Antwort „Die Arbeit, da ich das Geld benötige“. Vergleichsmaßstäbe mit Nachbarn, Freunden etc. machen unglücklicher.
  2. Glücklicher durch den Traumjob?
    Glück ist etwas relatives, denn es ist relativ zur Lebenssituation und der eigenen Persönlichkeit auszumachen. Fröhlichkeit und Unbeschwertheit sind somit eine Typfrage. Ratsam ist es daher in sich selbst zu investieren.
  3. Anpacken
    Manchmal müssen Veränderungen her. Wenn Sie eine Veränderung wünschen, müssen Sie selbst aktiv werden.
  4. Die Suche
    Eine höhere Bestimmung gibt es nicht. Jede Entscheidung sollte daher bewusst getroffen werden. Viele Traumberufsucher treffen lieber keine Entscheidung, oder versuchen diese an anderen zu delegieren. Nur wer akzeptiert, dass Veränderungen Entscheidungen voraussetzen, kommt weiter.
  5. Außerhalb der Arbeit
    Entdecken Sie Dinge neu. Dinge die Ihnen einmal wichtig waren und das ohne Hintergedanken. So tuen sich neue Blickwinkel auf.
  6. Die Sucht nach dem Traumberuf
    Die Traumfabrik Hollywood kennt jeder. Webseiten die von Menschen berichten, die ihren gut bezahlten Job hingeworfen haben und nun in ihrem Traumjob arbeiten, gibt es auch zu genüge. Die Illusionen die dort erzeugt werden sind ähnlich derer die in Hollywood zum Einsatz kommen. Die Sprache ist manipulativ und zielt auf die Emotionen ab. „Melde dich nur bei mir wenn du tatsächlich etwas ändern willst, denn meine Zeit ist kostbar.“ Wer sich meldet ist emotional abhäng. Sehnsüchte sind in Ordnung, nur sollten diese nicht von anderen ausgenutzt werden.

Albtraum Traumberuf

Sie haben, wovon viele nur träumen: den Traumberuf mit viel Geld, Ansehen und Erfolg. Was aber passiert, wenn sich der vermeintliche Traumjob als Albtraum herausstellt? Durchhalten oder neu anfangen? Die Dokumentation von ZDF 37 Grad verdeutlicht dies. Die Doko ist bis einschließlich 26. 07. 2017 erreichbar.

Arbeit muss nicht zwangsläufig frustrierend, stressig oder langweilig sein. Hauptsächlich in Deutschland werden das Arbeitsleben und Privatleben oftmals in Konkurrenz dargestellt. Alles Quatsch! Arbeits- und Privatleben können sehr wohl ohne Schwierigkeiten nebeneinander symbiotisch verbunden sein.  Sie können sich sogar gegenseitig stärken und verbessern. Viele Arbeitnehmer sind ihrem ganz persönlichen Traumberuf näher als sie eigentlich glauben.

Hierzu nun ein kleiner Selbsttest. Wie nahe sind Sie Ihrem ganz persönlichen Traumberuf?

  • Sie reden ständig von Ihrer Arbeit
  • Sie haben keinen Job, Sie haben einen Beruf
  • Ihre Arbeit erfüllt Sie
  • Sie freuen sich auf die Arbeit
  • Sie schauen nur selten auf die Uhr
  • Ihnen fällt die Arbeit leicht
  • Zeit mit Kollegen ist Ihnen wichtig
  • Sie haben keine Sonntags-Depression
  • Menschen die ihren Job regelrecht hassen, können Sie nicht verstehen

Sollten Sie mehr als vier Mal genickt oder zugestimmt haben, sind Sie Ihrem persönlichen Traumjob näher als Sie dachten.

Traumberufe im Jahr 2016

Laut dem Manager Magazin verdienten diese Berufe um Jahr 2016 den Titel Traumjob.

  1. Materialwirtschaftler
  2. Mathematiker
  3. Geographen
  4. Politologe
  5. Ökonomen
  6. Universitätsprofessor im Fachbereich Jura
  7. Aktuare
  8. Statistiker
  9. Computer- und Informationssystem-Manager
  10. Kieferorthopäde
  11. Art Direktor
  12. Optiker

Ihr Traumjob war bisher nicht dabei? Schauen Sie doch einfach einmal auf unserer Karriereseite vorbei!

Bild: Pixabay

Arbeitgeberattraktivität

Employer Branding durch Arbeitgeberattraktivität

Arbeitgeberattraktivität – mit Work-Life-Balance zum Employer Branding

Mehr Zeit, das wünscht sich wohl jeder. Deshalb widmen wir unseren ersten Blogbeitrag in diesem Jahr der Work-Life-Balance und fragen uns ob eine erhöhte Selbstbestimmung im Job die Work-Life-Balance verbessern könnte.

Arbeitgeberattraktivität in Form von Work-Life-Balance – eine Worthülse?

Der Begriff Work-Life-Balance ist mittlerweile stark überstrapaziert. Man trifft auf ihn im Radio, im Fernsehen, auf sämtlichen Unternehmensseiten im Internet und selbstverständlich in zahlreichen HR-Studien, doch was bedeutet dieser Begriff eigentlich? Ganz einfach, ein mehr oder weniger ausgewogenes Verhältnis zwischen Freizeit und Berufsleben. Die Bedeutung ist unmissverständlich, ihre Umsetzung jedoch schwierig und besonders problematisch macht es die 24-stündige-Erreichbarkeit.

Das Smartphone ist somit Fluch und Segen in einem. Mit ihm hat man die Möglichkeit einen verpassten Anruf auf dem Weg nach Hause nachzuholen sowie sonntags vor dem Fernseher E-Mails zu checken. Allerdings ist dies für viele Menschen keine Möglichkeit  im positiven Sinne, sondern viel mehr eine Belastung, da sie mit Stress und Druck verbunden ist. Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist somit schwierig bis unmöglich.

Zauberformel Work-Life-Balance

Der Terminus bedeutet wohl für jeden etwas anderes. So unterschiedlich die Bedeutung auch sein mag, mindestens genauso vielfältig gestallten sich die Lösungsansätze. Flexible Arbeitszeiten können so zum Beispiel dazu beitragen die Arbeitgeberattraktivität des Unternehmens zu steigern. Gleitzeiten oder die 4-Tage-Woche repräsentieren ebenfalls gute Lösungsmöglichkeiten. Letztere bedeutet aber nicht, dass ein Tag frei ist, sondern dass an den verbleibenden vier Tagen etwas länger gearbeitet wird, oder etwas früher begonnen wird. Das Arbeiten von unterwegs oder von zu Hause tragen ebenfalls zu einer besseren Work-Life-Balance bei. Leider funktioniert all dies nur dann, wenn Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern genügend Vertrauen schenken.

Die Digitalisierung der Arbeit spielt in dieser Situation eine entscheidende Rolle und repräsentiert dabei eine signifikante Chance. Die Infografik des ZukunftsInstitutes zeigt die Entwicklungswellen der Arbeitsplatz-Flexibilität

Arbeitgeberattraktivität: Work-Life-Balance zur Mitarbeiterbindung Grafik1Quelle: ZukunftsInstitut, Frank Kühmayer

Durch Work-Life-Balance zur Mitarbeiterbindung

Arbeitgeberattraktivität hat viele Gesichter.  Bei der Arbeitnehmerbefragung wird das Thema Work-Life-Balance gerne beschmunzelt oder nur am Rande erwähnt. Laut der Deutschen Presse Agentur (DPA) ist den deutschen Arbeitnehmern mehr Geld wichtiger als eine gestiegene Work-Life-Balance. Laut der DPA-Umfrage wünschen sich 17 % der Deutschen die Option im Homeoffice arbeiten zu können, 9 % hätten gerne mehr Urlaubstage und 47 % entschieden sich für mehr Lohn bzw. Gehalt. Weniger Wochenarbeitszeit wünschen sich lediglich 14 %.

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