Arbeitszeugnis

Leistungsbeurteilung im Arbeitszeugnis Teil II

Das Arbeitszeugnis Teil II – Die Leistungsbeurteilung im Arbeitszeugnis

Die Wichtigkeit des Arbeitszeugnisses ist vielen bewusst. Worauf Sie achten müssen, welche rechtlichen Richtlinien es gibt und woran Sie ein gutes Zeugnis erkennen bzw. wie es geschrieben sein sollte, erfahren Sie in unserem mehrteiligen Blogartikel „Das Arbeitszeugnis“. Teil II gibt es heute. 

Zeugnisanspruch rechtlich geltend machen

Sollte der Arbeitgeber den Anspruch auf Zeugniserstellung nicht oder nicht ordnungsgemäß erfüllen, hat der Arbeitnehmer die Berechtigung vor dem Arbeitsgericht einzuklagen. Das Bundesgericht sieht den Berichtigungsnaspruch als Erfüllungsanspruch auf Erteilung eines richtigen Zeugnisses.  Der Arbeitgeber muss die Darlegungs- und Beweislast für die Richtigkeit des ausgestellten Arbeitszeugnisses (BAG, AP § 73 HBG Nr. 1; AP § 630 BGB Nr. 12; LAG Hamm, Urteil vom 16.03.1989, 12 Sa 1149/88) tragen. Nach dem Urteil des Bundesgerichts vom 14. Oktober 2003 muss der Arbeitgeber allerdings nur dann seiner Beurteilung Tatsachen darlegen, wenn die Beurteilung unterdurchschnittlich ist.

Aktuelle Rechtsprechung: Das Urteil des Bundesarbeitsgerichts

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Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 18. November 2014 – 9 AZR 584/13 –

Vorinstanz: Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg Urteil vom 21. März 2013 – 18 Sa 2133/12 –

Pressemitteilung Nr. 61/14 – Unter Verwendung der Zufriendenheitsskala ist die Bescheinigung des Arbeitgebers dem Arbeitnehmer gegenüber mit dem Satz, die ihm/ihr übertragenen Aufgaben „zur vollen Zufriedenheit“ erfüllt zu haben, mit der Note „befriedigend“ im Schulnotensystem zu verstehen. Arbeitnehmer, die eine bessere Schlussbeurteilung beanspruchen, müssen diese im Zeugnisrechtsstreit entsprechende(n) Leistung(en) vortragen und ggf. beweisen. Grundsätzlich gilt dies auch, wenn in der jeweiligen Branche überwiegend gute („stets zur vollen Zufriedenheit“) oder sehr gute („stets zur vollsten Zufriedenheit) Endnoten vergeben werden.

Die Klägerin in diesem Fall war vom 01. Juli 2010 bis zum 30. Juni 2011 als Bürokraft und im Empfangsbereich einer Zahnarztpraxis angestellt. Unter anderem gehörte zu ihren Aufgaben die Betreuung der Patienten, Terminvergabe, Praxisorganisation, Ausfertigung von Rechnungen und Ausstellungen der Dienst- und Urlaubspläne, sowie Führung und Verwaltung der Patientenkartei. Des Weiteren half sie bei der Erstellung des Praxisqualitätsmanagements. Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses erhielt die Klägerin ein Arbeitszeugnis. Noch streiten beide Parteien darüber, ob die Leistungen der Klägerin mit „zur vollen Zufriedenheit“ oder mit „stets zur vollen Zufriedenheit“ zu bewerten sind. Die Klage wurde von den Vorinstanzen angenommen und stattgegeben. Die ehemalige Arbeitgeberin habe nicht dargelegt, dass die beanspruchte Beurteilung nicht zutreffend sei.

Fast 90% der Zeugnisse mit sehr gut oder gut bewertet

Die Revision der ehemaligen Vorgesetzten erfolgte vor dem Neunten Senat des Bundesarbeitsgerichts. Das Landesarbeitsgericht zog eine Studie zur Ermittlung einer durchschnittlichen Bewertung  hinzu, nach der fast 90% der untersuchten Zeugnisse entweder mit „gut“ oder „sehr gut“ bewertet wurden. Diese Ermittlung führte nicht dazu, dass eine andere Verteilung der Darlegungs- und Beweislast veranlasst wurde. Laut dem Bundesgerichtshof kommt es bei der Verteilung der Noten nicht auf die in der Praxis am häufigsten vergebene Note an. Die Note „befriedigend“ ist Ansatzpunkt. Sollte ein Arbeitnehmer eine bessere Note anstreben, muss dieser darlegen, dass er/sie den Anforderungen gut oder sehr gut gerecht wurde.

Den Studien lässt sich nicht entnehmen, dass neun von zehn Arbeitnehmern eine gute oder sehr gute Leistung erbracht haben. Dies bedeutet, dass man nicht ausschließen kann, dass Gefälligkeitszeugnisse in die Untersuchung mit eingingen. Gefälligkeitszeugnisse entsprechen nicht dem Wahrheitsgebot des Zeugnisrechts. §109 Abs. 1 Satz 3 GewO richtet sich auf ein inhaltlich „wahres Zeugnis“, dieses umfasst auch die Schlussnote. Wohlwollend muss dieses auch nur im Rahmen der Wahrheit sein.

Der Fall wurde vom Landesarbeitsgericht an den Neunten Senat zurückgewiesen. Im Rahmen einer Tatsacheninstanz wird dieses nun prüfen, ob die vorgetragenen Leistungen der Klägerin im oberen Bereich der Notenskala gerechtfertigt sind und ob die Beklagte hiergegen außerordentliche Einwände vorbringen kann.

Die anfallenden Kosten hängen vom Gegenstandswert ab. Üblich ist ein Beitrag in Höhe eines Monatsgehaltes. Nach der Zeit vom 1.07.2004 gilt die Rechtslage in einem Zeugnisverfahren 3,5 Anwaltsgebühren, in Ausnahmefällen auch 2,5 Gebühren, zzgl. Umsatzsteuer und Auslagepauschale von 20 Euro zzgl. Umsatzsteuer, plus die eigenen Anwaltsgebühren. Wer voll obliegt, muss seine eigenen Anwaltskosten zahlen.

Die zunehmende Akademisierung macht es für Ungelernte und Hauptschüler schwer

So setzen sich die Gebühren zusammen:
Anwaltsgebühren
Monatsgehalt (Brutto) in Euro 2,5 Anwaltsgebühren ca. in Euro 3,5 Anwaltsgebühren ca. in Euro
500.- 160.- 210.-
1.000.- 260.- 360.-
1.500.- 370.- 500.-
2.000.- 470.- 650.-
3.000.- 620.- 860.-
4.000.- 780.- 1.100.-
5.000.- 930.- 1.300.-

 

Gerichtskosten
Monatsgehalt in Euro (Brutto) Gerichtsgebühr in Euro
500.- 70.-
1.000.- 106.-
1.500.- 142.-
2.000.- 178.-
3.000.- 216.-
4.000.- 254.-
5.000.- 292.-

Wer die Gerichtskosten zahlt, hängt vom Ausgang des Verfahrens ab. Zu beachten ist, dass keine Gerichtskosten entstehen, wenn das Verfahren ohne Kammerverhandlung oder durch einen gerichtlichen Vergleich beendet wird. Dies ist häufig der Fall.

In der nächsten Ausgabe:
Das Arbeitszeugnis Teil III Dankes- und Wunschformeln im Arbeitszeugnis 

  • Das Arbeitszeugnis: Kein Anspruch auf Dankes- und Wunschformeln

NEW SEARCH Personal- und Managementberatung fungiert nicht als Rechtsberatung. Dieser Artikel wurde nicht von einem Rechtsanwalt verfasst und dient somit nicht als Beweisgrundlage vor Gericht.

Bilder: Pixabay.com

Quelle: Pressemitteilungen, BGB, GewO, BBiG, HGB, BAG

Arbeitszeugnis

Leistungsbeurteilung im Arbeitszeugnis Teil I

Das Arbeitszeugnis Teil I – Die Leistungsbeurteilung im Arbeitszeugnis

Die Wichtigkeit des Arbeitszeugnisses ist vielen bewusst. Worauf Sie achten müssen, welche rechtlichen Richtlinien es gibt und woran Sie ein gutes Zeugnis erkennen bzw. wie es geschrieben sein sollte, erfahren Sie in unserem mehrteiligen Blogartikel „Das Arbeitszeugnis“. Teil I gibt es schon heute. 

Das Ausstellen eines Zeugnisses ist eine Last. Der Beurteilte sieht dies natürlich nicht so. Das Arbeitszeugnis sollte möglichst differenziert und vor allem objektiv die Leistungen, Fähigkeiten und persönliche Führung eines (ehemaligen) Mitarbeiters beschreiben. Besonders dann, wenn unerfreuliche Beurteilungen abzugeben sind, kommt keiner dieser Aufgabe gerne nach, da eine sorgfältige Formulierung benötigt wird.

Wie wichtig ist das Arbeitszeugnis tatsächlich?

Zeugnisse sind nicht alles, aber ohne Zeugnis ist alles nichts. So oder so ähnlich könnte man argumentieren, denn neben dem Lebenslauf und dem Anschreiben sind Arbeitszeugnisse dafür verantwortlich, ob ein Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird oder nicht. Sind die Leistungen, die im Arbeitszeugnis genannt wurden, unterdurchschnittlich (im Verhältnis zu den Mitbewerbern), wird man erst gar nicht eingeladen. Eine Einladung zum Bewerbungsgespräch hat somit das Arbeitszeugnis als Grundlage. Schlechte Arbeitszeugnisse können dazu führen, dass der Arbeitnehmer mit Arbeitslosigkeit zu rechnen hat und der weitere Berufsweg steinig werden kann. Daher verwundert es wenig, dass die Bedeutung des Arbeitszeugnisses immer mehr wächst. Heutzutage sind sich dessen auch Arbeitnehmer bewusst. Arbeitnehmer beanstanden ihre Beurteilung zunehmend und wenn nötig, auch mit Anspruch auf Berichtigung des Zeugnisses vor dem Arbeitsgericht.

 Zeugnisberichtigungsverfahren mit erheblichem Aufwand verbunden

Für die Personalabteilung ist ein solches Verfahren mit einem erheblichen Mehraufwand verbunden. Sollten zudem Zeugen für die Beurteilung der Leistungen und des Verhaltens des (ehemaligen) Arbeitnehmers vor Gericht aussagen müssen, kann dies zu Irritationen bei den Zeugen und zu unerwünschten Störungen des Betriebsklimas führen. Auch ist der Erfolg vor dem Arbeitsgericht für den Arbeitgeber ungewiss.

Rechtsgrundlagen

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Die Erstellung des Arbeitszeugnisses erfolgt unter den Rechtsgrundlagen §630 BGB, § 109 GewO und § 16 BBiG. Dies beinhaltet, dass auch Mitarbeiter, die nicht als Arbeitnehmer beschäftigt sind, nach Beendigung eines dauernden Dienstverhältnisses ein schriftliches Zeugnis fordern dürfen (§ 630 BGB).

Arbeitnehmer

§ 6 Abs. 2 GewO, Regelung in § 109 GewO. Aufgrund dieser Bestimmung hat der Arbeitnehmer das Recht auf ein schriftliches Zeugnis nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Die Erteilung in elektronischer Form ist ausgeschlossen. Absatz 2 besagt, dass das Zeugnis klar und verständlich zu formulieren ist und keine Merkmale oder Formulierungen enthalten sein dürfen, die einen anderen Zweck haben als, eine ersichtliche Aussage über den Arbeitnehmer zu treffen. Bei Auszubildenden stellt die Rechtsgrundlage § 16 dar.

Anspruchsberechtigte

Grundsätzlich steht jedem Arbeitnehmer der Anspruch auf ein Arbeitszeugnis zu. Dies gilt auch für nebenberufliche Tätigkeiten oder geringfügig Beschäftigte, oder wenn diese nicht sozialversicherungspflichtig sind, selbst wenn, das Arbeitsverhältnis nur von kurzer Dauer war. Rechtsgrundlage ist § 109 Abs 1. GewO und § 16 BBiG im Gegensatz zu § 630 BGB. Ein qualifiziertes Arbeitszeugnis kann nur ausgestellt werden, wenn das Beschäftigungsverhältnis eine gewisse Zeit bestanden hat. Auch arbeitnehmerähnliche Personen wie etwas Heimarbeitern und freie Mitarbeiter haben einen Anspruch auf ein Arbeitszeugnis (§ 630 BGB). Umstritten ist, ob auch gesetzlichen Vertretern von juristischen Personen ein Zeugnisanspruch zusteht. Anspruch auf ein Zeugnis haben zudem Umschüler, Praktikanten und Volontäre.

In unserem nächsten Beitrag :

  • Zeugnisanspruch rechtlich geltend machen
  • Aktuelle Rechtssprechung
  • Kostenzusammensetzung

Bilder: Pixabay.com

Quelle: BGB, GewO, BBiG, HGB, BAG

Traumjob

Traumjobs

So erkennen Sie ihren Traumjob

Weil wir unsere Arbeit lieben und morgen Valentinstag ist, haben wir heute einen ganz besonderen Blogbeitrag für Sie. Woran merken Sie, ob Sie Ihren Traumjob bereits gefunden haben? 

Was macht einen Job zum Traumjob? Diese Frage kann wohl jeder von uns beantworten – allerdings ist die Antwort individuell verschieden. Ist der jetzige Job der Traumjob oder geht es vielleicht doch noch ein bisschen besser? Hier sind einige Indizien:

  • Sie üben Ihre Arbeit gerne aus?
  • Sie werden gefördert?
  • Ihre Fähigkeiten kommen zum Einsatz?
  • Die Möglichkeiten die Ihnen geboten werden, nutzen Sie?
  • Sie wollen diese Tätigkeit auch noch in ein paar Jahren ausüben?

Super Jobs

Falls Sie diese Fragen nicht mit -Ja- beantworten konnten, haben wir hier einige Tipps, wie Sie Ihren Traumjob finden können.

So finden Sie Ihren Traumjob

  • Lernen Sie sich selbst kennen!
    Einige wissen bereits in der Schule was sie später einmal werden wollen. Andere wissen es im oder nach dem Studium und andere wissen es auch hier (noch) nicht. Fragen Sie sich an dieser Stelle, welche Aufgabe Ihnen Spaß machen könnte. Sprechen Sie mit Freunden und Verwandten, die kennen Sie gut  und haben oftmals gute Ideen.
  • Praktika
    Ohne Vitamin B ist der Einstieg oftmals schwierig, besonders für Berufseinsteiger. Absolvieren Sie daher (bezahlte) Praktika, wenn möglich noch bevor das Studium beendet ist.
  • Soziale Netzwerke
    Hier haben Sie die Möglichkeit, sich finden zulassen. Vielleicht haben Sie einen Kontakt, der jemanden kennt, der einen Mitarbeiter mit Ihren Fähigkeiten einstellen möchte.
  • Erklären Sie schlechte Arbeitszeugnisse
    Sollten Sie ein schlechtes Arbeitszeugnis erhalten haben, erklären Sie es im Bewerbungsschreiben

Lebenslauf individuell anpassen

  • Lebenslauf individuell anpassen
    Passen Sie Ihren Lebenslauf individuell an, mit Bezug zu den Anforderungen der neuen Stelle.
  • Ansprechpartner herausfinden
    Das ist ein Muss! Selbst bei einer initiativen Bewerbung sollte der Name des Ansprechpartners immer angegeben werden!
  • Konkrete Betreffzeile
    Geben Sie diese möglichst genau an. Soll eine Referenznummer angegeben werden, nennen Sie diese auch!
  • Rechtschreibung und Grammatik
    Hier brechen sich die meisten das Genick. Nach dem ersten Fehler legen die meisten Personaler die Bewerbung zur Seite, spätestens aber nach dem zweiten. Lassen Sie die Bewerbung unbedingt gegenlesen!
  • Assessment-Center
    Viele Unternehmen benutzen die Fragen die in einem Assessment-Center genutzt werden. Bewahren Sie Ruhe und bereiten sich vor.
  • Die Kleidung
    Hier gilt: lieber zu schick als zu leger. Dies variiert jedoch von Branche zu Branche.
  • Rückfragen
    Wenn, die Frage nach Rückfragen kommt, FRAGEN SIE! Denn keine Fragen zu haben ist ein NO GO, es wirkt desinteressiert. Fragen Sie nicht nach Urlaub und Gehalt.
  • Nachhaken
    Sie haben noch kein Feedback zum Vorstellungsgespräch erhalten? Dann fragen Sie nach ein paar Tagen nach. Bedanken Sie sich für das Gespräch und betonen Sie nochmals Ihr Interesse an diesem Job und fragen nach, wann denn  in etwa mit einer Entscheidung zu rechnen sei.

Lernen lohnt sich… Wussten Sie, dass nur 7% mit abgeschlossenem Abitur oder Studium unzufrieden mit ihren Jobs sind? Dahingegen sind 28% ohne qualifizierten Abschluss unzufrieden (Emnid-Umfrage im Auftrag von Jobware).

Und passend zum Valentins Tag: die Büro-Romanze

Laut einer Statistik lernen sich 30 Prozent aller Paare im Büro kennen. Hier haben wir eine nette Infografik (zu passendem Anlass) für Sie:

Romanze am Arbeitsplatz

 

 Typischich.at hat ein ganzes Handbuch zu diesem Thema geschrieben. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen 🙂

Im Büro gilt die Narrenfreiheit auch an Fasching nicht

Büro-Knigge für die fünfte Jahreszeit – Fasching im Büro?

Die tollen Tage haben ihren Höhepunkt an der Altweiberfastnacht. Wer den Karneval ins Büro holen will, sollte allerdings einige Regeln beachten.

Karneval im Büro
Karneval im Büro?

Schlechte Nachrichten für alle Freunde der fünften Jahreszeit: Für Fasching besteht kein Anspruch auf den Ausnahmezustand. An Fasching gelten die gleichen rechtlichen Maßstäbe wie sonst.  Wer also die Krawatte des Kollegen abschneiden möchte, sollte sich bewusst sein, dass hier das Recht auf Eigentum besteht. Das bedeutet, der Kollege muss es also nicht hinnehmen, dass seine Krawatte zerschnitten wird. Allerdings sollte er sich darauf einstellen oder erst gar keine tragen.  Anspruch auf Urlaub hat man keinen, auch wenn viele gerne am Rosenmontag freihaben würden. Wer nach der Faschingsfeier mit Restalkohol im Blut bei der Arbeit erscheint, kann abgemahnt werden.

Und „bützen?“ Am besten nur befreundete Kollegen bützen – ein Küsschen geben. Sollten Sie aus einer Karnevalshochburg kommen und an einem anderen Ort arbeiten, besser niemanden bützen, da diese Tradition hier nicht bekannt sein könnte.

Erlaubt Nicht Erlaubt
Witze reißen Anzügige Witze und sexuelle Anspielungen
Alaaf (Köln)und Helau (Düsseldorf) Verwechseln Sie niemals das Aalaf mit dem Helau!
Verkleiden Keiner kostümiert sich als Chef, als ein Kollege oder sonstige Witze über das Unternehmen
Krank sein (unverschuldete Arbeitsunfähigkeit) Sieht halt nicht gut aus…
Schlips abschneiden
Bützchen
Alkohol, keinesfalls übertreiben
Krank machen

 Die Büro-Feier

Sie haben die Erlaubnis, eine kleine Faschingsfeier im Büro zu schmeißen? Toll, aber übertreiben Sie es nicht mit allzu lauter Musik und Konfetti. Auch Fastnachtsmuffel freuen sich über einen Berliner, allerdings sollte die Polonaise lieber auf den Abend verschoben werden. Auch wenn Ihnen Ihr Vorgesetzter das „du“ anbietet, sollten Sie am nächsten Tag erstmal vorsichtig sein und keines falls ein: „Bernd, warst du gestern besoffen!“ an den Tag legen.

Sollte es doch etwas länger gewesen sein, haben wir tolle Tipps gegen den Kater.

Die etwas anderen Jobs – nicht nur zu Fasching

Wir präsentieren 8 Jobs die einzigartiger nicht sein könnten. Viel Spaß beim Lesen!

Die coolsten Jobs

 

Assessment Center so überzeugen Sie

Assessment Center

Wer heutzutage eine verantwortungsvolle Position ausüben möchte, kommt um das Assessment Center kaum herum. Das Wort „Assessment“ dürften die meisten schon einmal gehört haben. Aber was genau bedeutet es und was hat es mit diesen Assessment Centern auf sich?

Assessment ist Englisch und bedeutet so viel wie Einschätzung, Feststellung oder auch Bewertung. Man könnte deshalb sagen, dass es sich bei einem Assessment Center um ein mehr oder weniger komplexes Auswahl- bzw. Beurteilungsverfahren für Kandidaten handelt. In diesem Prozess findet man heraus, ob der Kandidat für die gewünschte Position geeignet ist.

Unterdessen sind Assessment Center testgesteuerte Personalauswahlverfahren geworden.
Mittlerweile gibt es zwei Möglichkeiten, diese Assessments durchzuführen. Entweder holt sich das Unternehmen Unterstützung von einem externen Berater, oder das Unternehmen führt das Assessment in Eigenregie durch. Nun muss man sich noch entscheiden, ob ein Gruppen oder ein Einzel Assessment durchgeführt wird. Darüberhinaus sind Assessment Center heute das bevorzugte Instrument bei der Personalauswahl und werden in allen Hierarchieebenen angewandt.

Die Geschichte des Assessment Centers

Assessment Center gibt es schon richtig lange. Seinen Ursprung hat es im 20. Jahrhundert in Deutschland. Damals diente es dazu, geeignete Personen in militärischen Bereichen wie z. B. Kraftfahrer, Piloten, Funker oder Offiziere zu prüfen. Man wollte den Kandidaten so ganzheitlich betrachten. Der Gedanke dahinter war, dass man geeignete Kandidaten anhand ihrer Fähigkeiten und nicht deren sozialer Herkunft und unabhängig von deren Status auswähle. Schon damals wurden Gruppendiskussionen als Beurteilungsinstrument eingesetzt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das System von amerikanischen Unternehmen übernommen. Der Name ist seither gleich geblieben: Assessment Center.

Assessment Center im Wandel

Das amerikanische Unternehmen „American Telephone & Telegraph Corporation“ nutzte das Assessment Center 1956 das erste Mal für den Führungskräfte-Nachwuchs. Im Gegensatz zu damals besteht das Assessment Center heute durchschnittlich aus sechs Aufgabentypen und dauert bis zu drei Tage. Dazu gehören unter anderem Rollenspiele,  Auswahlgespräche oder Präsentationen. Damals was dies noch wesentlich aufwändiger und bestand aus sieben Aufgabentypen.  Die American Telephone & Telegraph Corporation gab von 1956 – 1966 die Studie „Management Progress Study“ in Auftrag. Die Ergebnisse zeigten deutlich, dass die Beurteilung im Assessment Center mit dem Werdegang der Kandidaten zusammen passte.

Diese Ergebnisse lösten in den USA und Europa in den 1960 Jahren einen regelrechten Hype aus.
Das erste Assessment Center in Deutschland wurde nach dem Krieg von dem Unternehmen IBM durchgeführt. Schnell fanden sich hier Nachahmer die diese Methodik in ganz Deutschland und Großbritannien verbreiteten.
Heutzutage nutzen Dienstleistungsunternehmen gerne Assessment Center. Der Trend geht zu kleineren Kandidatengruppen im Assessment Center, aber auch Einzelauswahlen werden immer häufiger. Um Kosten zu sparen, werden die Aufgaben ausgedünnt. Das hat eine höhere Fehlerquote zur Folge.

Management Audit

Das Management Audit ist die Weiterentwicklung des Assessment Centers. Es wird speziell zur Bewertung von Führungskräften eingesetzt. Im Gegensatz zu Assessment Centern werden Management Audits ausschließlich von externen Beratern durchgeführt. Es gibt allerdings noch weitere Schwerpunkte, wie Mitarbeiterentwicklung, Erfolgskontrolle und Weiterbildung.

Vorbereitung auf das Assessment Center

Teamwork

Teilweise sind die Bedingungen schwierig. Die Abstimmung basiert auf Verhaltenskriterien und dem spezifischen Anforderungsniveau. Während des gesamten Tests werden die Kandidaten von den Assessoren beobachtet. In einem AC liegt der Fokus stets auf dem Fokus der Persönlichkeit des Kandidaten. Erfolg werden Sie haben, wenn Sie trotz größter Komplikationen Souveränität und Kompetenz ausstrahlen. Mit einer guten Vorbereitung sind Sie diese Person!

Geachtet wird auf:

  • Problemlösungskompetenz
  • Soziales Verhalten
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Fach- und Allgemeinwissen
  • Initiative
  • Interpersonelles Verhaltensrepertoire
  • Flexibilität
  • Initiative
  • Entscheidungsfähigkeit
  • Mündliche und schriftliche Kommunikationsfähigkeit
  • Planung
  • Kreativität
  • Führungsfähigkeiten

In Unternehmen müssen manchmal Entscheidungen in Sekundenschnelle getroffen werden. Daher müssen die Angestellten adäquate und vor allem umsetzbare Lösungen bieten können. Soft Skills sind hier besonders wichtig.

Die erste Aufgabe besteht meist daran, dass sich der Kandidat/ die Kandidatin kurz und prägnant vorstellt. Vergessen Sie nicht, dabei Bezug auf die Stelle und das Unternehmen zu nehmen. Platzieren Sie hier Ihre Stärken und Erfolge. Am besten zum Einstieg oder zum Schluss. Überlegen Sie, was Sie auf mögliche Rückfragen antworten und auch wo Ihre Schwächen liegen.
Darüberhinaus sind Umgangsformen und Körpersprache sehr wichtig! Stellen Sie sich auf Fragen wie: „Was machen Sie den ganzen Tag? Warum machen Sie dies und jenes so und so? Hat das Erfolg? Antworten Sie mit Beispiel und Szenarien. Heute werden Fragen meist offen gestellt, da man von Ihnen Dialogfähigkeit erwartet.

Bleiben Sie kritikfähig. Letztlich kann es gut sein, dass eine Gruppendiskussion über aktuelle Wirtschaftsthemen stattfinden. Hier wird Teamgeist erwartet. Sprechen Sie die Mitbewerber mit Namen an, dadurch finden Sie Verbündete und zeigen Integrationskraft. Ergänzend gibt es ein Gespräch mit den Beobachtern. Hier werden Sie nach Ihrer Selbsteinschätzung gefragt. Versuchen Sie, entspannt in das Assessment Center zu gehen.

  1. Planen Sie Ihre Anreise
  2. Schauen Sie sich den Ablauf des Assessment Centers genau an
  3. Setzten Sie sich genau mit der Stelle auseinander
  4. Lernen Sie alles über das Unternehmen
  5. Üben Sie!

Im Internet gibt es eine Vielzahl von Seiten die Übungen anbietet. Infolgedessen ist das Angebot an nützlichen Tipps hoch. Nutzen Sie diese! Hier eine Übungsaufgabe der Uni Aachen.

Hier noch ein Video von Dr. Martin Emrich

Fehler im Assessment Center

Als Konsequenz ergibt sich: Manche Fehler brechen einem Bewerber in einem  Assessment Center schlicht und einfach das Genick. Einige davon sind unter anderem:

  • Falsche Erwartungen
  • Mangelnde Spontanität
  • Schwächen verheimlichen
  • Zu starke Konkurrenzhaltung
  • Lästern
  • Zu sehr auf die Aufgaben konzentrieren
  • Zu flexible Ansichten
  • Egozentrische Arbeitsweise

Man sollte sich immer wieder in Erinnerung rufen, dass man während der kompletten Zeit beobachtet und daher ständig geprüft wird. Dementsprechend nicht nur in und während der Aufgaben.

Bilder: Pixabay.de
Video: YouTube.de
Link: Uni Aachen

Bewerbung

Die größten Fehler im Bewerbungsschreiben

Das AUS in jeder Bewerbung

Fehler in einer Bewerbung bedeuten das Aus, das ist klar. Wir geben Ihnen heute Tipps, wie Sie die fünf größten Fehler vermeiden können.

Kaum hat man den Lebenslauf auf den neusten Stand gebracht, geht es weiter mit dem Anschreiben. Bei jeder Bewerbung sollte dieses von Grund auf überarbeitet werden! Des weiteren stellt sich die Frage welche typischen Fehler gibt es und wie kann man diese vermeiden?

Tipps

  1. Flüchtigkeits- und Rechtschreibfehler
    Unglaublich, aber in 56% aller Bewerbungsunterlagen befinden sich Schreibfehler. Ein absolutes no go sind grammatikalisch unvollständige Sätze und vergessene Buchstaben.  Lassen Sie die Bewerbung von einer weiteren Person Korrektur lesen.
  2. Einleitungsfloskeln
    Stellen Sie sich vor, Sie seien Personaler in einem großen Unternehmen und Sie lesen pro Tag hunderte von Bewerbungsunterlagen. Sätze wie: „Sehr geehrte Damen und Herren, mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige auf www.newsearch.de am XXX gelesen und möchte mich daher auf die freie Stelle als xxx bewerben“. Der arme HRler ist schon jetzt gelangweilt, schon wieder eine 0815 Bewerbung. Bleiben Sie im Kopf des Personalers und heben sich bereits von Anfang an ab.
  3. Beginnen Sie mit dem Aktuellen
    Nennen Sie die aktuellste Position zuerst und versuchen Sie, diese auf die Stellenbeschreibung zu münzen.
  4. Keine Massenanschreiben
    Massenanschreiben sind sehr oberflächlich und es wird nicht genug auf das Unternehmen eingegangen. Noch viel schlimmer ist, dass man dadurch Flüchtigkeitsfehler fördert. Hier gilt Qualität statt Quantität!
  5. Selbstbewertung muss real bleiben
    Mittlerweile behauptet jeder von sich „extrem belastbar“ und „überdurchschnittlich motiviert“ zu sein.  Sie sollten unbedingt versuchen, Eigenschaften die Sie von anderen abheben, aufzuweisen.

Wir drücken die Daumen!

Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten

Der Fortschritt geschieht heute so schnell, dass, während jemand eine Sache für gänzlich undurchführbar erklärt, er von einem anderen unterbrochen wird, der sie schon realisiert hat – Albert Einstein –

Wir wünschen Ihnen und Ihren Liebsten frohe Weihnachten!

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Es ist nicht genug zu wissen man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen; man muss auch tun.
– Johann Wolfgang von Goethe –

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Die besten Weihnachtsjobs

Weihnachtsjobs – schnell noch etwas dazu verdienen

Alle Jahre wieder werden sie gesucht – die Weihnachtsmänner. Die passende Anzeige könnte etwas so lauten:“ Korpulenter Student gesucht. Anforderungen: kinderlieb, geduldig, mindestens 1,85 cm und dickbäuchig“.  Aber auch Engel werden gerne für Firmenfeste gebucht. Wem das nicht besonders liegt, der könne sich ja mal als Geschenke-Schlepper, Weihnachtsmarkt- oder Christbaumverkäufer versuchen. Besonders um die Weihnachtszeit gibt es viele gut bezahlte Nebenjobs.  Darüberhinaus gibt sogar richtige Crash-Kurse, um die Grundlagen der Weihnachtsmännerei und Engelei zu lernen. Dort lernt man zum Beispiel, dass in München nicht der Weihnachtsmann sondern der Nikolaus kommt. Dieser trägt nicht rot sondern ein traditionelles Bischofsgewand.

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Weihnachtsjobs sind heiß begehrt

Es ist kalt, aber es macht Spaß. Viele Studenten arbeiten auf dem Weihnachtsmarkt. Brennen Mandeln oder verkaufen Handwerk. Wer einen dieser beliebten Weihnachtsjobs ergattern will, muss schnell sein. Oft endet die Bewerbungsfrist schon im Oktober. Spezielle Internet-Jobbörsen oder die Studentenwerke bieten diese an.

Infografik: Weihnachtsjobs
Infografik: Weihnachtsjobs

In unserer Infografik finden Sie skurrile Jobs zu Weihnachten.

Und hier sind Sie, die 5 beliebtesten Jobs zu Weihnachten

  1. Ganz klar auf Platz 1, der Weihnachtsmann.
    Dieser teilt sich den ersten Platz mit Christkind, Engel, Knecht Ruprecht und den Elfen. Aufgabe: An Heiligabend zu Familien gehen und Geschenke überreichen. Vergütet wird hier mit einem Stundenlohn von ca. 30 €. Man sollte allerdings beachten, dass es hier einiger Vorbereitung bedacht. Zunächst einmal benötigt man ein Kostüm, Kosten etwas 50 €. Dann muss man sich mit den Eltern absprechen, denn man muss erfahren wofür man die Kinder belohnen oder mahnen soll. Auch ein entsprechender Vorbereitungskurs ist Pflicht.
  2. Geschenke-Einpacker
    Keine Lust auf Ho-Ho-Ho? Wie wäre es stattdessen mit Geschenkeverpacken? Pünktlich zur Weihnachtszeit werden in Deutschland rund 10.000 Aushilfen als Geschenkeverpacker, Lagerhelfer oder Verkäufer eingestellt. Eine besondere Qualifikation ist hier nicht nötig, allerdings schadet ein wenig Geschick und ein freundliches Auftreten sicherlich nicht! Hier liegt der Stundenlohn etwa bei 10-11 €.
  3. Christbaumverkäufer
    Sie sind kälteunempfindlich und können ordentlich anpacken? Prima, wie wäre es dann mit einem Job als Christbaumverkäufer? Hier gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder Sie arbeiten selbstständig, heißt Sie kaufen die Bäume selbst ein und vertreiben diese an einem eigenen Stand, oder Sie arbeiten an einem Stand mit. In der Stunde macht das ca. 8-14 €. Bei 10 Stunden Arbeit macht das also bis zu 140 € pro Tag.
  4. Glühweinverkäufer
    Sie reden gerne und viel? Prima! Wie wäre es als Glühweinverkäufer? Warme Kleidung ist hier ein Muss. Dieser Job ist besonders für gesellige und redselige Typen geeignet. Leider verdient man hier nicht ganz so viel. Im Schnitt 6,50-10 € die Stunde.
  5. Paketzusteller
    Die Deutsche Post versendet im Schnitt 2,6 Millionen Päckchen und Pakete.  Vor Weihnachten können es bis zu 5 Millionen sein. Außerdem werden tatkräftige Aushilfen gesucht. Als Weihnachtsaushilfe bekommt man bei der Deutschen Post einen tariflichen Lohn von 10,70 € die Stunde. Auch hier findet die Vorauswahl sehr zeitnah statt.

 

Das wünschen sich Arbeitnehmer

Die Arbeitsatmosphäre muss stimmen

Bei der Wahl der Firma ist das Betriebsklima mitunter das wichtigste Kriterium, gefolgt von flexiblen Arbeitszeiten. Das sind die Ergebnisse der Umfrage „Beruf und Karriere 2014“ der CreditPlus Bank AG. Diese befragte über 1000 Deutsche ab 18 Jahren.

Besonders junge Arbeitnehmer legen auf ein gutes Arbeitsklima wert. Immerhin für 60% der 18 -24 jährigen ist das Wohlbefinden am Arbeitsplatz der wichtigste Faktor. Besonders die Altersgruppe 25-34 Jahre präferiert harmonische Zusammenarbeit, nämlich insgesamt fast 70%. Um dieses Wohlbefinden zu erreichen sind flexible Arbeitszeiten das A und O.

Interessant ist, dass die individuelle Zeit Gestaltung über alle Altersgruppen hinweg anstieg. Im Vergleich zum Vorjahr stieg diese um 7 % an. Zeit für Familie und Hobbys stellen viele über die eigene Karriere. Dies beinhaltet auch Aufstiegsmöglichkeiten. Dies sank um 5% im Vergleich zum Vorjahr.

Selbstständigkeit liegt im Trend

Besonders Frauen scheinen diesen Trend zu mögen. Männer sind eher durch ein hohes Gehalt getrieben, Sozialleistungen und Familienfreundlichkeit sind sowohl Männer, wie auch Frauen gleichermaßen wichtig. Den meisten Arbeitnehmern ist es zudem besonders wichtig Arbeitserfahrung im Ausland zu sammeln. Auch Sprachkurse liegen im Trend um mit internationalen Kunden und Kollegen besser kommunizieren zu können. Die Selbstständigkeit ist für ca. 1/3 der Befragten erstrebenswert. Allerdings ist dieser Trend um Vergleich zu 2013 um 3% gesunken.

Ganze 42% wären bereit einen Kredit aufzunehmen um ihre Karrierewünsche erfüllen zu können. Die Qualität der Kantine und die Größe des Unternehmens selbst spielen nur eine geringe Rolle bei der Wahl des Unternehmens, so die Studie.

Schließlich haben wir in unserer Infografik nochmals einige allgemeine Wünsche der Arbeitnehmer für euch zusammengefasst. Zum Vergrößern einfach auf die Grafik klicken.

Das wünschen sich Arbeitnehmer
Das wünschen sich Arbeitnehmer

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Pixabay, Infografik: Pikochart.

Der Tag nach der Weihnachtsfeier

Die Weihnachtsfeier – der Tag danach

Die Weihnachtsfeier war gut, der Morgen danach ist umso schlimmer: Kopfschmerzen, die Stimme ist weg, Schwindel, die Liste ist lang. Fakt ist, am Tag nach der Weihnachtsfeier ist das Erscheinen im Büro Pflicht (außer Sie haben sich schon davor Urlaub genommen)! Eine Krankmeldung stößt nicht nur den Kollegen, sondern vor allem dem Chef bitter auf. 

Katerstimmung
Katerstimmung

Ausrutscher sind ein gefundenes Fressen für Kantinen-Klatsch und Flur-Funk. Nur in wenigen Firmen wird ein Deckmantel des Schweigens über die gestrige Weihnachtsfeier gelegt. Ein richtiges no go ist es, sich an den Lästereien zu beteiligen. Wenn Sie Ihre Kollegen oder gar den Chef in der ein oder anderen peinlichen Lage sahen, vergessen Sie es wieder, denn eine solche Lästerei verbreitet sich wie ein Lauffeuer und vergiftet das Betriebsklima.
Sollte Ihnen der Chef gestern das „du“ angeboten haben, heißt das nicht, dass es heute auch noch gilt. Wer unsicher ist, wartet entweder ab wie sich der Vorgesetzte verhält, oder geht wieder zum „Sie“ über. Wer sich gestern in ein Fettnäpfchen gesetzt hat, muss sich nicht vor versammelter Mannschaft entschuldigen. Herrscht dennoch Klärungsbedarf, sollte man das Gespräch unter vier Augen suchen.

10 Zeichen, dass Sie sich gestern daneben benommen haben

  1. Ihr(e) Chef(in) bittet Sie in sein(ihr) Büro und spricht Ihnen eine Abmahnung aus
  2. Die Kollegen sind urplötzlich still, wenn Sie den Raum betreten
  3. Das Getuschel startet, sobald Sie den Raum wieder verlassen
  4. Ihr neuer Spitzname hört sich nach einem Getränk an
  5. Ihr(e) Kollege(in) zwinkert Ihnen ständig zu
  6. Ihre Stimme hört sich an wie die von Joe Cocker
  7. Am nächsten Morgen ist ihr Gesicht mit Edding bemalt
  8. Sie haben ein Tattoo mit dem Firmenlogo
  9. Der Chef verkündet, dass dies die letzte Weihnachtsfeier war und alle Augen richten sich auf Sie
  10. Sie vermissen Kleidungsstücke, die Sie gestern noch hatten

Die feuchtfröhliche Weihnachtsfeier kann am nächsten Tag schnell peinlich werden. Vor allem, wenn Sie sich an den Vorabend nicht mehr richtig erinnern können. Am besten Sie vertrauen sich hier einem/einer Freund/In oder einem/r vertrauten Kollegen/In an. Hier sollten Sie sich dezent über den vergangenen Abend informieren. Die Teeküche eignet sich hier besser als der Schreibtisch…

Hangover? Diese Tipps helfen gegen Kater

Wenn es gestern etwas länger wurde...
Wenn es gestern etwas länger wurde…
  • Katerfrühstück! Der Körper benötigt dringend Salze und Vitamine. Saure Gurken, Salzstangen oder Brühe helfen hier wahre Wunder. Die Säure hilft beim Alkoholabbau. Wer das morgens noch nicht mag, kann es aber auch mit Joghurt oder Quark mit Früchten und Honig versuchen. Der Effekt ist der gleiche. Auch der Honig fördert den Alkoholabbau und die Früchte sorgen für die Vitamine C. Dieses hilft bei der Entgiftung der Leber. Alternativ eine deftig gepfefferte Bloody Marry – ohne Alkohol versteht sich!!!
  • Wer noch immer mit einem Brummschädel zu kämpfen hat, sollte sich ein paar Tropfen verdünntest Pfefferminzöl auf die Stirn träufeln. Dann Nacken und Schläfen massieren. Die Frische der Pfefferminze entspannt und macht die Gedanken wieder klarer.

Hilft nicht? Macht nichts, versuchen Sie mal diesen Tipp

  • Ein starker Espresso mit frischer Zitrone. Die Zitronensäure gepaart mit dem Koffein wirkt Wunder. Aber auch ein Tee aus Weidenrinde lindert den Schmerz. Diese Rinde hat den Wirkstoff Salicin, welcher in synthetischer Form in sämtlichen Kopfschmerzmitteln vorhanden ist.
    Espresso
  • Wer trotz Zähneputzen und Gurgeln noch immer unangenehm riecht kann auf Petersilienblätter zurückgreifen. Das enthaltene Apiol neutralisiert die Keimzellen. Aber auch schwarzer Tee hilft. Die im Tee enthaltenen Polyphenole hemmen die Mundgeruch erzeugenden Bakterien. Wenn das alles noch nicht hilft, kann man noch zu Ingwer greifen.
  • Frische, kalte Luft hilft dem Körper den benötigten Sauerstoff zu erhalten. Ein Spaziergang ist daher mehr als nur ratsam. Wer einen stabilen Kreislauf hat, sollte Joggen gehen. Schwitzen hilft zusätzlich und die Dusche tut den Rest.

Und wenn das alles nichts hilft, dann suchen Sie sich einen neuen Job und ziehen in eine andere Stadt  😎

Bilder: Pixabay