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Digitalisierung der Arbeit

Digitalisierung der Arbeit

Digitalisierung der Arbeit: Diese drei Trends kommen auf uns zu

Momentan verändert sich die Arbeitswelt rasant – so rasant wie nie zuvor. Treiber dieser Veränderung, und das durch alle Branchen hinweg, ist die Digitalisierung der Arbeit. Wir haben die ganz großen Trends für Sie zusammengefasst.

Der Neue Kollege

In der Industrie sollen bis zum Jahre 2025 bis zu 490.000 Arbeitsplätze rationalisiert werden. Die Weggefallenen Stellen sollen durch Roboter ersetzt werden, so zumindest das Ergebnis einer Erhebung des Institutes für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB). Solche Zahlen klingen zunächst beängstigend können aber wiederum erklärt werden. Bei den Wegfallenden Arbeitsplätzen handelt es sich primär um Routinetätigkeiten, die an die neuen Kollegen, die Roboter, ausgelagert werden. Die Wissensarbeit wird somit fast ausschließlich von dem Menschen ausgeführt. Fach- und Führungskräfte sowie Akademiker werden, auch bei zunehmender Digitalisierung, weiterhin gebraucht. Das Arbeitsangebot für diese Berufsgruppe wird weiterhin steigen. Eine essentielle Voraussetzung für dieses neue Arbeitsangebot ist die Bereitschaft für lebenslanges Lernen (LLL). Bedingt durch die Digitalisierung der Arbeit werden sich Arbeitsabläufe beschleunigen und Systeme permanent verändern. Um die Aufgaben auf gleichem Niveau erfüllen zu können, ist lebenslanges Lernen unabdingbar.

Veränderungen im Recruiting

Auf dem aufsteigenden Ast befindet sich der Trend des People Analytics (computergestützte Analyse personenbezogener Daten) mit dem Potential den Recrutitierungsprozess nachhaltig zu vereinfachen. Die Daten können entweder aus dem Datenpool oder aus frei zugänglichen, online Datenbanken generiert werden.

Big Data Analysen

Die Digitalisierung der Arbeit hat mit Big Data ihren momentanen Höhepunkt erreicht. Die sogenannten smarten Programme können aus dem gesamten Datenvolumen die gewünschten Daten herausfiltern. So lassen sich zukünftig unter anderem Personalbindungsalgorithem einsetzten die voraussagen können ob eine Fach- oder Führungskraft in absehbarer Zukunft aus dem Unternehmen ausscheiden wird. Das System analysiert dazu die Häufigkeit vorangegangener Jobwechsel, gleicht diese mit der aktuellen Firmenzugehörigkeit ab und vergleicht dieses Ergebnis mit ähnlichen Profilen aus dem Internet. Heraus kommt eine Wahrscheinlichkeitsrechnung in Form einer Prognose. Schritte zur Mitarbeiterbindung können so frühzeitig eingeleitet werden. High Potentials können so nach und nach zu Führungskräften ausgebildet werden. Gerne unterstützen wir Sie bei der Führungskräfteentwicklung.

Bilder: Pixabay