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Employer Branding und Kündigung - wie passt das zusammen?

Employer Branding und die Kündigung

Employer Branding und Kündigung – wie passt das zusammen?

Was macht ein Unternehmen attraktiv und gleichzeitig zu einem guten Arbeitgeber? Employer Branding ist ein wichtiges Schlüsselwort. Nichtsdestotrotz ist es wichtig, dass die definierten Wertvorstellungen von Anfang bis Ende im Unternehmen gelebt werden. Dies schließt die Kündigung mit ein.

Employer Branding und Kündigung - wie passt das zusammen?
Employer Branding und Kündigung – wie passt das zusammen?

Tipps und Ratgeber über gutes und erfolgreiches Employer Branding gibt es reichlich, allerdings mangelt es an hilfreichen Ratschlägen für das Verhalten gegenüber Mitarbeitern die das Unternehmen verlassen. Allerdings ist gerade in diesem Bereich, das Employer Branding von größter Wichtigkeit und sollte daher nicht außer Acht gelassen werden. Besonders in Zeiten der digitalen Vernetzung haben Bewerber die Möglichkeit, ihren Unmut über abgelehnte Bewerbungen und Kündigungen in Echtzeit mit der Welt zu teilen. Darüber hinaus könnten gekündigte Mitarbeiter und abgelehnte Bewerber eines Tages als Kunden für das Unternehmen von Interesse sein. Grund genug, sich dem gekündigten Mitarbeiter nochmals von seiner Besten Seite zu zeigen, denn das Angestelltenverhältnis besteht auch während der Kündigungsfrist fort.

Employer Branding – unsere Empfehlungen

Grundsätzlich gilt: Offenheit als Grundvoraussetzung.
In den meisten Unternehmen wird eine ehrliche und transparente Kommunikation offeriert, daher sollte dem Mitarbeiter, im Falle einer Kündigung, selbstverständlich der tatsächliche Grund und die genauen Umstände der Kündigung mitgeteilt werden. Erfolgt die Kündigung durch den Arbeitnehmer, sollte das Unternehmen in einem Gespräch die genauen Gründe für den Wunsch des Ausscheidens aus dem Arbeitsvertrag  erfragen. Besonders für die Mitarbeiterzufriedenheit und das Arbeitsklima sind Fluktuationsgründe ein maßgeblicher Faktor.

Kündigungen als Selbstverständlich sehen

Wenn sich Mitarbeiter neu orientieren wollen oder nach neuen Herausforderungen suchen, sind Kündigungen heutzutage als selbstverständlich zu sehen. Um als Unternehmen positiv in Erinnerung zu bleiben, können Mitarbeiter ihren Kollegen bei der Suche nach einer neuen Tätigkeit unterstützen, zum Beispiel bei Partnerunternehmen. Eine Kündigung sollte stets konstruktiv und niemals persönlich genommen werden.
Unternehmer sollten beachten, dass Mitarbeiter heute (fast) nicht mehr für immer im Unternehmen zu halten sind und Fluktuationen zum Alltag gehören. Ausscheidende Mitarbeiter sollten daher bis zum letzten Tag als Teil des Teams gesehen und auch so behandelt werden. Dies motiviert sie eine ordentliche Übergabe zu machen.

Das Arbeitszeugnis

Rein rechtlich steht jedem Arbeitnehmer ein Arbeitszeugnis zu. Hilfreich ist es, ein Gespräch mit dem ausscheidenden Kollegen zu suchen und die gemeinsame Zeit im Unternehmen ein weiteres Mal zu resümieren. Unternehmen haben dabei die Chance herauszufinden was dem (ehemaligen) Kollegen besonders wichtig war. Diese Punkte sollten im Arbeitszeugnis aufgeführt werden um schlechte Stimmung oder sogar (rechts) Streitereien zu vermeiden. Um noch einmal zu zeigen wie wichtig dem Unternehmen die Meinung eines jeden Mitarbeiters ist, sollte eine abschließende Befragung zur allgemeinen Zufriedenheit des Unternehmens durchgeführt werden. Ausscheidende Mitarbeiter sind  besonders ehrlich und die Antworten bieten  einerseits Optimierungsmöglichkeiten auf Seiten des Unternehmens und zeigen andererseits den wertschätzenden Umgang mit Kollegen.

Grundsätzlich sollte das Employer Branding ganzheitlich im Unternehmen angewandt werden, nicht nur im Recruiting. Kollegen können für diesen Prozess aktiv mit einbezogen werden, wie beispielsweise durch Umfragen.

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Beitragsbild: Pixabay