Schlagwort-Archive: Digitalisierung

Arbeitgeberattraktivität

Employer Branding durch Arbeitgeberattraktivität

Arbeitgeberattraktivität – mit Work-Life-Balance zum Employer Branding

Mehr Zeit, das wünscht sich wohl jeder. Deshalb widmen wir unseren ersten Blogbeitrag in diesem Jahr der Work-Life-Balance und fragen uns ob eine erhöhte Selbstbestimmung im Job die Work-Life-Balance verbessern könnte.

Arbeitgeberattraktivität in Form von Work-Life-Balance – eine Worthülse?

Der Begriff Work-Life-Balance ist mittlerweile stark überstrapaziert. Man trifft auf ihn im Radio, im Fernsehen, auf sämtlichen Unternehmensseiten im Internet und selbstverständlich in zahlreichen HR-Studien, doch was bedeutet dieser Begriff eigentlich? Ganz einfach, ein mehr oder weniger ausgewogenes Verhältnis zwischen Freizeit und Berufsleben. Die Bedeutung ist unmissverständlich, ihre Umsetzung jedoch schwierig und besonders problematisch macht es die 24-stündige-Erreichbarkeit.

Das Smartphone ist somit Fluch und Segen in einem. Mit ihm hat man die Möglichkeit einen verpassten Anruf auf dem Weg nach Hause nachzuholen sowie sonntags vor dem Fernseher E-Mails zu checken. Allerdings ist dies für viele Menschen keine Möglichkeit  im positiven Sinne, sondern viel mehr eine Belastung, da sie mit Stress und Druck verbunden ist. Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist somit schwierig bis unmöglich.

Zauberformel Work-Life-Balance

Der Terminus bedeutet wohl für jeden etwas anderes. So unterschiedlich die Bedeutung auch sein mag, mindestens genauso vielfältig gestallten sich die Lösungsansätze. Flexible Arbeitszeiten können so zum Beispiel dazu beitragen die Arbeitgeberattraktivität des Unternehmens zu steigern. Gleitzeiten oder die 4-Tage-Woche repräsentieren ebenfalls gute Lösungsmöglichkeiten. Letztere bedeutet aber nicht, dass ein Tag frei ist, sondern dass an den verbleibenden vier Tagen etwas länger gearbeitet wird, oder etwas früher begonnen wird. Das Arbeiten von unterwegs oder von zu Hause tragen ebenfalls zu einer besseren Work-Life-Balance bei. Leider funktioniert all dies nur dann, wenn Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern genügend Vertrauen schenken.

Die Digitalisierung der Arbeit spielt in dieser Situation eine entscheidende Rolle und repräsentiert dabei eine signifikante Chance. Die Infografik des ZukunftsInstitutes zeigt die Entwicklungswellen der Arbeitsplatz-Flexibilität

Arbeitgeberattraktivität: Work-Life-Balance zur Mitarbeiterbindung Grafik1Quelle: ZukunftsInstitut, Frank Kühmayer

Durch Work-Life-Balance zur Mitarbeiterbindung

Arbeitgeberattraktivität hat viele Gesichter.  Bei der Arbeitnehmerbefragung wird das Thema Work-Life-Balance gerne beschmunzelt oder nur am Rande erwähnt. Laut der Deutschen Presse Agentur (DPA) ist den deutschen Arbeitnehmern mehr Geld wichtiger als eine gestiegene Work-Life-Balance. Laut der DPA-Umfrage wünschen sich 17 % der Deutschen die Option im Homeoffice arbeiten zu können, 9 % hätten gerne mehr Urlaubstage und 47 % entschieden sich für mehr Lohn bzw. Gehalt. Weniger Wochenarbeitszeit wünschen sich lediglich 14 %.

Bild: Pixabay

 

Digitalisierung der Arbeit

Digitalisierung der Arbeit

Digitalisierung der Arbeit: Diese drei Trends kommen auf uns zu

Momentan verändert sich die Arbeitswelt rasant – so rasant wie nie zuvor. Treiber dieser Veränderung, und das durch alle Branchen hinweg, ist die Digitalisierung der Arbeit. Wir haben die ganz großen Trends für Sie zusammengefasst.

Der Neue Kollege

In der Industrie sollen bis zum Jahre 2025 bis zu 490.000 Arbeitsplätze rationalisiert werden. Die Weggefallenen Stellen sollen durch Roboter ersetzt werden, so zumindest das Ergebnis einer Erhebung des Institutes für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB). Solche Zahlen klingen zunächst beängstigend können aber wiederum erklärt werden. Bei den Wegfallenden Arbeitsplätzen handelt es sich primär um Routinetätigkeiten, die an die neuen Kollegen, die Roboter, ausgelagert werden. Die Wissensarbeit wird somit fast ausschließlich von dem Menschen ausgeführt. Fach- und Führungskräfte sowie Akademiker werden, auch bei zunehmender Digitalisierung, weiterhin gebraucht. Das Arbeitsangebot für diese Berufsgruppe wird weiterhin steigen. Eine essentielle Voraussetzung für dieses neue Arbeitsangebot ist die Bereitschaft für lebenslanges Lernen (LLL). Bedingt durch die Digitalisierung der Arbeit werden sich Arbeitsabläufe beschleunigen und Systeme permanent verändern. Um die Aufgaben auf gleichem Niveau erfüllen zu können, ist lebenslanges Lernen unabdingbar.

Veränderungen im Recruiting

Auf dem aufsteigenden Ast befindet sich der Trend des People Analytics (computergestützte Analyse personenbezogener Daten) mit dem Potential den Recrutitierungsprozess nachhaltig zu vereinfachen. Die Daten können entweder aus dem Datenpool oder aus frei zugänglichen, online Datenbanken generiert werden.

Big Data Analysen

Die Digitalisierung der Arbeit hat mit Big Data ihren momentanen Höhepunkt erreicht. Die sogenannten smarten Programme können aus dem gesamten Datenvolumen die gewünschten Daten herausfiltern. So lassen sich zukünftig unter anderem Personalbindungsalgorithem einsetzten die voraussagen können ob eine Fach- oder Führungskraft in absehbarer Zukunft aus dem Unternehmen ausscheiden wird. Das System analysiert dazu die Häufigkeit vorangegangener Jobwechsel, gleicht diese mit der aktuellen Firmenzugehörigkeit ab und vergleicht dieses Ergebnis mit ähnlichen Profilen aus dem Internet. Heraus kommt eine Wahrscheinlichkeitsrechnung in Form einer Prognose. Schritte zur Mitarbeiterbindung können so frühzeitig eingeleitet werden. High Potentials können so nach und nach zu Führungskräften ausgebildet werden. Gerne unterstützen wir Sie bei der Führungskräfteentwicklung.

Bilder: Pixabay